Re(3): Warum sind so viele Kraftfahrer sooo gestresst?
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Warum sind so viele Kraftfahrer sooo gestresst?
12.10.2007, 10:44:08
Heute in der Früh:
Auffahrt auf die SO-Tangente von der Donaustadtstr. Um der Rumpelei auf der ersten Spur zu entkommen und auch eine LKW zu überholen, wechsle ich auf die 2. Spur. Verkehrsdichte war nicht all zu hoch. Auf der Donau kommt ein Mercedes von hinten heran. Ich halte weiterhin gut 20m Abstand zu vorderen Fahrzeug ein - gleiche Geschwindigkeit. Mercedes versucht mehrmals rechts weit genug nach vorne zu kommen, um sich vor mir wieder einreihen zu können, in der zwischenzeit rückt ein weiteres Fahrzeug auf - Abstand vielleicht 3m, Kühlergrill ist im Rückspiegel nicht mehr sichtbar, worauf ich den Abstand nach vorne erweitere auf etwa 30m. Der Mercedes schwenkt dann bis zur ersten Spur, wechselt dann in zick-zack mehrfach zwischen den Fahrspuren und kommt dann auf Höhe Abfahrt Zentrum wieder in die linke Spur - 2 Autos vor mir, es war also nur mein Vordermann(frau) noch dazwischen. Gewinn: 5 Sekunden, denn bis zur Abfahrt Inzersdorf/Altmannsdorfer Ast, konnte er den "Vorsprung" nicht erweitern - viel Stress wegen 5 Sekunden. Die Dame, die mir so knapp aufgefahren ist (weißer Kleinwagen) hat mich im im Laaerbergtunnel überholt und ist dann dem Vorderen Fahrzeug auf knapp 3m aufgefahren, da habe ich dann auch gesehen, daß sie sehr oft gebremst hat, also viel Energie vernichtet ... viel Stress mit dem viel zu knappen Auffahren, wozu? Gefährdung von sich und der Umwelt ...

Warum machen das Autofahrer und Fahrerinnen?



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Re(3): Warum sind so viele Kraftfahrer sooo gestresst?
13.10.2007, 00:01:19
Da muss ich dir aber wirklich widersprechen. Es "kann" nicht jeder schnell fahren und beim langsam Fahren tun sich einige auch schon schwer, genau das ist das Problem.
Ich zähle mich selbst zu den zügigen Fahrern, bin aber in keinster Weise aggressiv, eher abwartend und beobachtend. Ich fahr halt auf der Landstraße und der Autobahn ca. 20 Km/h mehr als erlaubt.
Ich Pendel täglich zwischen Wien und St. Pölten und was man da erlebt ist teilweise nicht mehr witzig. Die letzten Jahre ist die A1 in diesem Abschnitt ja eine einzige Baustelle und ich kann es nicht verstehen, wieso es Menschen gibt, die meinen sie müssen im Baustellenbereich Kilometerlang auf der linken Spur hinter einem LKW hinterherfahren. "Trau ich mich, trau ich mich nicht, trau ich mich". Wenn ich die Breite meines Wagens schon nicht abschätzen kann, dann bleib ich doch wenigstens auf der rechten Fahrspur.
Meistens reihe ich mich dann hinter dem LKW ein und versuche dem Vordermann ein gutes Vorbild zu sein, damit ich endlich vorbei kann.

Aber ich bin mir sicher, dass diese Situation viele von euch kennen.

Andere Fälle sind die permanenten Linksfahrer, die mit 130 auf der linken Spur fahren und eine ganze Schlange an "zügigen" Fahrern hinter sich her ziehen obwohl die anderen zwei Fahrstreifen frei sind. Da kommt es auch schon mal vor, dass ich hinter dem Wagen demonstrativ die Spur wechsel um ihn klar zu machen, dass hinter ihm der Verkehr vorbei will. Das heißt aber nicht, dass ich drängle.

Ärgern kann ich mich aber auch über die Leute, die sich einfach nicht trauen bei einer Polizei vorbei zu fahren. Man fährt gemütlich seine 140-150 und auf einmal bildet sich schon fast so etwas wie ein Stau, weil die halbe Menschheit auf der Autobahn in die Eisen steigt und sich hinter einem Polizeiwagen einreiht... oder ist es doch nur eine Rettung? Ist doch kein Problem wenn man bei denen mit 140 vorbeifährt. Die werden schon nicht beißen. Außerdem ist es ja auffälliger wenn ein einzelner (ich) bei der Polizei vorbeifährt als eine ganze Kolonne.

Ich persönlich lasse übrigens immer Wagen vor die schneller fahren wollen als ich, weil ich es selber nicht leider kann wenn mich jemand aus Protest od. aus Unaufmerksamkeit nicht vorbei lässt. Und da ist es egal ob ich schon in einer Kolone fahre und weiß das der nicht weit kommt, od. nicht.



Greez :GraMan

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