Re: Unternehmensethik am Beispiel Matsushita (Panasonic)
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Re: Unternehmensethik am Beispiel Matsushita (Panasonic)
Fly
06.02.2005, 20:20:30
Na komm. Mit weniger Leuten mehr erwirtschaften ist ja grad gross in Mode. Viele Firmen machen's auch immer mehr so, dass sie die Arbeitskräfte "outsourcen", d.h. von anderen Firmen "mieten" wenn sie sie brauchen, und "zurückgeben" wenn das Projekt vorbei ist.

Ich denke, vom altösterreichischen Ideal (das durchaus auch und noch mehr in Japan herrscht), vom Arbeitsplatz, den man vom Einstieg bis zur Pension beibehält, sollten wir uns langsam verabschieden.

Produkte müssen dem Markt angepasst werden. Das gilt für Firmen wie für deren Arbeitnehmer. Ich verkaufe etwas. Meine Arbeitskraft. Diese habe ich dem Arbeitsmarkt anzupassen. Was ich de facto verkaufe ist mein know-how und meine Leistung. Ist dafür kein Markt vorhanden bin ich arbeitslos und sollte mein Produkt den Marktgegebenheiten anpassen.

Entsprechend hält sich mein Mitleid mit arbeitslosen Drehern und Schriftsetzern in Grenzen. Genauso, wie wenn 'ne Firma lamentieren würde, wenn sie seit Jahren der grösste und beste Produzent von Plattenspielern ist und sich wundert, warum sie trotzdem den Bach runtergeht weil sie eben keine DVD-Player produzieren will (ned dass es vorkommt, aber der Vergleich isses um den's mir geht).

Eumig wird Dir ja was sagen. Paradebeispiel dafür.

In Zukunft werden wir uns damit anfreunden müssen, nicht einen sondern 2 oder 3 Jobs gleichzeitig zu haben. Dann eben nicht 1x40 Stunden sondern 2x20 oder 4x10. Hat nebenbei noch den durchaus interessanten Nebeneffekt, dass man nicht plötzlich vor "nichts" steht, wenn man irgendwo mal rausfliegt. Und man ist auch nicht arbeitslos, was den Sozialminister freuen sollte...



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