Re(3): Festplatten Innenleben-kennt sich wer aus??????
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.  scherz?  (taNero am 24.01.2008, 21:59:08)
..  Re: scherz?  (hoti am 24.01.2008, 22:00:57)
...  Re(2): scherz?  (Diabolo2000 am 24.01.2008, 22:44:26)
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Re(3): Festplatten Innenleben-kennt sich wer aus??????
24.01.2008, 23:20:25
Kann nur sagen wie die CSI Typen das machen, natürlich extra cool, alles auf einem Glastischchen aufgebaut - darauf so eine Art highend Plattenspieler Motor - für alte 20MB Platten tuts auch Fischertechnik, die Magnetscheibe aus der Platte bauen, einen Magnetkopf der neuesten Generation dazu montieren (also aus eine TB Platte, die dadür geopfert wird), das alles zusammenbauen - ach ja, natürlich in einer Art Reinraum, und dann die Scheibe komplett auf magnetische Informationen abtasten. Ich würde dazu einen A/D Wandler mit mindestens 8 Bit - um wirklich alle Bits zu finden eher 24 Bit Auflösung empfehlen, und so ca. 10000 Spuren pro Millimeter Radius auslesen, natürlich müssen auch die Winkelinformationen gespeichert werden, dafür würde ich ebenfalls 10000 Winkelschritte pro mm speichern - das macht jetzt mal eine Datenmenge von mehreren 100TB, die dann von einem geeigneten Algorithmus als dreidimensionales Datenmodell der Magnetisiereungszustände auf der Platte zusammengesetzt werden können - mit einem kleinen Quadcore cluster in ein paar Stunden erledigt. Jetzt müsste man nur noch wissen, mit welcher Schreibstrategie die Platte beschrieben ist, und kann dann die schöne Magnetlandschaft wieder in Daten übersetzen |-D

Ach ja, die optische Methode mit einem kleinen Elektronenstrahlmikroskop - gibts in Russland oft billig auf Flohmärkten in der Nähe von Chemiewaffenlabors, einer stark monochromatischen UV Lichtquelle - ev. von einem 45nm Belichter - am besten mal Intel um Hilfe bitten, und etwas Geduld die einzelnen Fotos suchen und wieder Abfotografieren, dann mit dem Photoshop D(igital)/A(rtefacts) Filter bearbeiten, und die Farben wieder richtig herstellen, und mit etwas Glück sind die Bilder schöner als zuvor $-)

Na ja, und zuletzt noch die gute alte Eisfach-Methode, Platte mitsamt USB auf ATA Interface in einem Gefrierbeutel stecken - Stromkabel nicht vergessen, und möglichst ohne Luft im Beutel verschliessen. Das Ganze für einen Tag ins Eisfach geben, und dann im Eisfach liegend an einen PC anschliessen, und einen Zugriffsversuch starten - das läuft bei Klackerern in ca 1/3 der Fälle wirklich - nur bei defekter Elektronik ists oft Essig, da auch eine baugleiche Platine nicht unbedingt identisch kalibriert ist %-)

Zuletzt noch die Methode für Quantenforscher, na ja, die kommt dann mit dem nächsten Nobelpreis - darf ich hier nicht verraten - nur soviel sei gesagt, ich kann eure Daten lesen, ohne das ich eure Hardware bewege, denn die Quanteninformation der Daten auf euren Platten ist überall im gesamten Universum in Form von dunkler Energie gespeichert :-P

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.  kaputt  (Hardware_Crash am 24.01.2008, 23:59:56)
.  Mundl hätte gleich gehandelt!!!  (athis am 25.01.2008, 12:59:51)
.  lol  (T.I.B am 25.01.2008, 18:50:08)
.  tuvok?  (Ugh! am 25.01.2008, 19:07:00)
.  lesearm abzwicken hilft %-)|-D  (bono_d70 am 28.01.2008, 11:26:22)
.  kräftig ölen  (dyslexic am 01.02.2008, 12:52:17)
.  in ein Bad aus "Regeneriersalz" einlegen  (pong am 25.02.2008, 07:37:17)
 

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