Paketabgabe
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Re: Paketabgabe
13.05.2026, 10:15:30
wird imho nicht halten, das wird Amazon erst mal wegklagen. Wo genau ist hier eine Begründung warum die Abgabe nur bei großen Plattformen zu bezahlen ist ? Warum sollen Händler (bzw deren Kunden) die Mehrwertsteuersenkung auf bestimmte Waren finanzieren ?

Als Konsument: die Mwst Senkung werde ich nicht bemerken, müsste ich als Kunde aber wirklich pro Sendung 2€ extra zahlen, das merke ich aber schon sehr. Am Beispiel von Amazon geht das Chaos schon los:
wenn man mehrere Artikel bestellt, heißt das noch lange nicht das die alle in einem Paket daherkommen. Auch nicht wenn die alle beschrieben sind mit sagen wir "Lieferung morgen", das kann es sein 5 Artikel in 1-5 Paketen daherkommen, darauf hab ich keinen Einfluss. Bei unterschiedlichen Lieferdaten kann man ja meist an einen Tag zusammenfassen, hat ebenfalls keinen direkten Einfluss auf die Anzahl der Pakete.
Was auch hinzukommt...wenn ich dann wieder in der Hoffnung das ein oder andere zu sparen, kleine Bestellungen auf später verschiebe und sammle...dann brauche ich kein Prime mehr, denn wenn ich das schon zahle, dann will ich auch schnellstmöglichen versand und auch kleine Bestellungen machen ohne nachzudenken. Wegen dem Streaming behalte ich das sicher nicht.

bei meinen restlichen Bestellungen spielt es keine Rolle, die Händler schaffen die 100Mio Grenze nicht in 10 oder 20 Jahren gemeinsam
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Re: Paketabgabe
14.05.2026, 11:34:11
Wie ist eure Meinung dazu?

Populistischer Schwachsinn, der jetzt nach hinten losgeht.  StaatsAUSGABEN reduzieren ist die einzige, nachhaltige Methode um das Budget nachhaltig in Ordnung zu bringen.

Ursprünglich wollte man ja "nur" die lästige, ausländische Konkurrenz behindern um unsere armen, stationären Händler zu schützen. Da hat auch noch der österreichische Handelsverband die Maßnahme super toll gefunden. Dann sind die Politker/Bürokraten drauf gekommen, dass die Maßnahme offenbar Zollcharakter hätte - und Österreich damit gegen EU-Recht und Regeln der WTO verstoßen würde.

Werdet ihr euer Kaufverhalten ändern?

Medienberichten zufolge soll die Gebühr ja nur für B2C, also Verkäufe an private Endkunden gelten.

Dann kauf ich halt B2B ein, ein Hoch auf den Gewerbeschein. Kein Gewerbeschein? Werde spontan Künstler, Freiberufler, etc. Seid kreativ! Oder formell an den Arbeitgeber liefern lassen (zahlen kann man's ja trotzdem selbst), oder an den RK-Stützpunkt, die Feuerwehr, den Sportverein, den Landwirt, etc.  Das wird noch lustig :)    

Freut euch auf schöne Gesetzestexte, 10 Seiten Verordnungen des Finanzministers und 50 Seiten Erläuterung der Finanzverwaltung dazu.  Ungefähr 2029/30 gibt es dann dein Urteil des VfGH und die Republik muss die 2 Euro für 500 Mio. Pakete zurück erstatten. Das Geld geht an Aliexpress, Temu, Amazon & Co, die aber aufgrund des bürokratischen Aufwands die Paketgebühr einfach behalten dürfen.



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Re(3): Paketabgabe
03.10.2026, 15:09:11
>Beschwerdemail an VKI ist raus. Die Steuer hat der Versender zu zahlen, nicht der Konsument.

Der Versender zahlt sie auch. Amazon schlägt 2 Euro auf den Nettopreis jeder Bestellung drauf, um die für Amazon höheren Kosten wieder zu kompensieren. Das ist nicht verboten, warum soll Amazon seine Preise nicht frei gestalten dürfen? Genausogut könnten sie den von dir bestellten Artikel einfach teurer machen anstatt es separat auszuweisen.

>Diese Zusatzkosten stehn nicht in meinem Vertrag und sind damit IMHO vertragswidrig.

Wenn du eine Bestellung mit 2,40 Euro höheren Kosten aufgibst, dann möchtest du offensichtlich einen Kaufvertrag zu dem Preis abschließen und dann stehen diese Zusatzkosten auch im Kaufvertrag drin. Vertragswidrig wäre es die Ware zu Preis X zu bestellen und dann plötzlich X+2,40 Euro verrechnet zu bekommen.

>auf meinem Business-account scheinen die 2,40 nicht auf.

Weil für Geschäftskunden auch keine 2 Euro Paketsteuer vom Versender abzuführen sind.

>Wenn du zurückschickst, bekommst die Steuer auch zurück
>wohl eher nicht

Du bekommst keine Steuer zurück weil du keine Steuer gezahlt hast. Amazon bekommt die Steuer nicht zurück, aber sie erstatten dir die 2,40 Euro, weil sie dir bei der Rückabwicklung des Kaufvertrags eine Erstattung in voller Höhe schuldig sind. Die 2,40 Euro die du zahlst sind eben keine Steuer, sondern separate von Amazon ausgedachte Zusatzkosten, und auch ausgedachte Zusatzkosten müssen zurückgezahlt werden, wenn du vom Kauf zurücktrittst.

Vergleiche es mit der Urheberrechtsabgabe auf Speichermedien, die ist genauso vom Versender zu zahlen. Trotzdem erhöhen die Versender ihren Preis entsprechend, manche weisen es separat aus, manche nicht, und weil die den Preis erhöhen kommt darauf dann natürlich noch die Umsatzsteuer drauf.

Amazon weist die Urheberrechtsabgabe gar nicht mehr separat aus und trotzdem schlagen sie was auf den Preis drauf, um diese Abgabe zu kompensieren. Warum ist das für dich in Ordnung und nicht "vertragswidrig", aber die 2,40 Euro sollen "vertragswidrig" sein?

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Re(5): Paketabgabe
05.10.2026, 12:27:00
>ABER ich habe einen aufrechten Vertrag mit denen, wo KOSTENLOSE Lieferung drinnen steht. Den brechen sie damit.

Ok jetzt verstehe ich deine Logik. Es läuft in der Praxis schon auf Versandkosten raus, da hast Recht. Da Amazon das aber mit der Paketsteuer begründet, wird das eher als separate Gebühr zu betrachten sein, zB wie Konzertticketanbieter eine Servicegebühr verrechnen, egal ob Tickets verschickt oder als PDF bereitgestellt werden. Und der OGH hat das leider als zulässig betrachtet, obwohl die genauen Kosten erst später im Bestellvorgang überhaupt sichtbar sind: https://verbraucherrecht.at/oeticket-ogh

Wenn die Amazon-Sache vor Gericht landet, könnte durchaus entschieden werden, dass das nicht gegen Prime mit kostenlosem Versand verstößt und als separate Gebühr zulässig ist...

...oder du behältst Recht, aber das müssen Gerichte erstmal feststellen. Bis und falls das überhaupt festgestellt wird, würde ich davon ausgehen dass Amazon nicht vertragsbrüchig ist. Das würden dir auch deren gut bezahlte Anwälte bestätigen. Du weißt selbst genau, Recht haben und Recht bekommen sind 2 Paar Schuhe.

Ganz nebenbei, ich find es eigentlich gut dass Amazon das so pro Bestellung verrechnet, auch wenn ich ansonsten von Amazon wenig halte. Die Händler schreiben überall hin "kostenlos" ob Versand oder Retoure oder zur WM 1 Monat den Fernseher "ausprobieren". Mir wäre es lieber die echten Kosten werden transparenter gestaltet und die Leute die das System ausnutzen wollen, zahlen ihren Anteil dann - statt allen Kunden die Preise zu erhöhen und gleichzeitig das Service immer weiter zu verschlechtern ("race to the bottom").

Leider ist Amazon beim transparenten Ausweisen der Gebühren nur so konsequent wenn es um die neue Ösi-Steuer geht. Hab selber gestern was mit "Primeversand" bestellt und die 2,40 gezahlt, nur um "Zustellung: Donnerstag" zu sehen. Vor Jahren hat Amazon noch von "garantierte Zustellung am..." gesprochen und in den Bestellmails "Versandart: Premiumversand" notiert. Bei meiner Prime-Bestellung von gestern gibt es keinen Eintrag mit Versandart mehr und Premiumversand sind 4 Tage ab Bestellung für mich auch ned.

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Re(6): Paketabgabe
05.10.2026, 15:50:41
da ist man wie man sagt, in Gottes Hand. Die Richter könnten feststellen:
Lest doch beim bestellen genau nach, da steht nicht Versandkosten, da steht Paketsteuer. Alles klar, ihr idioten ?

Oder:
das ist so nicht zulässig, man kann nicht eine Steuer unter dem begriff Steuer weitergeben wenn diese sich an den versender richtet, das müsst ihr umbenennen, ihr Amazonen. Aber alles was bisher eingenommen wurde: rückerstatten

oder:

Der Kunde ist generell ein Idiot, er muss als solcher behandelt werden. Wenn ihr sagt, gratis Versand, dann kann man sich nicht einfach durch die Erfindung irgendwelcher Zusatzgebühren reinholen. Sonst kommt dann noch der Bezos Euro, die Amazon logistics Solidarabgabe, die unfreiwillige Spende in Höhe von 1€ usw dazu, das geht nicht. Weg damit, Geld zurück binnen 30 Tagen, viel Spaß Amazon.

wann welcher artikel daher kommt, sollte mand irekt beim bestellen sehen, nicht alles ist binnen 1 tages da, wird auch schwer wenn es zb aus Spanien kommt. Das kann prinzipiell bei allen Kategorien passieren, halt irgendein Restbestand der halt zufällig nur in Spanien oder Italien noch rumliegt zb


unterm Strich ist jede Lösung doof, Amazon hätte auch auf alle Artikel paar Cent anheben können, dann wäre auch da der Aufschrei groß gewesen, denn sowas fällt auf, zumindest wenn man es direkt für alle oder einen Großteil der Artikel macht.

Intelligent wäre natürlich die Lösung gewesen: Nehmt Amazon Prime, da ist die Paketsteuer mit abgedeckt. Die Paketgebühr gibts nur bei nicht Prime Mitgliedern. Hätte sicher einige Abos mehr gebracht, ob die Leute es dann nutzen oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Aktuell hat man alle verärgert, Prime und Nichtprime Kunden.
das Amazon nicht einfach mal eben auf ~100 Mio Abgaben selbst sitzen bleibt, war aber klar
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Re(8): Paketabgabe
02.10.2026, 08:48:16

Führt dazu, dass die Politik immer mehr durch die Oligarchen bestimmt wird.
Die kaufen sich dann alle Parteien. Siehe USA


Es sagt niemand, Politker sollen gratis arbeiten. Aber wozu man da so viel in Parteien, ihre vorgelagerten Institutionen etc pumpt ist ziemlich jedem, außer den Parteibonzen schleierhaft


Passt, spart eventuell ein paar Milliarden. Verbrechensrate wird halt massiv
steigen. Derzeit sinkt sie seit Jahrzehnten.


lol, verdrehte Logik. Angenommen, man weist viel schneller aus, räumt die Gefängnisse mal von den 50% Ausländeranteil, dann steigt die Kriminalität ? Den Zusammenhang kannst mir aber erst nach dem Genuss von 1l Lack erklären. Man kann da durchaus das Geld nehmen das man hier spart und in dei Exekutive stecken. Hat aber wenig Sinn wenn man da massiv aufbaut, aber bei der Kuscheljustiz bleibt.


Passt, kann man machen! Sind 2,1 Mrd. Wenn du es massiv reduzierst, wird der
Fremdenverkehr leiden.


2,1 Milliarden ist nicht gerade wenig, aber wie immer bei dir: Hände in Schoß. Die Touris wollen was schauen ? Die Opernfans wollen wen trällern sehen ? Dann sollen sie ZAHLEN und net wir alle. Was sich nicht selbst erhalten kann, ist es meist nicht wert erhalten zu werden.


Ja, ist möglich. Führt zum Aussterben von Kleinparteien und wird den Einfluss
gewisser Gesellschaftsschichten reduzieren. Ob man das politisch will -
spannende Frage. Die Parlamentarier "repräsentieren" ja die gesamte
Gesellschaft. Die Ersparnis ist "überschaubar". ca 400.000 pro Parlamentarier
& Stab.


da kreun so viel unnedige Leut rum, spielt ka Rolle ob die da sind. Also weg. Und nicht nur im Parlament, wir haben Versorgungsposten ohne Ende, weg damit. Sollen die Leute halt mal was arbeiten


Und was du nicht siehst & nicht weißt ist, dass die "Arbeit" der
Parlamentarier ja nicht im Plenum erfolgt. Verwandte & Freunde von mir sind &
waren im Parlament.


das erklärt es natürlich


Aber natürlich kann & sollte man das diskutieren. Voll bei dir.


labern, aber nix tun. Außer abzocken wie mit der Paketabgabe, das geht immer. Nur Einnahmen steigern, bloß nicht bei den Ausgaben streichen.

Also meine Vorschläge sind ja immer nur Quatsch, was konkret kommt von dir, außer Gelaber was alles nicht geht ?
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