Re: Wiener Höhenstrasse neu: Pflastersteine oder Asphalt?
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.  Asphalt  (Thunder am 20.01.2010, 07:12:39)
.  Steintreppen  (kissimmee am 20.01.2010, 09:27:29)
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Re: Wiener Höhenstrasse neu: Pflastersteine oder Asphalt?
20.01.2010, 12:24:46
Allerlei Gedanken zum Thema:

*) wenn das Bundesdenkmalamt solche Forderungen stellt, sollten sie grundsätzlich auch bereit sein, zur Finanzierung / Mehrkosten beizutragen.

*) Anwohner + Lärmbelästigung: wieviel m sind tatsächlich "beanwohnt"????
ein paar 100: an den Waldgrenzen, am Kobenzl, das Pensionistenheim, und
der Kahlenberg selbst - als Kompromiß könnte man die neuralgischen Punkte
lärmschonend ausführen. Bei entsprechender Aufforstung sollte sich
der Lärm durch Hall / Reflexionen in Grenzen halten.

*) Lebensdauer und "TCO": 70 Jahre? und seit wievielen Jahren wird
geflickt? Als Radfahrer kenn ich da oben jeden Meter - mit dem Rennrad,
genauer gesagt: ohne Federgabel haut's einem von je her die Plomben raus
- ohne Balloonreifen keine Chance.
ICh will aber nicht aussschliessen, daß gut gemachtes Pflaster sich
um Größenordnungen besser anfühlt und Asphalt nahekommt - sollen
die doch einmal an einigen besonders schlimmen Stellen (die im Fall
der GEneralsanierung eh erst in 7 Jahren zum Zug kämen) demonstrieren,
wie neu + gut gemachtes Pflaster ausschaut.
Wo wäre die Wertschöpfung der Mehrkosten beim Pflaster?


*) Verkehrssicherheit / Tempobeschränkung / Rasergemeinde:
kann mir gut vorstellen, daß an einigen Stellen - in Kombination
mit dortigen Gebäuden oder dem Ausblick - das Pflaster durchaus
der Idee des Denkmalschutzes gerecht wird. Ein Fleckerlteppich
(Serpentinen asphaltieren, Kobenzel Pflaster, Abzweigung nach
Sievering A., zum Kahlenberg hin sind eh schon teils Betonplatten)
kann natürlich auch nicht das Ziel sein.
also was empfehlen echte Praktiker der Verkehrssicherheit und
Straßentechnik?  So wie einem momentan das Heck bei Regen
in den Spitzkehren weggeht - das kann's nicht sein. Nein - ich
bin kein Raser mit 200PS Turbo. (leider nicht)

sowie: die 10-15 km bergauf sollt's eigentlich keiner eilig haben.
Die Strecke hat jenseits ihres Polterfaktors durchaus ihren Charme,
der verlorenginge, aber etwas mehr Sachlichkeit + echte Fakten
und Alternativen am Tisch würden der Diskussion nicht schaden.


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