noch etwas Diskussion zu street Fotografie ...
Geizhals » Forum » Foto & Video » für street photo fans: Fr. 13.2.2009 / 16:00 Uhr / Wien Museum (65 Beiträge, 809 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
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für street photo fans: Fr. 13.3.2009 / 16:00 Uhr / Wien Museum
25.02.2009, 00:54:44
Freitag, 13. März 2009, 16.00 Uhr
Expertenführung / Gilles Mora führt durch die Ausstellung
Big City / New York Street Photography
Wien Museum Karlsplatz, A-1040 Wien, Karlsplatz

http://www.wienmuseum.at/frameset.asp?submenu=2&page=http://www.wienmuseum.at/5208.htm

http://www.wienmuseum.at/Slideshows/slideshow_bigcity/slideshow/

http://www.wienmuseum.at/170.asp

Gilles Mora = Ausstellungskurator. -> Fotohistoriker, Ex-Herausgeber der Cahiers du photographie, Autor etlicher Bücher über (berühmte) Fotografen

Ich gehe hin ... und würde mich freuen, wenn es andere hier auch interessiert - ggf. bitte PM



Und thematisch dazu passend - gerade gesehen:

N.Y. Times Serie "One in 8 million" - feine S/W Portraits mit storyboard von Big City-"Originalen": http://nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/index.html?ref=multimedia#
Fotograf Todd Heisler. highly recommended! B-)
Solche Serien werden mit den neuen DSLRs mit HD Moviefunktion a la EOS 5 D II sicher mehr werden, weil einfacher und besser zu produzieren. :-)



Ausserdem wieder 2 Boston Globe "Big Picture" - Serien

"People at work" http://nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/index.html?ref=multimedia#   m.E. nicht ganz so stark wie schon gesehene Globe Serien - auf der Hälfte der Bilder ist mir zu wenig von "people at work" zu sehen. Trotzdem natürlich etliche tolle Bilder dabei! :-)

Und noch ein Big Picture / Boston Globe Foto-Essay aus/über Pakistan http://www.boston.com/bigpicture/2009/02/scenes_from_pakistan.html  
-> Bild #20! 8-O
  


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12.03.2009, 20:47 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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noch etwas Diskussion zu street Fotografie ...
03.04.2009, 10:00:00
Zunächst: die Ausstellung läuft noch - und ich empfehle den Besuch nach wie vor. :-) Es gibt auch einige Expertenführungen, die m.E. besonders interessant sind und ein "besonders aktives Sehen der Ausstellung" erleichtern. :-)


Weil es in dem anderen thread zu sehr Off-topic geworden wäre ... möchte ich den Dialog über Street Fotografie in Antwort auf dieses Posting http://forum.geizhals.at/t633051,5406946.html#5406946  gerne hierher verlegen.

Mir geht es nicht um die Qualität sondern darum, daß man früher (als Amateur)
einfach Photos gemacht hat und aus.


Es hat sich einiges geändert, ja. Macnhe Fragen sind aber gleich geblieben. Im Wien Museum erzählte Gilles Mora (Ausstellungskurator und Autor mehrerer Standardwerke zum Thema) bei der Führung durch die Street-Photo Ausstellung "Big City" zum beispiel, dass schon einer der frühen Fotografen in den späten 30ger/40ger Jahren mit der Publikation seiner Werke in der damals üblichen Form als Bildband bis in die 60ger jahre wartete - aus Angst vor möglichen Klagen durch abgebildete Personen. Der Bildband wurde übrigens ein Riesenerfolg fand eine breite Öffentlichkeit. [ich müsste als nachschauen, wer genau es war.]  Die meisten anderen Streetfotografen aber pfiffen sich in der Beziehung überhaupt nichts. :-)

Mit "ruinier es nicht für Andere" mein ich, daß Menschen sich ja jetzt schon
generell sehr ungern von einem Fremden ablichten lassen wollen.


Jeder will "gute Fotos" von sich. "Gut" heisst dabei, so gestellt, inszeniert und gestylt wie es dem jeweiligen Selbstverständnis bzw. dem an jeweiligen zeitgeistigen Vorgaben geprägten eigenen (schlechten) Geschmack entspricht.

Diese permanente Selbstinszenierung der eigenen Person ist in der modernen (Medien-) Gesellschaft immer wichtiger geworden. Darum flippen viele Leute heute mehr aus als früher, wenn Abbilder von Ihnen an die Öffentlichkeit gelangen, auf denen sie ihren "Auftritt" nicht selbst "kontrollieren" und bestimmen können. Allen voran natürlich die Politiker und "Promis", deren ureigenstes geschäft ja die Eitelkeit und gestylte Oberflächlichkeit ist.

Mir geht es in meiner fotografischen Arbeit nicht darum:

daß die Chance sich im Internet als "Dodel" dargestellt wiederzufinden eine
sehr hohe ist.

obwohl das gelegentlich auch vorkommen mag. Ab und zu reissen wir uns alle (!) eben auch in der Öffentlichkeit einen Deppn oba - so what?

Mir geht es vor allem um den aktiven Blick hinter die gestylte Fassade. Deshalb bilde ich gerne "Menschen" in mehr oder weniger alltäglichen Situationen ab ... und zwar eben so, dass die Abgebildeten als (Mit-) Menschen und nicht als stets lächelnde, perfekt geschminkte Hochglanz-Modepuppen in Erscheinung treten. [um nicht falsch verstanden zu werden: gut meachte "inszenierte Portraits" finde ich ebenfalls "sehr in Ordnung" ... aber sie sollen und dürfen nicht alles sein!] :-)
  


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