Okularlinse - hat schon wer Erfahrungen mit solchen Dingern?
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Re(2): Okularlinse - hat schon wer Erfahrungen mit solchen Dingern?
12.06.2008, 12:13:49
LiveView bringt mir nichts.
Meine kompakte hat ein dreh- und schwenkbares Display, das benutze ich nur bei Makro oder Über-Kopf Aufnahmen, ansonsten ausschließlich EVF
SLR - Sucher, schlicht und einfach der Sucher, für tiefe Standorte nehme ich den Winkelsucher. Kein Display kann nur annähernd an eine gute Mattscheibe ran.
Nur sind mir die Sucher alle zu klein. Ich trauere noch immer meiner alten EOS600 nach (die hatte ein größeres Sucherbild, als die aktuelle EOS 1) - Okularvergrößerung 0,8 bei Sucherabdeckung von total 94% (ca 98/96% H/V) - da sehen alle CROP besonders schlecht aus - eine EOS20D hat eine Okularvergrößerung von 0,9 aber eine um den Faktor 1,6 kleinere Mattscheibe => Sucherbild erscheint auch entsprechend klein. EOS 5D hat lächerliche 0,71 Vergrößerung, das Bild ist damit aber noch immer um mehr als 25% größer als bei der EOS 20/30D. Es hat KB-SLR gegeben, die eine Okularvergrößerung von mehr als 0,9 hatten, also ein um 1,6-fache Sucherbildgröße, wie die EOS20/30D und immerhin noch 1,5-fache gegenüber der 40D.
Ich will ja nicht mit einer Mittelformat vergleichen (habe eine zu Hause im Kasten liegen - 6x6, da hat man eine Mattscheibe, wo auch ohne Hilfsmittel wie Schnittbildindikator o.ä. super scharf zu stellen ist, wo man alle Bilddetails gut erkennen kann ...), aber die Sucher könnten wirklich größer sein. Es fehlen auch ordentliche Augenmuscheln - bei Canon gibt es die nur für die "Großen" als Zubehör.
Nachteil mit dem kleinen Sucherbild: Die Bildgestaltung bzw Kontrolle im Sucher ist schwierig bis unmöglich, manuelles Scharfstellen ebenfalls sehr schwierig. Für die EOS600 habe ich mir seinerzeit noch eine Mattscheibe mit Kreuzschnittbildindikator besorgt, jaja, sogar bei Einsteigergeräten wie der EOS650 konnte man die Mattscheiben tauschen.


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Re(3): Okularlinse - hat schon wer Erfahrungen mit solchen Dingern?
13.06.2008, 10:14:27
lass mich raten: Du hast kein LiveView. Richtig? >:-D |-D


Ich war mir anfangs auch sicher, dass liveview zu den "Dingen, die die Welt nicht braucht" gehört.

Seit ich es habe, setze ich LiveView am Stativ (!) aber oft und gerne ein. Es erleichtert das Festlegen des Bildausschnitts dank 100% Sucherbild (und das schon bei "Einsteiger-DSLRs" wie z.B. der neuen EOS 1000D ;-) |-D) und vor allem das perfekte Ausrichten der Kamera bei geometrischen Sujets wo es auf exakte Linien ankommt (z.B. aber nicht nur Architektur) enorm.

Dank 5x/10x Vergrösserungsfunktion ist es auch die absolut sicherste und komfortabelste Möglichkeit, den Fokus zu 100% genau dort zu haben, wo man ihn haben möchte. :-)

"Überkopf" bzw. am ausgestreckten Arm fotografiere ich dagegen nie mit LiveView. >:-D

Wenn ich eine Olympus E3 hätte ;-) oder gar eine Canon mit dreh- und schwenkbarem Haupt-Display, würde ich damit "um die Ecke! ;-)" viele endgeile "candid shots" von Menschen im öffentlichen Raum machen - und zwar völlig unbemerkt von den fotografierten Personen, denen ich auf diese Art und Weise sehr gerne unnötige Aufregung und Belastung ihrer labilen Psyche wegen des vermeintlichen "Raubes Ihrer Seele" bzw. "Verletzung Ihres wohlerworbenen Rechts am eigenen Gfriss" ersparen würde. >:-D >:-D |-D |-D
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13.06.2008, 10:24 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(7): Okularlinse - hat schon wer Erfahrungen mit solchen Dingern?
13.06.2008, 12:07:56
Ich versuche meine Bilder nicht ungesehen, aber im günstigsten Fall unbeachtet
zu machen, den nur so bekommt man die ungestellten Aufnahmen, aber dann
braucht man auch nicht mit dem Periskop arbeiten ...


ich arbeite nicht mit "periskop", schon alllein, weil ich keines habe. ;-) Ich steige auch nicht auf Leitern und fotografiere Leuten ins Schlafzimmer oder in den privaten Pool oder ähnliches ... ich respektiere die PRIVAT-Sphäre der Menschen. Wenn sie sich in die Öffentliche Sphäre bewegen, kan ich sie dagegen anschauen, anstarren und fotografieren. Sofern ich will, mich traue und bereit bin, eventuellen Reaktionen - wie auch immer sie aussehen - "ins Auge zu blicken".

Ich fotografiere mir unbekannte Menschen in der Öffentlichkeit, an öffentlich zugänglichen Orten, und zwar genau so, wie diese Menschen dort von allen anderen Mitmenschen, die gerade anwesend sind, auch gesehen werden ... ein "X-Ray HD Filter" von Hoya ist ja noch nicht am Markt ;-)  

Aus den gleichen gründen wie Du nehme ich auch am liebsten "unbeachtet" auf. Wenn ich passende und praktikable Hilfsmittel bekomme, die mir dabei helfen - wie eben LiveView in Verbindung mit einem Klapp-/Schwenkdisplay - dann verwende ich diese natürlich, um "u nbeahctet" fotografieren zu können. Aber wiederum - in aller Öffentlichkeit. Natürlich "riskiere" ich damit etwas: nämlich "entdeckt" zu werden und mögliche "Reaktionen" .je nach Art derselben - von zumeist durchaus positiv ("ma kannst noch a Foto machn, vorhin hab ich ned richtig hing'schaut") bis ablehnend ("heast oida, die büdkln kannst jetzt auf da stö löschn, sunst gibts wos"). Im letzeren Fall lösche ich eben - so what!

Weil ich mir vorher überlege, wen/wo/wie ich fotografiere und offenbar bisher auch immer halbwegs richtig reagiert habe und vermutlich auch etwas "Glück" dabei war, hatte ich noch nie "böse Erlebnisse". Aber das Restrisiko besteht natürlich, klar!

So, wie wir wissen, machen Paparazzi ganz was anderes. Ich habe jedenfalls noch nie gehört, dass einer von denen ein Bild gelöscht hätte ... >:-D

Deshalb verwehre ich mich dagegen auch nur in die Nähe dieser Kreaturen gerückt zu werden! Abgesehen davon, dass mir das persönlich absolut ungerechtfertigt erscheint, schadet es uns Fotografen allgemein, wenn wir dieses Vorurteil, das uns von der uninformierten Masse ohnedies oft genug entgegenschlägt, auch noch selbst dauernd wiederkäuen. Richtig?!  :-)
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