Re: Frage an die Rechtsexperten / ASFINAG klagen wegen Behinderung des Verkehrs
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Frage an die Rechtsexperten / ASFINAG klagen wegen Behinderung des Verkehrs
01.07.2015, 18:23:42
Hallo,

Nachdem ich heute im Radio von der Idee gehört habe die ASFINAG auf Schadenersatz wegen verlorener Zeit zu klagen erschien mir das etwas extrem wenn auch gerechtfertigt.

Was meiner Meinung nach ok wäre, ist wenn der Staat jetzt mal beginnen würde die ASFINAG nach STVo für die vorsätzliche Behinderung des Verkehrs zu strafen.
Anders kann man die 60er Verkehrsmaßnahmen dieses Vereins nicht bezeichnen.
Wissenschaftlich ist es eindeutig, dass man den höchsten Verkehrsdurchsatz durch Gleichmäßigkeit erzielt.
Statt dessen setzt die ASFINAG Maßnahmen wodurch die Autofahrer zu einen ständigen beschleunigen und abbremsen gezwungen werden, was zu mehr Spritverbrauch und zu mehr Spurwechsel = Risiken führt.
Was erst recht einen Stau verursacht ...


Eventuell könnte der Staat noch mehr Strafen einkassieren, wenn er die vorsätzliche Gefährdung des Verkehr wegen zu enger Spuren, gefährliche Spurenführung, etc. belangt.

Beispiel: LKWs auf die dritte Spur zwingen anschließend auf der 3. Spur ein LKW Fahrverbot machen und 1km Später eine verwirrende Spurführung wo 10% der LKWs wieder in die 3. oder 4. Spur wollen ...
Dazwischen wird für die PKWs 4x die erlaubte Geschwindigkeit gewechselt ...
zuerst von 50 ... 60 ... 80 ... 60 ... und dann in der Baustelle sind wieder 80 ... bei einer Distanz von... Moment ich messe nach: 2,3km ... also im Schnitt alle 800m eine andere erlaubte Geschwindigkeit.


Wenn ich über die ASFINAG Maßnahmen so nachdenke wird es immer Wahrscheinlicher, dass denen wirklich bald Ersatzklagen ins Haus stehen.

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Re: Frage an die Rechtsexperten / ASFINAG klagen wegen Behinderung des Verkehrs
10.07.2015, 14:38:54
Nachdem ich heute im Radio von der Idee gehört habe die ASFINAG auf
Schadenersatz wegen verlorener Zeit zu klagen erschien mir das etwas extrem
wenn auch gerechtfertigt.


Wie wärs mit Zeitplanung? Man plant generell immer Pufferzeiten ein, wen verklagst denn wenns einen Deppen auf der A2 aufs Dachl haut und du dann 15 km im Stau stehst? Den armen Hund?

Anders kann man die 60er Verkehrsmaßnahmen dieses Vereins nicht
bezeichnen.Wissenschaftlich ist es eindeutig, dass man den höchsten
Verkehrsdurchsatz durch Gleichmäßigkeit erzielt. Statt dessen setzt die ASFINAG
Maßnahmen wodurch die Autofahrer zu einen ständigen beschleunigen und
abbremsen gezwungen werden, was zu mehr Spritverbrauch und zu mehr Spurwechsel
= Risiken führt.Was erst recht einen Stau verursacht ...


Ich bin selber ein recht rasanter Fahrer, aber ganz ehrlich, das ist doch nicht die Schuld der Asfinag?? Klar, durch ständiges Beschleunigen und Bremsen baut sich der Stau schon auf, aber das liegt doch bitte in der Hand der Fahrer. Ich sehs selber oft genug ... da geht's von an 100er auf an 80er, dann blasens mit 120 an und steigen beim 80er Schild wie die Idioten in die Eisen bis a 70er am Tacho steht, dann fahrns wieder auf 80 hoch, und sobald der 100er wieder kommt wird wieder ins Gas gelatscht ... ich mein ich bin Brillenträger, aber selbst ich erkenn ein 80er Schild soweit vorher, das ich mit einfachem "Vom Gas gehen" bis zum Schild von 100 km/h knapp auf den 80 km/h bin. Genauso das "Argument" mit den mehr Spurwechsel .. was kann die Asfinag dafür, wenn die Hälfte der Fahrer noch immer nicht verstanden hat, dass das Lane hopping, ausser man verhält sich wie die letzte Sau original NIX bringt (ausser an schönen Stau)?


Auf der einen Seite regen sich die Leute auf, wenns auf Straßen fahren müssen die an den tiefsten Ostblock erinnern, auf der anderen Seite dürfen aber keine Baustellen aufgemacht werden, und wenn doch dann ham gefälligst alle Spuren ohne Geschwindigkeitsbeschränkung erhalten zu bleiben :D Ich weiss schon das die Asfinag manchmal hirnlos agiert, aber da jetzt jede Baustelle als Katastrophe hinzustellen?

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