Begräbnis - das Fazit
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.  Re: wie fotographiert man ein Begräbnis?  (Mike_72 am 28.05.2009, 13:19:16)
.  Re: wie fotographiert man ein Begräbnis?  (4helli am 28.05.2009, 13:19:56)
.  Re: wie fotographiert man ein Begräbnis?  (Babe am 28.05.2009, 13:36:21)
.  Re: wie fotographiert man ein Begräbnis?  (Leder am 29.05.2009, 10:42:13)
.  Re: wie fotographiert man ein Begräbnis?  (meisel am 29.05.2009, 15:24:30)
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Begräbnis - das Fazit
29.05.2009, 21:46:13
Mal vorweg: Fotos vom offenen Sarg waren explizit nicht gewünscht und wärend der Trauerfeierlichkeit in der Kapelle war ebenfalls Fotographierverbot.

Also rein Halle, geschlossener Sarg, Blumenschmuck (alles geblitzt) - und aus.

Trauerzug war problemlos, am Grab dann wars standortmäßig etwas blöd, da eine Hecke verhindert hat, daß ich mich hinter dem Grab postieren kann. Außerdem waren die Raumverhältnisse (extrem enge und dichte Gräberreihen) etwas hinderlich. Mim 24-70 waren aber Gruppenfotos durchaus möglich und 80-200 war bei den Raumverhältnissen super zu gebrauchen.

Leichenschmaus war sehr simpel, da das ein furchtbarer Raum vom 20x2,5m war, wo man sich kaum bewegen konnte. Außer die Leute der Reihe nach abzulichten war da nicht viel zu machen.

Und all jenen ins Stammbuch, die meinen das sei unnötig, geschmacklos, pietätlos und weiß Gott was sonst noch: Am offenen Grab habe ich meine einzige Rüge bekommen: ich soll doch gefälligst mehr Bilder machen!!!
Und als das Grab zugeschüttet war und die Leute ihre Kränze draufgelegt haben, haben viele extra um ein Foto davon ersucht. Am besten gleich zwei: 1x beim niederlegen und eines vom Kranz, wo man die Aufschrift lesen kann.

Beschwert hat sich niemand, ganz im Gegenteil: das gerahmte Erinnerungsfoto an den Verstorbenen war ein Schnappschuß von mir, das ich vor wenigen Wochen bei der HZ seiner Enkeltochter aufgenommen hab. Statt Prügel gabs daher Ehrenplatz und 1000x aufrichtigen Dank für ein paar (hoffentlich gelungene) Erinnerungsbilder.

Noch eine Anmerkung in eigener Sache: fototechnisch ist eigentlich nicht viel Unterschied zu einer Hochzeit oder einer anderen Großveranstaltung. Eine fremde Beerdigung würde ich jederzeit wieder fotographieren. Ein Begräbnis allerdings, bei dem man den Verstorbenen doch näher gestanden ist, ist nicht einfach. Denn es ist verdammt nochmal nicht leicht, "scharfe" Bilder zu machen, wenn man alles nur mehr verschwommen sieht.

In diesem Sinne - jetzt geh ich mich umhacken, ich brauchs jetzt.

mfg
AVS
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..  Re: Begräbnis - das Fazit  (Pantagruel am 29.05.2009, 21:59:17)
 

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