Re(9): Neu/offiziell: Sony Alpha 290 und 390 ... facelift
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Re(9): Neu/offiziell: Sony Alpha 290 und 390 ... facelift
10.06.2010, 12:32:38
Kleinbild: nicht mehr.
Mittelformat: jein - wenn, dann nur noch ganz knapp. :-)

Es kommt natürlich auch auf das "Endziel" an.

Wenn selbiges "ausbelichtete Bilder zum an die Wand hängen oder ins Fotoalbum picken ;-)" ... dann hat analog an MF noch einen kleinen Vorteil.

Oder auch 6x6 Dias per altmodischem Diaprojektor blasen digitale Bilder via Beamer noch immer weg - zwar nicht beim Dynamikumfang, aber insgesamt in der Wirkung - finde ich, subjektiv. Das liegt aber mehr an den grottenschlechten beamern bzw. den für hi-endige geforderten Preisen.

Wenn das Endziel dagegen Bild-Dateien sind, die in erster Linie auf selbstleuchtenden Monitoren präsentiert werden, dann muss man bei analog den Scan mit dazuzählen. Und spätestens dann verliert auch bei MF analoges Material endgültig, ist ja auch klar, weil man ein Digitalbild von einem Analogfilm zieht = verlustbehaftete Kopie.

Für mich selbst sind Papierbilder praktisch Abfallprodukt. Im privaten Rahmen halt für technologisch rückständige Verwandte. Und wenn meine Bilder "an der Wand" präsentiert werden/würden ... hätte ich es viel lieber auf möglichst riesigen Monitoren als auf gleich großem Papier.

Hinter mir im Büro hängt eines meiner Fotos in 105/70cm ... das bringt mir von den besuchern jede Menge Kommentare und auch Komplimente ein. Dei Ausbelichtung ist m.E. hervorragend und hochprofessionell auf Alu kaschiert. Aber ... wenn das auf einem großen Flachschirm  leuchten würde, bin ich sicher, dass die Bildwirkung um den Faktor 100 besser wäre.  

Ausserdem würde ich dann jeden Monat oder auch jede Woche das Bild wechseln. Jetzt hätte ich nur noch gerne einen 2cm flachen 56" LED/LCD mit IPS-Panel in 3:2 (!) und sagen wir 6+ Megapixel Auflösung. Selbstverständlich um unter 1000 Euro. >:-D
Derzeit gibts aber leider nur Fernseher oder auch "Public Displays" mit weniger als 2 Megapixel und unmöglichem HD-Querformat. :-)

Dass aber auch in höchstpreisigen Kunstgalerien Fotos noch immer auf Papier an der Wand präsentiert werden statt ein paar ordentliche Hi-End-Monitore aufzuhängen, halte ich - ausser bei vintage prints - für eine präsentationstechnische Absurdität! Klar, die Leute wollen nicht um zigtausend Euro ein Kunstwerk kaufen, das Ihnen der Galerist dasnn ... "Moment mal, gleich haben wirs" ... auf einen USB-Stick kopiert zum nach Hause tragen ;-) ... aber denen könnte man dann ja immer noch einen (gerahmten) Print mitgeben, und zusätzlich dazu ein jpg. :-)

Aber ich kaufe bis dato keine Fotokunst - vor allem, weil ich aus einer ganzen Reihe von Gründen wenn immer möglich nur Unikate statt "serieller Auflagenkunst" kaufe. Sprich, bei einem Fotokunstwerk möchte ich auch die einzige existierende RAW-Datei bzw. das einzige existierende Negativ bekommen.  

Das spielt es aber bis dato normalerweise nicht bzw. nicht zu für mich leistbaren Preisen am Kunst-Markt. Die Künstler bzw. vor allem deren "Verwertungskette" will - natürlich (!) - an der möglichst oftmaligen Verwertung des "künstlerischen Outputs" verdienen. Für mich ist es subjektiv völlig unverständlich, warum Leute/Museen für eine Kopie z.B. einer gursky-Fotografie bereit sind, Millionen zu bezahlen, wenn man für das viele Geld auch die tollsten unikaten Kunstwerke bekommen könnte. |-D



I'm sorry to hear that the truth insults you! :-)
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