Re: Elektroautos: Beschleunigung vs Ladung
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.  Re: Elektroautos: Beschleunigung vs Ladung
 (Bucho am 15.09.2014, 03:15:26)
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Re: Elektroautos: Beschleunigung vs Ladung
15.09.2014, 09:28:22
Hab grad ein interessantes Video gefunden. Die Beschleunigung eines Tesla
Model S wird gemessen. 5 Minuten später, bei offensichtlich geringerer
Batterieladung, wird der Test wiederholt - die Unterschiede sind gewaltig:


Wo ist das Problem ? Die offizielle Dauerleistung des Model S85 beträgt 69 KW, steht so in den Fahrzeugpapieren. Die Spitzenleistung wird mit 270 KW angegeben. Und dennoch reicht die Leistung über die gesamte Reichweite aus um pupertäre Zwänge bei jeder Gelegenheit zur Schau zu stellen. Wenn die Batterie nicht mehr Leistung liefern kann, gehts halt nicht = Physik und steht auch ähnlich auf der Herstellerseite. Mehr würden mich an diesem Auto eher andere Dinge stören wie hintere Sitzbank, Verarbeitung , generell der Innenraum, bescheidene Ausstattung - immer in Relation zum Preis. Und, dass der Wagen bei einem Monat Stillstand ca. soviel Standby Strom braucht wie ein e-UP! auf 100 km (aber ist halt Teil des techn. Konzept).  
Ein BMW C-Evolution z.b. wird von vornherein mit 11KW Leistung angegeben, allerdings steht die Spitzenleistung von 35 KW immer zur Verfügung - und die machen ziemlich viel Spass :-)

Und der Porsche 918 Spyder wurde sicher im Race Modus um die Nordschleife geprügelt, um in dieser einen Runde die 7min Grenze zu unterbieten, klar das hier die Akkus bis aufs letzte ausgequescht werden. Wenn man die Not hat und sich getäuscht fühlt sollte man halt eher zu Ferraris LaFerrari oder McLaren`s P1 greifen. Die fahren mit ihren Hybrids ab der zweiten Runde dem Porsche wohl auf und davon. Dafür kann man sich mit denen halt nicht lautlos in der Früh aus dem Staub machen, wenn die Alte spinnt, bzw. leise heimschleichen ...

In diversen Tests wird das Erlebnis der Beschleunigung bei Elektroautos
hochgelobt. Drehmoment von ganz unten, verzögerungsfreie Gasannahme, bla bla.


Ähm, unabhänging von der Leistung stehen diese Eigenschaften dennoch immer zur Verfügung.
(Sofern der Akku nicht schon am Ende ist und das Auto in den "Turtle Modus" zwingt.)
Das hab ich schon in mehreren Autos bei div. Tests auf Teststrecken festgestellt. Und gerade VW´s e-UP! zeigte vollbesetzt (4 Erwachsene) auch in der vierten Runde keinerlei Schwächen oder Veränderungen bei voller Beschleunigung aus einer Ecke in eine lange Gerade rein. Stoppuhr war zwar nicht dabei aber die Tachonadel ging hier bei Vollstrom immer gleich hoch rauf bevor es in die Reku ging. Beeindruckender fand ich beim VW aber vor allem die anschließende Ankerung auf die nächste Ecke links. Das Zusammenspiel der Rekubremse mit der mechanischen Bremse funktioniert hier so gut das man es nicht merken würde wenn man nicht wüßte was da grad techn. vorgeht. Bei den andern gibts da einen merklichen Übergang, der Smard ED ist da ganz schrecklich.
Aber auch im schwächsten E-Auto, dem i-Miev, macht fahren Spass, sogar Überland ist es noch ausreichend , eigentlich braucht man nicht mehr Leistung. Dauerbeschleunigen ist nicht alles ...
Das sagt zum. meine Praxis, nach einer Woche E-Auto und mittlerweile einigen Tests auf Teststrecken ;-)
Freue mich schon wieder auf den nächsten Testtag, vielleicht steht ja dann ein Tesla zur Verfügung. Selbst fahren macht mehr Spass.

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.  Re: Elektroautos: Beschleunigung vs Ladung  (raiuno am 15.09.2014, 11:17:27)
 

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