Re(10): Let's face it folks, it's time to kill the electric car...
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.  Abhilfe  (Bucho am 01.09.2011, 12:10:03)
..  Re: Abhilfe  (Desolationrob am 01.09.2011, 14:49:03)
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Re(10): Let's face it folks, it's time to kill the electric car...
18.09.2011, 13:38:21
Ich würde das etwas neutraler sehen.
Mein Beitrag war z.B. total unpolitisch gemeint.

Auch die Grünen betreiben keine Politik gegen den Autoverkehr sondern pro öffentliche Verkehrsmitteln und pro Fahrrad.
In der Stadt macht das totalen Sinn.
Ich fahre selbst viele Strecken mit dem Auto, im Sommer ca. die Hälfte davon mit dem Fahrrad. Im Winter zahlt es sich einfach nicht aus eine Jahreskarte zu kaufen sonst würde ich mein Auto zumindest für Fahrten innerhalb Wiens sofort stehen lassen.
Auch für den Waldviertler Familienvater macht es wenig Sinn mit dem Auto über die Mariahilfer Straße nach Wien zu fahren. Außerhalb von Wien habe ich kein Problem mit dieser Art der Mobilität, da werden ja auch keine Alternativen geboten.
Die Citymaut haben sich die Wiener ja selbst versaut.

Freiheit hat etwas mit Optionen zu tun. Wenn eine Option aber gefördert, die andere vernachlässigt wird besteht m.M.n. ein Ungleichgewicht.
Darum auch die Forderung nach billigen Öffentlichen Verkehrsmitteln. Jeder profitiert vom Umstieg auf diese. Auch der Autofahrer der dann wieder mehr Platz hat.
1 Jahr Autobahn Benutzung pro Fahrzeug kostet 70€ im Vergleich zu einem Jahr U-Bahn fahren um ca. 400€/Person.
Warum also nicht einfach gratis Öffentliche für alle die in AT gemeldet sind oder Steuern zahlen. Touristen können auch ein Mehrfaches der jetzigen Tarife zahlen, für 10 Tage ist es dann egal ob man 30€ oder 60€ zahlt.

Beim LKW bin ich ganz deiner Meinung.
Am Glühlampenverbot sieht man ja auch dass die Leute keine Zusammenhänge verstehen können. 1/8 an verbrauchten Lampen bedeutet auch wesentlich weniger Transport, zusammen mit der Einsparung beim Verbraucht ergibt sich natürlich ein riesen Vorteil.
Noch intelligenter wären natürlich lokal produzierte LED Leuchtmittel (Quecksilber, Entsorgung, Haltbarkeit, Lichtfarbe...alles einfacher).

Es gibt viele Bereiche wo man noch ansetzen könnte. Cradle to cradle Produkte, Urban Farming, intelligente Konzepte zur E-Mobilität...
http://www.youtube.com/watch?v=tI798T2tRrQ

passend zum Thread vielleicht...
Ein modernes E-Fahrzeug hat bis zu 300km Reichweite. Die Akzeptanz wird über den Preis erreicht werden. Stell dir vor du kannst ein nachhaltig produziertes Fahrzeug kaufen dass nur einen Teil deines alten Autos kostet., geringere Laufende Kosten hat und noch umweltfreundlicher fährt. Ein modulares System mit einer Haltbarkeit von 20+ Jahren. Die Akkutechnik die sich ja auch weiter entwickelt wird dir nicht verkauft sonder nur geliehen. Ähnlich einem Handy Vertrag bezahlst du für die Nutzung eines Akkus einen Basistarif (vielleicht mit Stromvertrag) und kannst an Tauschstationen leere gegen volle Akkus austauschen, wofür dann eine Gebühr fällig wird (entweder pro vollem Akku oder auf gefahrene KM). Wenn du zuhause auflädst dann sparst du dir die Tauschgebühr und zahlst nur den Basistarif und deine Ladekosten.

Auch die Grünen werden nicht von einem Tag auf den anderen dem/der Waldviertler Familienvater/Familienmutter das Auto weg nehmen ohne Alternativen zu bieten. Umweltpolitisch und auch in der Bildungspolitik haben sie aber bestimmt die Nase vorne und gerade da geht es dann um die Kinder der ganzen Gesellschaft.


Umwelttechnisch macht das Infragestellen von Transport und persönlicher Mobilität enorm viel Sinn. Anstatt auf alten Positionen zu beharren sollte jeder selbst auch daran denken was besser für die Gesellschaft wäre.
Wenn wir noch weiter gehen könnten wir darüber nach denken wie wir der Bevölkerung am Land mit der Wahl ihres Arbeitsplatzes entgegenkommen könnten. Wie könnten wie ihnen helfen ihre Entscheidungen freier zu treffen? Vielleicht so dass sie die Möglichkeit haben sich selbst lokal etwas auf zu bauen ohne täglich pendeln zu müssen? Vielleicht die Möglichkeit geben auch zeitweise ohne Erwerbsarbeit leben zu können und die Möglichkeit zu haben zu warten bis sich eine Möglichkeit ohne Pendeln ergibt.
http://grundeinkommen-news.blogspot.com/2011/09/michael-kerbler-im-gesprach-mit-gotz.html


:-)

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