Re: Analog vs Digital - Hier eine Expertenmeinung
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..  Schlecht Projezieren?  (Michael am 01.06.2006, 21:17:10)
............. PLONKED von niw: Kein Grund, beleidigend zu werden...   (fatbox am 01.06.2006, 22:50:43)
............. Vom Autor zurückgezogen oder Autor hat seine Registrierung nicht bestätigt  (substitute am 03.06.2006, 10:26:20)
.  Was nie angesprochen wird...  (phj am 01.06.2006, 13:41:09)
..  Re: Was nie angesprochen wird...  (AVS am 01.06.2006, 14:42:46)
...  Re(2): Was nie angesprochen wird...  (fatbox am 02.06.2006, 00:04:30)
..  Re: Was nie angesprochen wird...  (User6465 am 01.06.2006, 19:22:38)
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Re: Analog vs Digital - Hier eine Expertenmeinung
08.06.2006, 09:25:10
Da hier schon so viele Meinungen stehen ....
ich selbst habe noch einige "analoge" KB-Kameras (EOS600, RT, 5, 3) und eine digitale SLR (EOS20d) sowie eine Nikon Coolpix 8700 für die "Knipserei" und eine IXUS 40 als "Immer dabei Kamera"
Zur erzielbaren Qualität - Vergleich der SLR´s:
Bei Film ist die Qualität klar sehr stark auch vom Filmmaterial und dessen Entwicklung abhängig. Großlabore sind da zwar nicht schlecht, aber das Optimum ist es noch nicht. Da geht mit manchen Materialien mehr.
Höhere Empfindlichkeit ist schlecht. Schlechtere Auflösung, Farben werden nicht mehr so gut gebracht etc. Ich habe fast immer nur mit Kodak E100 Reihe fotografiert, SW habe ich den (leider nicht mehr erhältlichen) Scala verwendet.
So und hier bin ich gleich bei einem Material, an das momentan sicherlich KEINE digi ran kommt.
Zum Scanne verwende ich einen Dimage Scan 5400. 5400DPI optisch sind recht gut, da stößt man an die Grenzen von so gut wie allen Filmmaterialien - außer beim Scala, da habe ich den Eindruck, es ginge noch mehr.
Doch HALT! Einen Großteil der Fotos brauche ich bestenfalls mit 2700dpi einscannen - weil das Objektiv nicht ausreichend auflöst (!!) Ich habe eigentlich nur wenige Objektive, wo ein Scan mit voller Auflösung sinn macht (z.b. EF50 1:1,4; EF 100~400L IS, Makro, ...), wobei zb. das EF28~135 IS nicht die notwendige Auflösung hat, um den Film auszunutzen.
Noch etwas: Für die Projektion (Dias) ist ein guter Projektor und eine gute Leinwand notwendig, um die Qualität eines Fotos (technische) zu erkennen. Dabei fällt dann aber schon auf, der Kontrastumfang, den ein guter Dia Film bringt, an den kommt eine Digi nicht ran.

Auflösung, Farbwiedergabe:
EIne gute digi (da zähle ich die EOS 20d dazu) ist in Sachen Auflösung besser, als viele Objektive es zu bringen vermögen. D.h. das Maximum ist nur mit sehr guten Objektiven möglich. Auch hier erkenne ich den Qualitätssprung zwischen L-Objektiven bzw manchen Festbrennweiten und den 0/8/15 Linsen.

Vignettierung:
EIn Freund hat eien EOS5d ... also eine Vollformat Digitalkamera. Bei dieser sind bei so gut wie allen WW Objektiven deutliche Vignettierungsverluste zu sehen. Bei meiner 20d fällt der Randbereich weg, ja selbst mit dem EF10~22 habe ich kaum Vignettierungsprobleme. Problem der Digi - Lichtempfindlichkeit der Pixel hängt auch stark vom Einfallswinkel des Lichtes ab => Randbereiche sind "weniger empfindlich", vor allem bei WW merkbar, bei größeren Brennweiten stellt dies kein Problem dar, weil das Licht auch am Rand noch fast senkrecht auftrifft.
Nachteil vieler Digi-SLR´s: zu kleines Sucherbild (da ist die alte EOS 600 wesentlich besser)
Abschluß: Ohne entsprechende Objektive bringt weder der Film, noch die Digi alles, was drin stecken würde. Bei höherer Empfindlichkeit sind die Digi SLR´s besser.
Ich fotografiere mittlerweile fast nur noch digital, 600~700 Bilder im RAW Modus ... ohne die Karte zu tauschen, SW/Farbe gemischt ... geht halt nur mit der Digi.

P.S. Die Coolpix 8700 bringt auch nur bei 100asa eine gute Qualität (kleiner Sensor)

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