Re(6): Scheinbar sieht die Lösung echt so aus...
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Java-Dau-Anfängerproblem...
11.07.2005, 13:50:53
Hi, Folks !

Habe mich in letzter Zeit wieder besseren Wissens in Java eingearbeitet...
Und hab' grad ein Micky-Maus-Prob:


public class Vater {

protected Vater() {}

public static boolean add ( int x ) {
return true;
}
}

public class Sohn extends Vater {

public static void main(String[] args) {
Sohn s = new Sohn();
Sohn.add(2);
}

public static int add ( int x ) {
return x;
}
}

---> Das ist nicht erlaubt - er motzt, weil die Methode add bei gleichen Parameter in Vater einen anderen Rückgabewert liefert als in Sohn...

Also in c++ wäre das erlaubt ;-).

Wozu braucht ma des ?

Also als Java-Laie dachte ich mir das wie folgt (und mußte daher schon viel umschreiben):
Es gibt eine Klasse Person - mit private-Gschichtln wie Zuname, Vorname, Gebdatum, ...
Person habe einen protected-Constructor - damit niemand selbst eine Person anlegen kann. Stattdessen gibt es eine Klassenmethode
> public static Person add(String Zuname, String Vorname, GregorianCal... GebDatum) - die zuerst mal nachsieht (in einem HashSet), ob es die Person schon gibt. wenn es sie gibt, liefert sie die bekannte Person zurück - wenn nicht, legt sie eine neue an und liefert die zurück. Grund: Auf diese Art will ich doppelte Personen vermeiden.

von Person gibt es eine abgeleitete Klasse Personal: sie hat dieselben Gschichtln wie Person - plus Job/Funktion, ...
Sie hat wieder einen protected Konstruktor - gleicher Grund wie bei Person.
Personal habe eine Reihe von Klassenmethoden "add"  -
so auch ein
> public static Personal add(String Zuname, String Vorname, GregorianCal... GebDatum)
---> Und genau da fetzt diese "$&%"!! Java-VM - eben wegen dem Rückgabewert von add().

Mir ist das ja komplett unklar...
Erstens sprech' ich hier von Klassenmethoden - also nix mit VMT. Irgendeine ominöse Forderung, warum das verboten sei in sauberen Design will noch nicht in meinen kleinen Schädel.
Zweitens ist mir der Workaround unklar...
Person::add() private machen nutzt auch nix - wieso net ???
Drittens scheint ein Object zurückliefern zwar als möglich aber bescheiden - denn jeder Aufrufende muß dann casten bzw. ein instanceOf scheint problematisch...
EDIT:
Viertens bin ich jetzt auf ein addPerson(), addPersonal(), ... ausgewichen - nur das ist ja auch besch*en... denn wozu sollte jede Klasse dann Trilliarden vererbter Methoden mitführen müssen ?

Ach ja, das bequeme Äquivalent in C++, das funktioniert:
class vater {
        public:
        static int add(int x);
};

int vater::add(int x)
{
        return 2;
}

class sohn: public vater
{
        public:
        static float add(int x);
};

float sohn::add(int x)
{
        return 2.3f;
}

int main() {
        sohn *s = new sohn();
        float f = s->add(2);
}



So oder so - ich denke wahrscheinlich zu C++-lastig...
wie macht man das sauber in Java ? Und /was/ ist der Hintergedanke von dieser IMHO stupiden, sinnlosen Limitierung ???

cu
ein frustrierter gepeinigter

11.07.2005, 14:10 Uhr - Editiert von gepeinigter_aon_neukunde, alte Version: hier
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.  Re: Java-Dau-Anfängerproblem...  (Frankster am 11.07.2005, 14:07:47)
...  Re(3): Java-Dau-Anfängerproblem...  (Frankster am 11.07.2005, 14:19:36)
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.  Re: Java-Dau-Anfängerproblem...  (DeaconFrost am 11.07.2005, 17:13:42)
.........
Re(6): Scheinbar sieht die Lösung echt so aus...
12.07.2005, 15:16:43
Implementierung austauschen...
Aber genau das könnte ich ja bequemer via Vielfachvererbung.
Anstatt eines Interfaces hätte ich eine Abstrakte Basisklasse (das ist ja wirklich ähnlich) - nur wäre ich eben nicht zu abstrakten Basisklassen gezwungen - sondern könnte stattdessen eine konkrete Klasse mit referenzimplementierung bauen.

Genauso wie ich via Interfaces verschiedene Implementationsvarianten definieren kann und die passende wählen kann, könnte ich das ja via Kindobjekte...

Die Verfügbarkeit des Codes und so macht da keinen Unterschied...

Gemeinsame Basisklassen... wären dann total fein, wenn es vielfachvererbung gäbe ;-).
Aber so wird's ja strange... zB (kann da aber Falsch liegen): Applet.
Ein Applet muß kind von Applet sein - also darf es direkt nur noch Sachen verwenden, die via Interface implementierbar sind. Noch kenn ich keine andere so harte Vorgabe - ich vermute aber stark, daß es da Probleme geben kann - oder alles über Umweg-Delegationen gelöst werden muß, was wieder net nach einfachem Code aussieht...

Ich nehm' aus unserem Dialog mal mit, daß man i.d.R. viele packages in der App hat, dort seine logische Trennung macht und tendenziell je mindestens eine Factory implementiert...

Echt, wenn Java net auf vielen Plattformen (ab Handy) laufen würde bzw. net auch Graphik in der Sprache hätte.... Es wäre mir nicht eine einzige Überlegung wert ;-)



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...  Re(3): Java-Dau-Anfängerproblem...  (DeaconFrost am 12.07.2005, 12:09:04)
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.  Re: Java-Dau-Anfängerproblem...  (adhoc am 13.07.2005, 12:03:34)
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