Re(5): C+ , wie anfangen als totalanfänger der noch nie in irgendeiner weise
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Re(5): C+ , wie anfangen als totalanfänger der noch nie in irgendeiner weise
01.02.2006, 14:56:30
Hmmm...
Also ich habe mit dem Basic des ZX/81 begonnen - und 3 Monate drauf mit Z/80-Assembler (weil das Ding saulangsam war ;-) ).

Als allererste Sprache fand ich Basic net so schlecht - klein, überschaubar, nicht nur nach der Namensgebung eine Anfängersprache.

Heute sind aktuelle Basicdialekte aber derart mächtig geworden, daß der Vorteil de facto nicht mehr da ist...

Ich stolperte dann nach diversen Assemblern und Exoten (zB Comal) als meiner Meinung erste  gute Lernsprache auf Pascal (damals TurboPascal 3.14 ;-) ).

Ich würde noch immer jeden Anfänger Pascal/Delphi/... empfehlen (oder von mir aus Modula). Es ist wirklich eine saubere Sprache, IMHO auch für Anfänger designed und ursprünglich gar net für kommerziellen Nutzen ausgelegt.

Wenn du Pascal kannst, kannst sehr schnell auf C umlernen - denn das, was dich am Anfang - natürlich IMHO ;-) - umbringt, ist daß du sowohl die Syntax als auch die Konzepte als auch die vielfältigen Implikationen als auch die Herangehensweise lernen mußt...

Ich denke, daß eine Sprache mit einfacher Syntax da echt viel hilft - alleine das Funktionen-Definieren in C kann einen in die Verzweiflung treiben (wobei ich meine: Deklariere eine Funktion, die als Parameter einen Pointer auf eine Funktion bekommt, die wiederum als Parameter einen Pointer auf eine Funktion bekommt, deren erstes Argument ein integer und deren Rückgabewert vom Typ Pointer auf Funktionen, ....) - also klassische Callback-Programmierung.

Ich teile deine Meinung, daß C oder C++ oder von mir aus C# valide, sinnvolle Ziele und eine super Basis sind, wenn man Programmieren lernen will - egal bei welcher Sprache man endet. Ich für meinen Teil war früher echt begeistert von OO - bin aber wieder zurück in die prozedurale Welt geschwenkt, aber das ist Geschmackssache.

Jedenfalls würde ich C, ... (und natürlich auch Java) als echt empfehlenswert betrachten, damit du auf /richtigen/ Sprachen auch mal arbeitest - allerdings würde ich sagen, daß wenn man C/C++/C# als "Zwischenziel" sieht, kann man dieses Zwischenziel wieder über zwischenziele erreichen - und da finde ich persönlich Pascal/Delphi echt feinst (wobei ich gerne zugebe, daß das vielleicht nur mir half und für keinen anderen Bedeutung hat ;-) ).



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