Re: Olympus Zuiko 50-200 f/2.8-3.5 ED SWD im photozone Test
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Olympus Zuiko 50-200 f/2.8-3.5 ED SWD im photozone Test
15.02.2010, 09:59:04
http://www.photozone.de/olympus--four-thirds-lens-tests/454-oly502002835

Fazit zum Objektiv: für die Abbiludungsleistung gibt es "nur" 3 Sterne - primärer Abwertungsfaktor scheint das unter bestimmten Bedingungen unschöne Bokeh zu sein. Es ist aber aus dem Text und den Meßwerten wieder einmal nur schwer nachvollziehbar ... da sollte sich der Klaus bei der Formulierung noch etwas mehr bemühen, seine Gründe für eine bestimmte Sternwertung aus dem Text nachvollziehbar zu machen. :-)

Interessant ist die Vergleichstabelle mit Objektiven für APS-C (Pentax 60-250) und KB/FF (Canon EF 100-400). Jedenfalls gleich teuer und in Punkto Abmessungen und Gewicht im Vergleich zum kleinen Bildkreis nur kleinere Vorteile - wie bei einem Telezoom nicht anders zu erwarten. Weil manche Oly-user ja auch gerne mit der Lichtstärke ihrer 4/3 Objektive auftrumpfen - ja, das bringt kurze Verschlusszeiten. In Punkto Schärfentiefe allerdings verhalten sich die f/2.8-3.5 an FourThirds aber wie f/5.6-7 an KB-Sensoren. Punkto maximales Freistellungspotential bietet also ein 100-400mm 4.5-5.6 an KB/FF noch geringfügig mehr.
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"In this scope the Zuiko has an size and weight advantage over the Canon lens although they're not worlds apart. Compared to the native APS-C competitor (Pentax) there're only marginal differences all-in-all. Price-wise they're also quite close despite the smaller glass used in the Olympus & Pentax lens. At the end of the day the quality of construction imposes some limitations here. So in this lens class there's a bit of truth in the Olympus' statement that 4/3 products are smaller and lighter but it's not as pronounced as the differences in glass & sensor size may suggest."
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@Alpenländer: ja, ich habe es bemerkt: das Bokeh-Problem tritt *trotz* der löblicherweise 9 verbauten Blendenlamellen auf ... scheint hier also am konstruktiven Aufbau (mit Asphären und Sonderglas) zu liegen ... stell Dir vor, wenn jetzt noch dazu nur 5 Blendenlamellen da wären ... hehe! ;-) :-P



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15.02.2010, 10:00 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re: Olympus Zuiko 50-200 f/2.8-3.5 ED SWD im photozone Test
16.02.2010, 10:00:18
Wegen des "extremen" Testbilds aus dem Review des Zuiko 50-200 2.8-3.5 ED SWD
http://www.photozone.de/images/8Reviews/lenses/oly_50200_2835/bokeh2.jpg
habe ich sicherheitshalber bei photozone spezifisch angefragt und bereits folgende Antworten erhalten. Fazit: Der Tester sagt, es sei kein Einzelfall, sondern bei längeren Tele-Zooms unter bestimmten Bedingungen nicht unübliches "Nisen Bokeh" [verursacht durch sphärische Überkorrektur - wie von Lawliet in diesem Thread bereits angemerkt!] - wenn auch nicht notwendigerweise bei allen Telezooms in dieser extremen Ausprägung.

Wir müssen also offenbar damit leben, dass auch solche Bilder vorkommen können ... sicher ärgerlich wenn es z.B. beim einzigen Foto passiert, das den scheuen Eisvogel nach mehrstündigem Ansitzen scharf eriwscht hat ... oder einen Leoparden in Sabi Sabi genau beim "kill" ... aber fact of life.  :-)  

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"Hallo Herr XXX,
an der Kamera lag es mit Sicherheit nicht. Das war auch kein isolierter Vorfall. So ein Bokeh nennt sich Nisen Bokeh und ist eigentlich gar nicht so ungewöhnlich. Das Canon 100-400L IS zeigt es ebenfalls, wenn auch nicht so extrem. Das Sigma 50-500 ist recht ähnlich. Bei langen Telezooms ist es also recht verbreitet.

Grundsätzlich sind alle starken Kontraste eine Herausforderung für jedes Bokeh - in dem Bild gab es sicherlich ungewöhnlich harte Kontraste. Ausserdem darf die Fokusspreizung nicht zu gross sein - die "Bokehobjekte" müssen also recht nah (im Sinne der Tiefenschärfe) am Kernmotiv sein. Bei Naturaufnahmen (wie beim Beispiel) ist das z.B. recht häufig der Fall, da die Fokusdistanzen recht fern sind und der Bokeheffekt daher eher schwach ausgeprägt ist. In dem Fall zeigt sich bei einem Nisen Bokeh ein definierter "Schatten" um jeden harten Kontrast - typisch ist so ein Effekt bei Bäumen oder bei Stadtmotiven."
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Meine Anfrage lautete:
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Hallo Herr Schroiff,
zu dem Vogelbild mit dem grotesken Bokeh http://www.photozone.de/olympus--four-thirds-lens-tests/454-oly502002835?start=1  habe ich eine Frage: Kann es sein, dass da kameraseitig (Pana DMC-L1 ??) etwas schief gegangen ist? Der Ast links oben passt z.B. einfach nicht ins Bild - sieht irgendwie aus wie eine Doppelbelichtung? Haben Sie eine Erklärung dafür, warum das Bild derart grausam aussieht. Wenn es eindeutig dem Objektiv zuzuschreiben ist: wie häufig bzw. unter welchen Bedingungen (Brennweite, Blende, Motiv-Entfernung, Hintergrund-Entfernung, Lichtverhältnisse  ... ) ist mit derartigen Ergebnissen zu rechnen? Oder ist es vorstellbar, dass am getesteten Objektiv ein technischer Fehler vorliegt?
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