Vorteilscard ÖBB - Billiger als 99 Euro?
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Re(5): Vorteilscard ÖBB - Billiger als 99 Euro?
09.10.2011, 22:02:21
Meines wissens sind es zwar nur 35000 Aktive.Bezahlt wurde immer schon pauschal für den Dienstausweis.Pensionisten zahlen nach neuem System etwa bis 96 Euro im Monat.
Wenn man überlegt wieviele ihren Dienstausweis zurück gaben und daher keine Dienstfahrten mehr machen können sollte man mal überlegen wie die dann im Dienst von einem Ort zum anderen kommen.
Wie kommen Lokführer mitten in der Nacht zu irgendeinenm Bahnhof zur Ablöse.
Taxi?
Lustiger weise spricht man aber von anderen Institutionen nie.
Bei Caritas bekommt man Dienstauto und Handy mit Privatnutzung OHNE mitzahlen.
EVN Mitarbeiter verbilligten Strom.
Denke das kann man sicher weiter ausführen.
Kaffee wird von Firma bezahlt also einige Euros im Monat die einem die Firma schenkt.
Lehrer mit 3 Monaten Ferien bei vollem Gehalt und maximalem 2-4 Stunden Arbeit pro Tag 5 Tage die Woche.
Montagearbeiter die ihr Arbeitsauto mit Nachhause nehmen um so gleich zur Arbeit fahren zu können also keine Benutzung ihres Privat PKWs notwendig.Heißt wohl große Spritersparniss dadurch.
Also denke wenn man das alles so sieht haben wohl die meisten Firmenmitarbeiter sehr viele Privilegien.

Alles hier dargelegte ist natürlich NUR vermutet.Privilegien bekommt doch niemand. ;-)
                                                    
09.10.2011, 22:17 Uhr - Editiert von Skodi, alte Version: hier
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Re(6): Vorteilscard ÖBB - Billiger als 99 Euro?
fps
10.10.2011, 08:56:43
Geh, bitte lass' diese dummen Eisenbahner-Schmäh! :-(  

Es geht eben nicht um notwendige "Dienstfahrten", sondern darum, dass neben den Aktiven die ganze Familie bis in die Pensionen diese Billig-Fahrten Privilegien haben! So kommen eben die Viertelmillion zusammen - wie sich nach der Finanzamtsprüfung bei den ÖBB-Vereinen heraus stellte.

Warum brauchen die auch die jährlichen privaten Gratisfahrten ins gesamte euiropäische Ausland? Wegen irgend welcher "internationalen Verträge"? Lachhaft. Sollen dafür eben auch Lohnsteuer als "Vorteil aus dem Dienstverhältnis" löhnen .  

Apropos "Dienstfahrten": Bei den Staatsbahnern beginnt die "Arbeitszeit" schon dann zu laufen, wenn der in Linz wohnt und nach St. Valentin zum tatsächlichen Dienst fährt...

Ein Bekannter, ein ferrosexueller Freak, erzählt lachend, wie in einem Eisenbahner-Internetforum schnell von den Administratoren auf Verlangen der allmächtigen Gewerkschaft (!) eine Diskussion darüber abgedreht wurde, die sich mit den "spezifischen Besoldungsregelungen" - sprich Privilegien - befasste...

Gewerkschaftsfunktionäre mischen sich nach schweren Eisenbahnunfällen, wo es auch Tote gab und gibt, "im Interesse der Bediensteten". in die amtlichen Untersuchungen mit unmissverständlichen  Drohungen ("...das wird sonst eine Kriegserklärung gegen die Gewerkschaft..") ein um Ursachen zu vertuschen. Massive Drohungen für den weiteren Karriereverlauf der Untersucher gibt es immer, wenn von "menschlichem Versagen" und nicht den beliebten "technischen Gebrechen wegen Kaputtsparens" ggeurteilt wird.

Geschehen ganz massiv vor 6 Jahren nach einem schweren Zugzusammenstoß mit 6 Toten auf der Pinzgaubahn in Salzburg. Wo plötzlich alle relevanten Unterlagen bis hin zu Dienstplänen - verschwunden waren...Ein Wagenmeister, der in NÖ zu faul war, die Bremsanschlüsse nach einer Zugübergabe zu überprüfen und damit einen schweren Unfall mit sechs Toten und einen Schaden von rund 12 Millionen Euro verursachte, gerichtlich verurteilt wurde - wurde "kollegial" in die "wohlverdiente Pension" geschickt....

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Re(11): Vorteilscard ÖBB - Billiger als 99 Euro?
11.10.2011, 15:11:00
Kritik ist ja völlig ok,aber manche Aussagen sind halt schon unterstes Niveau,und hat mit reiner Kritik nichts mehr zu tun.
klar ist nicht alles perfekt,aber es wird immer auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen.
Und jedes Unternehmen hat gewisse Vorzüge für ihre Mitarbeiter,das ist doch auch gut so,nur bei den Öbb wird so etwas von außerhalb nicht aktzepiert.
Wo war den die Kritik,als es bei den Banken die 16 Gehälter gab,und oder heute bekommst supergünstige Kredite,etcc.bei den OMV den Sprit vergünstigt ,beim Energieanbier Strom und Gas ,im Verkauf Prozente ,und und und,da kannst zig Beispiele aufführen.

Und wegen den Pensionen ,nur Fakt ist halt es steht halt in den Verträgen drin mit XX Dienstjahren. Die Frechheit war ja von der blauschwarzen Regierung sich einfach über bestehende Verträge hinwegzusetzen.(Bei der Erste Bank gab es auch Gespräche die Verträge zu ändern,aber da hies es sofort das geht nicht ,in bestehende Verträge einzugreifen). Wenn du einen Vertrag hast,dann willst du ja auch ,daß dieser von beiden Seiten erfüllt wird.
Es hat ja niemand einen neuen Vertrag bekommen.
Bei anderen großen Firmen ist es ja auch gang und gebe,da heist es halt Golden Handshake,wenn da Personal abgebaut werden soll.(Voest,Telekom,Post,etcc..)

Die Pensionsalter muss man genau betrachten ,das ging auch nur dort,wo man Personal abbauen soll ,in anderen Bereichen wo Mangel an Personal ist,geht das auch nicht.
Weil das Unternehmen soll einerseits Personal einsparen,aber in die Pension darf man sie nicht schicken,man muss das Marktüblich machen,die Arbeitnehmer auf die Straße schicken,denn dann liegen sie ja dem Staat nicht auf der Tasche oder?

Leider ist das Unternehmen ÖBB kein Unternehmen,sondern ein Politikum,wo die Regierung/Politik herumpfuscht wo es geht.


Niemand versteht mich,aber jeder mag mich. A.Einstein

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Re(12): Vorteilscard ÖBB - Billiger als 99 Euro?
11.10.2011, 19:59:45
Wo war den die Kritik,als es bei den Banken die 16 Gehälter gab


Ich kenn das selbst, haben einen Banker in der Familie der bei Miniausbildung ein super Berufsleben haben durfte- nur hat seine Bank viel Steuern an den Staat bezahlt und nichts bekommen, bei den ÖBB ists halt genau umgekehrt.
Aber dass ihr fürs Fahren zahlen solltet finde ich ja gar nicht unbedingt, fragwürdiger sind da schon die Familienmitglieder.
Aber für mich als Steuerzahler ist das egal, würden die ÖBBler voll zahlen dann tät sich an der Finanzsituation des Unternhemens nicht viel ändern. Bei den Pensionen ist das anders, hier muß was getan werden was weh tut, bei den ÖBB und der gesamten Privatwirtschaft.

Klar ist dass keiner gern auf was verzichtet. Ein AHS-Lehrer der sichs gerichtet hat will auch keine rechenschaft ablegen müssen was er so tut daheim usw. usf.

Ein Wort noch zur Post- die hat sich echt im Vergleich zur ÖBB super entwickelt, oft mit nicht feinen Maßnahmen gegenüber der Belegschaft aber man hat schmerzliche Schritte getan die einfach nötig waren, die fehlen "dank" SPÖ bei den ÖBB noch, da muß noch viiiel getan werden.

Und wären die ÖBB KEIN Politikum, dann würds sowieso ganz anders ausschauen ;-) Damit will ich nciht sagen ihr gehörts privatisiert, was das dann hieße ist wieder ein anderes Thema.

Mein Fazit: Es braucht Leistungsgerechtigkeit und Verantwortung den nächsten Generationen gegenüber, auch wenns weh tut.

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Am I the only one around here who gives a shit about the rules?
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