Re(5): Samsung Österreich-Garantie die ZWEITE
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Samsung Österreich-Garantie die ZWEITE
30.03.2006, 11:36:15
Hallo Community!

In Ahnlehnung an diesen Beitrag

http://forum.geizhals.at/t390841.html

möchte ich um euren Rat in meinem konkreten Fall bitten.

Ich habe einen 40“ LCD-Fernseher im Auge, der bei Peluga um einen knappen Tausender (EURO!!!) günstiger ist als bei einer großen österreichischen Elektrohandelskette. Grund: die besagte „Österreich-2-Jahres-Garantie“, welche nur für Geräte gegeben ist, welche durch HB-Multimedia importiert wurden. Soweit alles klar – wurde bereits in o.a. Beitrag diskutiert.

Laut Gespräch mit einem Peluga-Mitarbeiter wurde mir erklärt, dass das Gerät im Falle eines Defekts im ersten Jahr kostenlos repariert wird (Garantie) und im zweiten Jahr im Zuge der Gewährleistung lediglich die Versandkosten (ca. 30 – 40 Euro) anfallen würden, da das Gerät ja nach Deutschland zur Reparatur gesandt werden müsste. Ok, Verpackung gut aufheben und soweit kein Problem meiner Meinung nach!

Laut Gespräch mit einem Mitarbeiter eingangs genannter großen Elektrohandelskette hätte man im Garantiefall bei Internet-Händlern keine Chance, etwaige Garantieansprüche geltend zu machen, da man beweisen müsse, dass der Defekt bereits vor Kauf vorhanden war und ich im Falle eines „geizhals-Kaufs“ einfach nur hoffen müsse, dass nix passiert, da ich mehr oder weniger komplett im Regen stehengelassen werden würde.

Fällt nun Peluga, bei welchem ich den Fernseher natürlich selbst im Geschäft in Linz abholen würde, in die Kategorie „Internet-Händler“? Für mich klang die Aussage des Peluga-Mitarbeiters sehr glaubhaft (ich halte sehr viel von dieser Firma und wurde noch nie enttäuscht!), war aber verständlicherweise nach zweiter Information wieder verunsichert.

Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht bzw. was würdet ihr mir raten? Ich möchte auf keinen Fall „billig“ kaufen und danach eventuell Troubles wegen Garantieansprüchen haben.

Danke im Voraus für Eure Meinung!

Grüße,
Roberto


**** Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom ****

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.....
Re(5): Samsung Österreich-Garantie die ZWEITE
31.03.2006, 02:19:29
Worauf ich aber hinaus wollte, ist, dass derzeit einige (sogar eine ganze
Menge) Hersteller globale Garantiebedingungen erstellen, die ANDERE dann
einhalten (ausbaden) sollen (ohne dafür adäquat entschädigt zu werden);


Dann sollen diese "Anderen" bessere Verträge abschließen oder es bleiben lassen. Den Kunden kann es im Grunde egal sein, wer mit wem welche Verträge hat. Für ihn ist es immer eine Herstellergarantie, die gut oder weniger gut funktioniert.

Das wissen auch die Hersteller, aber manche Länder sind zu klein, um
Tochterfirmen kostendeckend zu erhalten.


Das kann dem Kunden auch egal sein, er kauft bei einem Weltkonzern und nicht bei einer lokalen Tochterfirma und erwartet sich eine Gegenleistung dafür.

Das ist auch der Grund, warum ein Hersteller dann manchmal - seine eigenen -
Garantiebedingungen zu biegen hilft. :-/


Nein, das ist vielleicht die Rechtfertigung. Der Hersteller könnte problemlos vernünftige Verträge abschließen, die z.B. vorsehen, daß ein niederländisches Gerät in Österreich serviciert werden kann und die Unkosten in dem Fall an den globalen Konzern oder die niederländische Vertretung weiterverrechnet werden. Das Ursprungsland läßt sich ja problemlos feststellen.

Aber hier geht es offensichtlich darum, daß Weltkonzerne den Kunden die Möglichkeit nehmen wollen, durch den überregionalen Einkauf (mit oder ohne Zwischenhändler) Preisvorteile zu erhalten. Das wird dann mit solchen Konstrukten forciert oder auch mit dem "Markenrecht" (diese idiotische Argumentation, nach der ein japanisches Gerät vom selben Hersteller, das in Europa verkauft wird, die Markenrechte in Europa verletzt).


mjy@geizhals.at
Warum sollten wir es Unternehmen mit Eigeninteresse erlauben, das Gleichgewicht der freiheitlichen Grundrechte aus dem Lot zu bringen und dabei die Rede- und Ausdrucksfreiheit, die freien Märkte, den wissenschaftlichen Fortschritt, die Verbraucherrechte, die Gesellschaftsstabilität und das Ende des materiellen und informationstechnischen Mangels aufs Spiel setzen? Weil jemand ein Lied klauen könnte? Das erscheint mir doch als ziemlich fadenscheinige Ausrede.
-- John Gilmore
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