Sendemastensprengung am Bisamberg am Mi. 24.02. - Wer geht hin?
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Re: Sendemastensprengung am Bisamberg am Mi. 24.02. - NA BUMM : 15 Uhr - Sprengung in vier Teilen...
21.02.2010, 18:50:22
Sendemast am Bisamberg wird gesprengt 20.02.2010 | MANFRED SEEH (Die Presse)

Das höchste Bauwerk Österreichs, der 265 Meter hohe Sendemast am Bisamberg, wird am
Mittwoch um 15 Uhr gesprengt: Von Roman Günther, einem Sprengmeister aus der Steiermark.
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/541286/index.do  
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blabla ... Freilich richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf den großen Turm.

Sprengung in vier Teilen. Für diesen braucht's eine Sprengung in vier Sequenzen. Zuerst durchtrennt eine Sprengladung einige Sicherungsstahlseile (nicht alle, damit die fallenden Mastteile noch in eine bestimmte Richtung gelenkt werden können). Hundert Millisekunden später „geht“ das erste Sprengstoffpaket am Turm in 180 Meter Höhe. Je 1000 Millisekunden (also je eine Sekunde) später folgen absteigend zwei weitere Detonationen. Plastischer Sprengstoff (Plastiksprengstoff) mit schneidender Wirkung (Schneidladung) wird verwendet. Und wenn der Mast das wider Erwarten aushält? Wenn er stehen bleibt? Bei seiner Ehre, sagt Günther, ohne den Anflug eines Zweifels: „Ich garantiere, dass der Mast umfällt.“ Nachsatz: „Umfallen tut er, hundertprozentig.“ Für den kleinen Mast reicht eine Sprengladung nahe dem Fundament. „Der fällt wie ein Baum.“ Für Schaulustige gibt es ausgeschilderte Public-Viewing-Zonen.

Was muss man eigentlich tun, damit es kracht? Das alte Bild vom T-förmigen Griff, den man nach unten drückt, stimmt natürlich nicht mehr. Das war früher. Heute dreht man an einer Kurbel. Damit werden Transistoren geladen. Diese wiederum erzeugen Impulse, die über eine Leitung den Zünder erreichen. Und der löst die Sprengung aus.

Der Mann am Zünder. Wer dreht nun am Mittwoch an der Kurbel? „Er!“, sagt Richard Isele beim „Presse“-Lokalaugenschein am Bisamberg. Isele hat im steirischen Eisenerz eine Firma für Bohr- und Sprengarbeiten. Als der Boss nun lächelnd „er“ sagt, deutet er auf Günther. Günther lächelt mit. Er sprengt gern. Und das tut er ziemlich oft. +*)

blabla ... http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/541286/index.do  

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.02.2010)




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