Finanzierung eines Eigenheims?
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Re(6): Finanzierung eines Eigenheims?
08.10.2010, 15:02:17
Sorry, aber das ist Blödsinn!

Im Casiono ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer als beim
Wertpapierhandel bzw. Devisenhandel.

Im Casino hast du nur 1 Mal die Möglickeit etwas zu setzten und das ist dann
durch die Möglichkeiten. Und der Verlust liegt bei 100% des ganzen Einsatzes.

Beim Wertpapier hast du Daten und Fakten und kannst einen Trend verfolgen. Du
kannst aussteigen, umschichten, hast länger Zeit und hast nur bei
hochriskanten Spekulationen (Wetten etc.) einen Totalverlust.

Du musst ja nicht sofort das ganze Geld setzen! Du kannst ja immer nur ein wenig setzen, dann kommen wir der Sache schon näher ;) Das war aber sowieso eher bildlich und nicht wörtlich gemeint.

Übrigens seit wann reden wir von Wertpapieren - ich dachte hier gehts um Fremdwährungskredite?

Bitte lesen -> http://forum.geizhals.at/t722160,6183821.html#6183821

Das Umschichten hört sich natürlich sehr toll an, nur braucht man dafür umfangreiche Sachkenntnis, und muss ständig aktuelle Entwicklungen (politisch wie wirtschaftlich) verfolgen. Selbst interessierten wird das schwer fallen wenn sie einen Yen Kredit haben, aber kein Japanisch sprechen (die deutsch- und englischsprachige Berichterstattung ist meistens etwas später dran, bzw nicht so umfangreich).
Abgesehen davon muss der Kreditvertrag das auch erlauben. Unter Umständen ist das Umschichten selbst auch mit Kosten verbunden, die der Kreditgeber sicher nicht tragen will. Das sind ziemlich viele "wenns" und "aber" die man sich alle erspart wenn man nicht auf einen Währungsverfall wettet (denn nichts anderes ist ein Fremdwährungskredit).

08.10.2010, 15:08 Uhr - Editiert von kaufinator1, alte Version: hier
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Re(10): Finanzierung eines Eigenheims?
09.10.2010, 12:00:57
Abgesehen davon wollte ich dir nur damit sagen, dass das Risiko im Casino
westlich höher und nicht beeinflussbar ist im gegensatz zur Börse wo es im
Know-How und Daten geht.

Gerade an der Börse spielt die Psyche auch eine große Rolle! Die hat nichts mit Daten zu tun! Ein Beispiel: Wenn Steve Jobs plötzlich krank wird, dann sinkt der Kurs von Apple ins Bodenlose, ohne dass die Daten das stützen würden. Das kannst du nicht vorher sehen.

Ein weiteres Beispiel: Die Zentralbanken in China, Japan, und den USA sind im Moment in einem Wettlauf um die schwächste Währung, um den Export anzukurbeln. Du kannst nicht wissen ob die EZB da einsteigt, oder oder nicht.

Noch ein Beispiel: Dass Griechenland vor dem Bankrott steht hat auch fast niemand vorher gesehen, weil sie nämlich ihre eigenen Daten gefälscht haben. Selbst wenn du die gekannt hättest, wäre dir nichts aufgefallen.

... und 6 Monate da sind schon welten dazwischen.

Die Krise in 2008 konnte auch niemand vorher sagen. Nicht mal 1 Monat vor dem Crash hat irgendjemand was davon gemerkt (bis auf ganz wenige).

Hätte ich einen Kredit benötigt, wäre ich sicher bei dem Kurs eingestiegen. -
Nur benötig(t)e ich keinen und somit ist/war das Thema für mich gegessen.

Sorry, aber so wie ich deine Kenntnis über die Bildung von Wechselkursen und die Finanzmärkte einschätze würde ich mich nicht mal trauen ein Konto zu eröffnen.

Auf der anderen Seite scheinst du von deinem Wissen sehr überzeugt zu sein. Das ist eine gefährliche Kombination.

09.10.2010, 12:10 Uhr - Editiert von kaufinator1, alte Version: hier
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Re(11): Finanzierung eines Eigenheims?
09.10.2010, 14:05:42

Gerade an der Börse spielt die Psyche auch eine große Rolle! Die hat
nichts mit Daten zu tun! Ein Beispiel: Wenn Steve Jobs plötzlich krank wird,
dann sinkt der Kurs von Apple ins Bodenlose, ohne dass die Daten das stützen
würden. Das kannst du nicht vorher sehen.Ein weiteres Beispiel: Die
Zentralbanken in China, Japan, und den USA sind im Moment in einem Wettlauf um
die schwächste Währung, um den Export anzukurbeln. Du kannst nicht wissen ob
die EZB da einsteigt, oder oder nicht.Noch ein Beispiel: Dass Griechenland vor
dem Bankrott steht hat auch fast niemand vorher gesehen, weil sie nämlich ihre
eigenen Daten gefälscht haben. Selbst wenn du die gekannt hättest, wäre dir
nichts aufgefallen.Die Krise in 2008 konnte auch niemand vorher sagen. Nicht
mal 1 Monat vor dem Crash hat irgendjemand was davon gemerkt (bis auf ganz
wenige).Sorry, aber so wie ich deine Kenntnis über die Bildung von
Wechselkursen und die Finanzmärkte einschätze würde ich mich nicht mal trauen
ein Konto zu eröffnen.Auf der anderen Seite scheinst du von deinem Wissen sehr
überzeugt zu sein. Das ist eine gefährliche Kombination.  


Casion Beispeil:

Du setzt auf Rot/Schwarz. Verfehlst du die Farbe, ist alles sofort zu 100% weg. Bei der Börse kann man handel, verkaufen umschichte usw.
Da hast nur ein paar % Verlust/Gewinn und kannst "eingreifen" ins tägliche Geschäft.

Und es ist auch klar, dass die Länder ihren Export ankurbeln wollen. Und ein rauf und runter hat´s bei den Wechselkursen schon immer gegeben. z.B. Euro/USD  ->  http://rdg.ttweb.net/ooe/securityDetail/default.asp?symbolName=tts-394476&page=1&interval=1990-10-09/2010-10-09  


Die Krise in 2008 konnte auch niemand vorher sagen.Nicht mal 1 Monat vor dem Crash hat irgendjemand was davon gemerkt (bis auf ganz wenige).


Da hatte aber schon mal der Alan Greenspan etwas gesagt und angekündigt. Darauf hin ging es schon mal im Februar 2007 (wenn ich mich recht erinnere) runter. - War eine "Korrktur".
Ein Jahr später war es dann wirklich so weit. - Also hat man das schon vorhersehen können.





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Re(13): Finanzierung eines Eigenheims?
10.10.2010, 10:47:10
Mir gings darum, dass es immer wieder Ereignisse geben kann, die sich einfach nicht ankündigen, die aber deine Planung über den Haufen werfen! Du tust so als könnte man das alles irgendwie vorher sehen...


Und ich wollte dir damit klar machen, dass man bei den Börsen einen Trend verfolgen kann, ob´s auf- oder abwärts geht und man verliert bei normalen Transaktionen nicht gleich 100% wie im Casiono.

Offensichtlach hat das nichts genützt.


Weil die Gier größer war als Fakten und gewisse Fakten (Griechenland) gefälscht/vertuscht waren. Und es wird immer wieder Krisen geben, weil die Gier so groß ist um noch mehr zu bekommen.
Zuerst war´s die Internetblase, jetzt die Immobilienblase und irgendwann kommt die nächste Blase.

Hättest du ihm geglaubt und dich ein Jahr von der Börse fern gehalten, während alle anderen wieder kräftig verdient haben?


Ob ich und andere Kleinanleger mitmischen ist so etwas von egal, weil die Kleinen nur einen mikrigen Teil ausmachen und nur die Finanzdienstleister & Großkonzerne (Banken, Versicherungen  etc.) die Börse diktieren.

Wie entscheidest du wem du glaubst?


Ich vertraue meinem Gefühl und wenn man sieht, dass sich wöchentlich/monatlich der Depotwert verringert, dann sollte man die Bremse ziehen und verkaufen.
Den Trend konnte man auch im Herbst 2007 schon verfolgen. - Ich habe die Bremse gezogen und verkauft.
Richtig gekracht hat es halt dann im März 2008.


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Re(3): Finanzierung eines Eigenheims?
07.10.2010, 12:15:44

Eine Wohnung kann man immer noch verkaufen. Da hält sich das Verlustrisiko in
überschaubaren Grenzen.

Ich leb seit 14 Jahren in Mietwohnungen. Also 168 Monatsmieten. Wenn man ca
600 reine Mietkosten ohne Nebenkosten rechnet, hab ich schon 100.000 €
gezahlt. Das wär schon ein guter Teil des Kredits für eine Eigentumwohnung.


Natürlich kannst du die Wohnung verkaufen, da fallen aber wenn ich mich nicht irre wieder viel Steuern an für den Verkaufserlös.

Du musst dann solange von der Substanz leben bis sie aufgebraucht ist, dann hast du wieder Recht auf Nostandshilfe/Mindestsicherung.

Ich leb seit 14 Jahren in Mietwohnungen. Also 168 Monatsmieten. Wenn man ca
600 reine Mietkosten ohne Nebenkosten rechnet, hab ich schon 100.000 €
gezahlt. Das wär schon ein guter Teil des Kredits für eine Eigentumwohnung.


600 Euro ist recht hoch reine Mietzins. Naja solls geben das Leute höheren Anspruch haben. Dann musst du aber auch mit 250.000-350.000 Euro für die Mietwohnung rechnen und von den enormen Zinsen rede ich hier noch gar nicht.

Dann kommen noch Sachen auf einen zu wie Renovierung, etc - viele Verantwortungen die man selbst tragen muss wenn man Wohnungseigentümer ist.

Wenn du vor hast deinen Nachkommen etwas zu hinterlassen sicher überlegenswert aber zu eigenen Lebzeiten hat man wenig davon imho. Da ich nicht vor habe zur Überbevölkerung bzw Massenarbeitslosigkeit  beizutragen ist das für mich nur unnötige Verantwortung und Abhängigkeit.


Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
Arthur Schopenhauer
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Re(3): Finanzierung eines Eigenheims?
07.10.2010, 10:08:28
Herrlich dramatisch, aber deshalb nicht richtiger.


Meines erachtens schon dramatisch.
Es stimmt zwar, dass unbewegliches Vermögen, wenn dieses zur Deckung des angemessenen Wohnbedarfs der Bedarfsgemeinschaft dient, nicht verwertet werden kann, aber es trifft z.b. die Erben (Kinder oder hinterbliebene)

Exemplarisch aus dem Wiener Mindestsicherungsgesetz:
....
§ 13.
Zuerkennung gegen Sicherstellung
Ist nicht verwertbares unbewegliches Vermögen im Sinne des § 12 Abs. 3 Z 4 vorhanden, ist die Zuerkennung weiterer Leistungen von der Sicherstellung eines allfälligen Ersatzanspruches abhängig zu machen, sobald Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und Wohnbedarfs für eine Dauer von sechs Monaten bezogen wurden. Dabei sind alle ununterbrochenen Bezugszeiträume im Ausmaß von mindestens zwei Monaten innerhalb von zwei Jahren vor der letzten Antragstellung zu berücksichtigen.

Und der "Hammer" dann in § 24 bzw. 25
§24(4)
(4) Ersatzpflichtig sind darüber hinaus die erbserklärten Erbinnen und Erben nach dem Tod der in Abs. 2 genannten Personen. Die Ersatzforderung wird mit dem Tag des Todes fällig. Soweit eine Zahlung aus dem Nachlass nicht erlangt werden kann, erlischt die Forderung. Weitere Ersatzforderungen gegen Erbinnen und Erben nach Einantwortung sind nicht zulässig. Es sind jene Kosten zu ersetzen, die dem Träger der Bedarfsorientierten Mindestsicherung durch Hilfegewährungen in den letzten zehn Jahren der Hilfeleistung entstanden sind. Stichtag für die Berechnung der Frist ist der letzte Tag des Jahres, in dem Leistungen an die Ersatzpflichtigen geflossen sind.

§ 25.
Kostenersatz bei erfolgter Sicherstellung
(1) Wurde die Zuerkennung der Mindestsicherung des Lebensunterhalts und Wohnbedarfs von der Sicherstellung eines allfälligen Ersatzanspruches abhängig gemacht, ist die Hilfe empfangende Person, die Eigentümerin des sichergestellten Gutes ist oder war, ersatzpflichtig.
(2) Die Kostenersatzpflicht entsteht mit dem Zeitpunkt der Verwertbarkeit des Vermögens. Über den Kostenersatzanspruch ist mit Bescheid zu entscheiden.



Meiner Meinung nach:Wenn sich das Amt in das Grundbuch eintragen lasst, ist man Ersatzpflichtig. Und zwar dann, wenn die Immobilie nicht mehr dem eigenen Wohnbedarf dient oder spätestens wenn die Kinder das Haus erben....

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