Re(12): Ditech: Garantieumtausch von ASUS-Motherboard
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Re(12): Ditech: Garantieumtausch von ASUS-Motherboard
22.12.2004, 22:10:41
Von "guter Qualität" zu sprechen, ist bereits falsch, aber umgangssprachlich nicht unüblich. Mit "Qualität" wird nämlich etwas durchgängig Hochwertiges bezeichnet - das dann kaum von "schlechter Qualität" sein kann.


(Hatten wir zwei dieses Monat eigentlich schon eine g'scheite i-Tüpferlreiterei? Ich glaube nicht - also aufaufgesattelt |-D )

Nun-ja, ohne jetzt das Lexikon zu bemühen und drei sprachwissenschaftliche Gutachten beizubringen:

Es scheint mir legitim - nicht bloss umgangssprachlich, sondern allgemeinsprachlich - den Begriff "Qualität" zu akzeptieren als Ausdruck der "(Güte der ...) Beschaffenheit einer Sache (oder auch Situation)", wogegen "Quantität" korrespondierend die "Menge einer Sache" darstellt.
Damit kann es durchaus "gute" Qualität geben, wie eben auch mangelhafte Qualität.

Und nicht, dass ich hiermit flammend die "Ehre" meines *Asus A7N8X dlx* zu verteidigen gedenke, aber die in diesem Forum beliebte "Asus = Dreck"-Attitüde mag ich nicht so ganz unkommentiert stehen lassen. Zumal da teilweise mit pseudo-fachlichen Eigenbautheorien aufmarschiert wird, die einer genauen Betrachtung durch Fachleute nicht standhalten. Ein von dir (im nächsten Posting) genannter "Asus-Hasser" wurde mit seiner *Asusbrettl -> kein 12V-NT-Anschluss -> kann nur Dreck sein*-Theorie in einem anderen Thread schonmal (von UMC, glaube ich) nach Strich & Faden fachlich qualifiziert aufgeblattelt.

Ich gebe dir natürlich Recht, dass die Zeiten schon lange vorbei sind, wo es für PC-Eigenbauer eigentlich nur zwei verschiedene Mainbaords gab: 1. Asus, und 2. "irgendein anderes".
Asus heute ... wagt schon garnicht mehr, bei ihren Produkten einen "Aufpreis" für ihren guten Namen zu verlangen (im Gegensatz zu z.B. Intel ;-) ), da haben sie's - vor allem mit dem Abbau beim Support - einfach ZU lange ZU bunt getrieben.

Die Krux scheint mir viel eher -> Heutige Mainboards sind derart "zukunftsorientiert", dass man sich sorgt, ob sie überhaupt in der Gegenwart bereits schon funktionsfähig sein können ...
Und ein IMHO fabelhaftes Beispiel dafür ist die Ablöse des Athlon64 Sockel 754 durch den Sockel 939. Zwar gibt's noch IMMER kein 64-bit-Betriebsystem, dass dem Betastadium entwachsen wäre ... und trotzdem ist diese 64-bit-Plattform veraltet.

Einfach köstlich: Die "Zukunft" ist "Vergangenheit", noch bevor sie "Gegenwart" wurde. +*)

Aber die Leute wollen nunmal "die Zukunft" kaufen, undalso wird sie auch gebaut, ohne Rücksicht auf "die Gegenwart" - von Asus und jedem anderen Boardhersteller.
--  
Karl Toffel = nicht die Mamma +*)
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