Re(4): Gewerbeordnung Photographie in Oesterreich - ein Anachronismus?
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Re(4): Gewerbeordnung Photographie in Oesterreich - ein Anachronismus?
15.08.2009, 14:11:16
früher war fotografieren freilich auch mit viel glück und einsatz von geld
verbunden, heute hält jeder dodl mit der digicam reichlich drauf und damit hat
sichs eben mit kunst und einsatz erledigt. von der nachträglichen anwendung
von den diversen bildbearbeitungsprogrammen - oder vllt besser
bildverarbeitungsprogrammen = automatisiert!) will ich noch gar nicht reden.


Weißt Du, wieviel die erforderliche Hardware und Software kostet, um auch nur gelegentlich im Pfusch z.B. eine Hochzeit (technisch) halbwegs odedentlich fotografieren zu können? Von aufwändiger Studiotechnik will ich noch gar nicht reden.  

Das kostet auch heute noch signifikant Geld. Und dazu reichlich Zeit! Und (wie früher!) vor allem: gestalterisches KÖNNEN. ;-)

Jemand, der mit einer Kompaktkamera einen Freund schnell "ablichtet", weil der ein Foto für die Monatskarte braucht, ist ja ganz sicher keine echte Konkurrenz für einen Profi-Fotografen, oder? :-)



die bilder gehen dann in den besitz des kunden/zahlers über und damit hat sich
der auftrag erledigt.


in der praxis erwirbt ein Kunde schon seit längerem an den bauftragten Fotos ein mehr oder weniger umfangreiches Nutzungsrecht (bis hin zu "exklusiv, für jede Form der Publikation und zeitlich unbefristet"). Dass maan Abzüge seiner Protraits nur beim Fotografen bekommen konnte, ist heute sogar in Österreich Vergangenheit. :-)


durch eine solche abwicklung wird auch erstmals ein ordentlicher wettbewerb
unter den anbietern von fotografien möglich.


eine gesetzliche Regelung in der Richtung ist doch überhaupt nicht notwendig!

Es reicht völlig, wenn einfach mit einem Federstrich [xxxte reform der GewO) das Fotografengewerbe zum "freien Gewerbe" erklärt wird. :-)

Dann herrscht automatisch voller Wettbewerb. Wer wirklich gut ist, wird von Kunde zu Kunde weiterempfohlen, voll gebucht sein und auch (gut) leben können.

Wer kann, will und sich einen entsprechenden Vorteil davon verspricht, kann ja weiterhin bestimmte fachliche Qualifikationen via geschützte Positiv-Zertifizierung nachweisen und marketingmässig einsetzen. :-)

Und wer nicht gut (genug) ist ... wird eben übrig bleiben. Das ist jetzt aber auch schon der Fall.




Wenn ich es kürzer schreiben könnte, würde ich. :-)
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