Re: GOLDADLER : Günstiger Kaufpreis, hohe Folgekosten! Kauf s e h r gut überlegen !
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GOLDADLER : Günstiger Kaufpreis, hohe Folgekosten! Kauf s e h r gut überlegen !
02.02.2002, 00:35:26
Hier des nachfolgenden langen Briefes an den "Geizhals" kurzer Sinn (für den, der Zeit sparen will):

Mein Sohn Ulrich (EDV-Servicetechniker) hat am 25.1.02 (freitags) bei GOLDADLER eine Hauptplatine gekauft und am selben Tag noch eingebaut, Nichtfunktion.  Am 28.1 (3 Tage! später) Gewährleistungsantrag, Test, Ablehnung (Platine funktioniert in der Testanordnung). Euro 33 (S 450)(!!!) Testpauschale verrechnet.

Nach Reassembling funktioniert der Rechner überraschend für 4 Stunden, dann wieder unsichere Funktion !

Fazit: Überlegt euch den Kauf bei Händlern, bei denen Gewähransprüche nicht nur am Papier, sondern tatsächlich zu hohen Kosten führen !!

(Bis 31.12. war eine Testpauschale ja gerechtfertigt, wurde aber meist (bei guten Händlern) nicht verrechnet (Angabe z.B. "Kontaktfehler"= kostenfrei!). Der Händler führte ja mit seinem Equipment, Knowhow und Arbeitszeit eine Beweisführung durch, die der damaligen Gesetzeslage nach der Kunde hätte erbringen müssen, also war das Verlangen früher gerechtfertigt !!)        

Die Abwehr von Gewährsansprüchen ist seit 1.1. auf Firmenkosten zu tun !
Der Händler hat auf eigene Kosten den Beweis zu erbringen, dass kein Gewährleistungsfall vorliegt !!

Wehrt euch, indem Ihr solch kundenfeindliche Geschäftspraktiken durch Auswahl
solcher Händler bekämpft, die euch schon vor dem Kauf schriftlich im abgewiesenen Gewährsfall keine Testkosten garantieren !!

Hier der Brief in Langform, für den, den es interessiert:



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Re: GOLDADLER : Günstiger Kaufpreis, hohe Folgekosten! Kauf s e h r gut überlegen !
02.02.2002, 00:54:16
Hier die Fortsetzung, da das absturzfeste XP ebendas tat (Task wo es war, nicht
erkennbar!)


Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst gestatten Sie mir, dass ich mich und meine Söhne vorstelle. Ich, der Oldie habe eine TGM-
Ingenieurausbildung aus Elektronik, dazu als Ergänzung HTL Spengergasse für DV. Mein älterer Sohn
Ulrich hat die SDV, eine beliebte private Kombiausbildung von HAS und EDV, die es im staatlichen Schulbereich nicht gibt und schließlich mein Jüngster, Schüler der 2.Klasse Der FS für Datenverarbeitung Rennweg.

Sinn dieser Vorstellung ist, Sie zu überzeugen, dass wir eine EDV-Profifamilie sind. Ich habe als Profi
jahrelang programmiert und war auch DV-Leiter, mein Sohn Ulrich hat eine 15-monatige Praxis als
DV-Techniker bei IT-Worx (Tochter von Fujitsu-Siemens) und dort mit viel Ambition und auch Erfolg
alle Arten von Computerfehlern diagnostiziert und repariert.

Was soll die lange Einleitung? Sie soll zeigen, dass ich hier für Leute schreibe, die keine Anfänger
sind und erweiterte Computerkenntnisse besitzen, wie sie allerdings auch so mancher Freak im
Selfmade-Verfahren hat.

Und nun zur Sache selbst:

Mein Sohn Ulrich hat am Freitag, dem 25.1.2002 bei der Fa. GOLDADLER zwecks Nachbestückung
eines Rechners eines Arbeitskollegen (Ulrich arbeitet derzeit als Zwangsarbeiter (besser Sklavenarbeiter) beim Roten Kreuz Wien als Zivildiener) eine Hauptplatine gekauft und sie noch am selben Tage eingebaut.

Bei der Installation des Betriebssystems XP  blieb  das System schon hängen bzw. startete vom Anfang der Installation neu.
Ich war zwar bei der Installation nicht dabei, bin aber überzeugt davon, dass mein Sohn keinen Fehler beging und wahrscheinlich
das fehlerhafte Verhalten auf Inkompatibilitäten (insbesondere Speicher!), wie sie in der Fachliteratur z.B. c´t) oft beschrieben werden, zurückzuführen war.

Mein Sohn reklamierte also auf Gewährleistung, am 28.1.,(samstags war bei GOLDADLER geschlossen). Ein Techniker prüfte
das Board mit eigenen Komponenten von GOLDADLER, installierte XP und machte einen Speichertest. Nachdem aus seiner
Sicht das Board ok war, wurde eine Rechnung über S 450 ausgestellt, das 3 Tage nach Kauf.

Die Fa. GOLDADLER will ihre Gewährleistungsabwicklung so verstehen, dass mein Sohn einen Arbeitsauftrag gegeben hätte
(welch Unsinn bei einem Gewährleistungsfall!), der zu bezahlen war, Hätte sich im Laufe der Arbeit ergeben, dass tatsächlich
ein fehlerfaftes Mainboard vorliegt, hätte GOLDADLER selbstverständlich die Kosten des Arbeitsauftrages meines Sohnes über=
nommen.

Diese Vorgangsweise sehe ich auf gut Wienerisch als "Linke" an, die darauf abziehlt, die Usancen im Gewährsfall (heute inner=
halb 14 Tagen meist Soforttausch nach einem kostenlosen Kurztest) zu umgehen.

Mein Sohn hatte im übrigen nur einen Kurztest (also bis zum Auf- oder Nichtauftreten der von ihm reklamierten Fehler) verlangt. Insofern war also der ausfühliche Test eine kostenpflichtige "Fleissaufgabe" des Technikers, was schon wieder den "Kundenauftrag" ("normales Service") ad absurdum führt, da bei Kundenaufträgen (Serviceleistung) exakt die Kundenwünsche eingehalten werden müssen.        

Diese extrem kundenfeindliche Gangart, die zur Folge hat, dass Kunden den Übergang der Beweislast zum Verkäufer, wie es das Gesetz ab 1.1. vorsieht, nicht für sie risikofrei wahrnehmen können, ist auch in den Augen des VKI, den ich konsultierte, jedfalls abzulehnen.

War also die Einhebung eines "Testpauschales" bis 31.12. im Fall des Fehlschlags eines Gewährleistungsverlangens verständlich,
da das Geschäft ja mit eigener Ausrüstung, Knowhow und Arbeitsleistung die damalige Beweisführung für den Kunden ersatzweise vornahm.

Seit 1.1. sind aber Abwehr von Gewährleistungsverlangen als normale Geschäftsunkosten anzusehen.

Aus der Praxis meines eigenen Computerbaues kann ich sagen, dass Gewährleistungen, oft im Austauschverfahren, meistens
problemlos verlaufen (selbst im EU-Inland, wo ich persönlich gerne einkaufe!).

Ich ersuche Sie, sehr geehrte "Geizhälse", das extrem kundenunfreundliche Verhalten (im Gewährleistungsfalle) von GOLDADLER
durch Herausnehmen aus Ihrer Liste, insbesondere falls ich nicht der einzige Klagende bin, zu ahnden.

Eine gütliche Regelung war trotz Kontaktierung einiger Leute von GOLDADLER und Ankündigung von Beschwerden beim VKI,
Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Ihrer Institution und Ihrem Forum, nicht zu erzielen.

Jetzt etwas Erfreulicheres:

Ihre Seite ist natürlich etwas Einmaliges, von der Anlage her. Habe derartig Gutes trotz Nachsuche, noch nirgends gefunden!
Ich benutzte Ihren Vorläufer in einfacher Listenform für damals 4 Geschäfte schon vor etwa 5 Jahren und was ist daraus geworden!
Ich schwärmte früher von http://www.streetprices.com , inzwischen sind die Geizhälse unvergleichlich besser geworden!

Und im deutschen Raum gibt es so gut wie gar nichts Vergleichbares !!!

Dennoch:
Was schon sehr gut ist, kann vielleicht noch verbessert werden!

Vorschlag: Ein integriertes Extra, das es ermöglicht, unter Berücksichtigung der Kosten diverser Verkehrsmittel, seiner eigenen
Kosten für Fahrzeit bzw. der Versandspesen (und Berücksichtigung von Wartezeiten), einen Einkaufszettel zu erstellen, der
preisoptimierten Einkauf ermöglicht.

Die jetzige Situation ist insofern nicht ganz ideal, als Beispiel:

Mein Sohn kauft ein, indem er die 2, höchstens 3 preisoptimalen Geschäfte besucht, kann dabei aber nie annähernd den besten
Preis wie bei einem Mix der preisbilligsten Geschäfte (ohne Spesen, Ortsunterschieden und Fahrzeiten) erreichen.

Meine persönliche Strategie ist mittels eines "Testwarenkorbes" den Versender (Zeit für Transport per Post spielt keine Rolle) mit
dem besten Durchschnittspreis, bei gutem Service, zu ermitteln. So bin ich seit Jahren Kunde bei BUG Computer und mit der
Preis- und Servicesituation durchaus zufrieden.

Beide Einkaufssarten sind ein mög
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