Re(13): Jetzt gehts rund - Parkpickerl die nächste ;-)
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Jetzt gehts rund - Parkpickerl die nächste ;-)
08.10.2012, 16:17:48
http://kurier.at/nachrichten/wien/4514966-strafen-falle-fuer-parkpickerlbesitzer.php


Vollkommen richtig, damit auch die Wiener etwas davon haben ;-)




Aufgrund dessen, daß es nicht so richtig hinübergekommen ist:

Dies ist ist ein zweiter Aspekt des Parkpickerls, meine Meinung dazu und ähnlich der Aussage mancher Wiener, daß das Pickerl für GANZ Wien gelten sollte. Hat mit dem Artikel nichts zum tun, hat nur mit dem Parkpickerl zum tun.

§43 (2a) StVO

1. Um Erschwernisse für die Wohnbevölkerung auszugleichen, die durch Verkehrsbeschränkungen hervorgerufen werden, kann die Behörde durch Verordnung Gebiete bestimmen, deren Bewohner die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für ein zeitlich uneingeschränktes Parken in - in der Verordnung zu bezeichnenden - nahegelegenen Kurzparkzonen mit Kraftfahrzeugen mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3 500 kg gemäß § 45 Abs. 4 beantragen können.  


Aufgrund dieses Paragraphen begründet sich das Parkpickerl. Wenn ein Wiener, der am Handelskai wohnt und an der Schüttelstraße entlang des Donaukanals parkt, als "Wohnbevölkerung" bezeichnet wird ..... halte ich für rechtlich bedenklich. Das Pickerl dient nicht der innerstädtischen Parkmöglichkeit für Wiener ;-) Somit wäre ein Rechtsstreit zumindest interessant B-)


Für Nichtwiener: Schüttelstraße - Handelskai ca 2km Luftlinie

08.10.2012, 18:03 Uhr - Editiert von motorboot, alte Version: hier
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Re(13): Jetzt gehts rund - Parkpickerl die nächste ;-)
10.10.2012, 18:22:51
Aufgrund dessen, daß die neuen Pickerlzonen dort sind, wo
Umstiegsmöglichkeiten auf die U etc sind, glaube ich, daß die Mehrheit
weiterfahren will. Sicher wird es ein paar Mitarbeiter der dortigen Betriebe
treffen, aber die Mehrheit ist es nicht.


Ich verstehe nicht ganz, worauf du in diesem Zusammenhang hinauswillst...?! Ich weiß es nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass es besonders viele Firmen gibt, die ihren Angestellten einen Parkplatz anbieten können.

Dazu müßte man praktikable Umstiegsmöglichkeiten schaffen. Ein Pickerl
"diskriminiert" den Pendler und hilft ihm nicht im geringsten beim Umstieg.


Solange man dem Pendler keine goldene Sänfte am Wohnort unter den A.rsch schiebt, wird er natürlich am liebsten Auto fahren - wer nicht? Ist halt am bequemsten. Also muss das Auto teurer werden. Hat nichts mit Diskriminierung zu tun - der Wiener darf ja genauso wenig gratis parken- außer der Parkpickerlinhaber. Und der darf, obwohl er "nur" 1/3 einer Jahreskarte dafür bezahlt, keineswegs auf einem 1/3 der Wiener Parkplätze parken - sondern nur auf einem Bruchteil davon.

Praktikable Umstiegsmöglichkeiten gibt es schon - ist ja nicht so, dass man nur in Wien umsteigen können muss. Wie kommt Wien dazu, alleine das Pendlerproblem zu bewältigen? NÖ soll auch gefälligst seinen Anteil leisten und tut es ja auch. In Wien gibt es bereits 10 P+R Parkmöglichkeiten. Ja, es geht noch besser & mehr, aber man kann nicht sagen, dass WIen nur abzockt und diskriminiert und keine Alternativen bietet, finde ich.



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