Re(18): (zwangs)versteigerung von häuser, wo?
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Re(18): (zwangs)versteigerung von häuser, wo?
11.09.2005, 02:16:40
Ich glaube, es mangelt dir an grundlegendem Verständnis um den Wert eines Hauses. Der Wert eines Hauses besteht schlussendlich darin, wieviel jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. Der Rufpreis ist daher auch nicht 50% des Wertes sondern 50% des GESCHÄTZTEN Wertes. Und weil ein detailliertes Gutachten zum Wert eines Hauses recht aufwendig und damit auch recht teuer ist, wird eben eine eher lockere und unverbindliche Schätzung durchgeführt. Ziel ist ja schließlich, Geld einzunehmen und nicht durch teure Gutachten zu verschleudern. Ausserdem garantiert ein aufwendiges und teures Gutachten keineswegs einen hohen Versteigerungserlös.

Und weil man schließlich bei irgendeinem Betrag zu bieten beginnen muss, beginnt man eben bei 50%. Das garantiert, dass genügend Interessenten zur Versteigerung erscheinen und dass damit auch der Preis so hoch wie möglich hinauflizitiert wird. Dabei kann es passieren, dass der erzielte Preis ein Mehrfaches des geschätzten Wertes ist - dann hat der Gutachter zu tief geschätzt -, es kann aber auch passieren, dass gerade einmal die 50% des geschätzten Preises erzielt werden - dann hat der Gutachter vermutlich zu hoch geschätzt oder Mängel übersehen oder nicht richtig gedeutet.

Das Interesse der Leute, die die Versteigerung veranlasst haben, besteht vorrangig darin, einen möglichst HOHEN Preis zu erzielen, denn nur dann bekommen sie einen möglichst großen Teil ihres Geldes auch zurück. Wollten sie dem Hauseigentümer durch Preismanipulationen schaden, schneiden sie sich nur ins eigene Fleisch und bekommen noch weniger zurück, als sie gegeben haben.

11.09.2005, 02:19 Uhr - Editiert von Beta, alte Version: hier
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.  Re: (zwangs)versteigerung von häuser, wo?  (Tom@33 am 24.06.2008, 20:18:23)
.  Re: (zwangs)versteigerung von häuser, wo?  (eumega am 26.06.2008, 23:56:13)
 

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