Canon reorganisiert CPS: 3-Klassen-Gesellschaft
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Re(6): Canon reorganisiert CPS: 3-Klassen-Gesellschaft
08.04.2010, 14:16:56
der Nikon Servicepoint ist "Nikon Österreich", kein externer Partner, richtig?

Bei Canon ist das Problem, dass man "als Normalo" in Österreich nie zu Canon selbst kommt. Sondern entweder zum teletek Nachfolger in Wien (name gerade vergessen) oder zum Schuhmann.

Zumindest bei Letzterem habe ich feedback von mehreren usern hier, dass Objektivreparaturen relativ zügig gehen ... aber unter einer Woche sicher nicht, eher innerhalb von 10 Tagen. Also von 2 Tagen oder auch 5 Tagen "garantiert" ist da keine Rede.

Normalerweise spielt das für Amatuere sicher auch nicht die entscheidende Rolle, aber wenn einem z.B. an einem 24-70 die Blende stecken bleibt [so einen fall gabs vor kurzem bei einem forumskollegen] und am Wochenende z.B. eine Taufe ansteht und man als typsicher Amateur nicht noch 3 weitere Universalzooms in der Fototasche hat, kann das auch schon "zach" sein. oder wenn mir das 70-200 runterfallen würde, dann stehe ich ohne tele da - dann käme vermutlich am gleichen tag die Mitteilung, dass ich am Flughafen was machen dürfte ...   >:-D

Wie gesagt: niocht Normalfall, sondern Ausnahmesituationen. Und da stelle ich mir CPS-Mitgliedschaft durchaus nützlich vor.

Noch viel nützlicher wäre es natürlich, wenn Canon Servicepartner aussuchen würde und den Sevrice so aufsetzen würde, dass *generell* 2 bis max. 5 Tage garantiert wären - egal ob der Kunde mit dem Zeug um geld fotografiert oder gratis. Ja, von mir aus "quick turnaround" limitiert auf "qualifiziertes gear", aber das ergibt sich eh schon aus den Reparaturkosten und nicht daraus, ob es ein EF oder ein EF-S objektiv ist ... es schickt ja niemand ein 18-55 I Kitobjektiv mit feststeckender Blende ein ... wenn die Rep 150 Euro aufwärts kostet und schon der Kostenvoranschlag den Zeitwert des teils übersteigt. Das regelt sich ja eh "automatisch".





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Re(7): Canon reorganisiert CPS: 3-Klassen-Gesellschaft
08.04.2010, 15:15:26
der Nikon Servicepoint ist "Nikon Österreich", kein externer Partner, richtig?

Doch, Krca Kameraservice. Klappt aber wunderbar.
http://www.europe-nikon.com/de_AT/service_support/Leistungen/Support_servicepoints.page?lang=&lid=3
Mein durch einen Sturz zu Schaden gekommenen SB-800 Systemblitz haben sie genauso unkompliziert und rasch repariert.

es schickt ja niemand ein 18-55 I Kitobjektiv mit feststeckender Blende ein ... wenn die Rep 150 Euro aufwärts kostet und schon der Kostenvoranschlag den Zeitwert des teils übersteigt. Das regelt sich ja eh "automatisch".

Du tätst dich wundern, was die Leute alles für alten Müll noch repariert haben wollen und das natürlich möglichst gratis. Kostenvoranschlag darf natürlich auch nix kosten und der Techniker soll den Fehler möglichst sofort durch Hand auflegen erkennen und vorher schon ein schriftliches Angebot auf Cent genau per Mail schicken |-D Das übliche Thema halt ...

Auch bei dir erkenne ich den typischen 08/15 Serviceansatz:
Premium Service zu Discount Preisen
Gibt's nicht, hat es nie gegeben, wird es nie geben! ;-)

Entweder man will, daß es rasch und unkompliziert geht, dann kostet es was, oder man will es billig haben. Beides gibt's ned (außerhalb der Garantie), egal was dir wer verspricht!

Meinen Blitz haben sie damals um EUR 140,- repariert obwohl nur die Streulichtscheibe weggebrochen war, sonst hat er perfekt funktioniert. Dafür wurde die Blitzröhre gleich miterneuert (einziger echter Verschleißteil bei einem Systemblitz) und ich hab nicht geraunzt (ok bezahlt auch nicht, war ja auch nicht ich der ihn runter geschmissen hat >:-D).

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Re(11): Canon reorganisiert CPS: 3-Klassen-Gesellschaft
08.04.2010, 16:35:03
Man erkennt, daß du noch viele Enttäuschungen in div. Service-Centren erleben wirst ... ;-)
Ich male mir gerade aus, wie das in deiner Welt funktionieren könnte:

Alpenländer kündigt telefonisch sein Kommen an. Die Nikon Techniker wechseln daraufhin sofort in den Renn-Overall, ziehen sich die feuerfeste Unterwäsche an und den vollverspiegelten ebenfalls feuerfesten Helm.

Kaum betritt der berüchtigte Alpenländer den Servicepoint wird ihm der Blitz aus der Hand gerissen und wie eine Staffel in einem olympischen 400m Final-Staffellauf von durchtrainierten Hürdenläufern bis zur Servicestation weitergereicht.

Dort beginnt eine vollautomatische computer-gesteuerte Einheit mit der Demontage und parallel fährt ein selbstfahrender Servicerobotor ins Hochregallager, wo er das Ersatzteil der 123.856 möglichen Teile holt.

In der Zwischenzeit wird mir der leckerste Kaffee von einem jungen Model (bitte die Lena Gercke) serviert und ein kostenloses tfp-Shooting in Hawai mit ihr als Wiedergutmachung für meinen Ärger angeboten. Nachdem wir ja die Zeit effizient nutzen wollen, wird unten auch noch mein Auto gewaschen und poliert.

Nach 5 Min. verlasse ich dann laut raunzend den Servicepoint, weil ich ja einen schei.ß Parkschein im 2ten ausfüllen mußte und schreibe eine lange Verbesserungsliste ans Headquarter in Japan ...

So in etwa, oder? |-D%-)>:-D>:-D

08.04.2010, 16:38 Uhr - Editiert von Alpenländer, alte Version: hier
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Re(2): Canon CPS neu: Gesamt-Tabelle
11.04.2010, 00:16:04
Ich hoff' nur, dass Kunden, die überhaupt nicht in einem solchen Schema sind,
auch noch zufriedenstellend und in absehbarer Zeit bei Problemen
behandeltwerden, das wäre mein Wunsch an Canon.

genau darum geht es! Und das geht mir irrsinnig auf den Zeiger. Statt sich ein willkürlich-unsinniges "first class, business class, holzbankl-class" System hochzuziehen, sollte sich Canon lieber darum kümmern, dass alle Kunden "ganz demokratisch" adäquaten Service bekommen können - und zwar von Canon selbst oder wenigstens direkt über Canon organisiert ... und man sich nicht wie jetzt in Ö von Canon nur als "prinzipiell lästigen Bittsteller" an irgendwelche externen Servicepartner abgeschasselt fühlt.  

Zusätzlich könnte ich mir durchaus ein Canon "Service-Plus" Programm vorstellen. Optional und kostenpflichtig.  Für Canon umsatz- und gewinnsteigernd. :-)

Offen für jeden Canon user. Egal, ob damit beruflich oder nur zum Spass geknipst wird, egal ob Canon gear um 1k oder 50k Euro vorhanden ist und ob das Kitobjektive oder L-Superteles sind.

Meine Vorstellung dafür wäre leistungsseitig z.B.:
* Garantieverlängerung auf 2 Jahre
* Geräteschutz/Versicherung (wie beim Saturn generell)
* 1 check & clean pro Jahr gratis für jeden registrierten body (egal ob 1Ds III oder 1000D)
* garantierte Turnaround-Zeit von 5 Arbeitstagen (statt "normal" 1-8 Wochen) bei Reparaturen/Service/Justierungen - natürlich ganz normal kostenpflichtig
* und das alles für jedes beliebige Trumm, auf dem Canon steht und das aktuell noch im Programm ist bzw. Ersatzteile noch vorhanden sind. Wiederum ganz egal ob Kit-Scherbe oder L.

Entgeltseite: ich persönlich wäre bereit, für die o.a. Leistungen pauschal sagen wir einmal "2% des Anschaffungswertes der im Programm registrierten Geräte, mindestens jedoch 50 Euro im Jahr" an Canon zu zahlen.

Und dezent (!) mit Werbung zuspammen dürftens mich in dem Programm auch ... sagen wir einmal genau soviele Aussendungen/e-mails pro Jahr wie check&cleans. ;-) :-)

Das CPS-Programm ist dagegen einfach nur lachhaft. Dass das manche Möchtegerns als "Statussymbol" sehen, finde ich sowieso "einfach nur wuggi". Und dass grosse Bild-/Nachrichtenagenturen nochmals ganz ein anderes Servicelevel brauchen, wenn sie bei Olympia oder einer Fußball-WM oder einer EU-Konferenz sind und Bilder bringen müssen, ist auch klar und völlig akzeptiert.



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11.04.2010, 00:22 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(2): Canon reorganisiert CPS: 3-Klassen-Gesellschaft
11.04.2010, 12:30:18
Ich sehe auch 3 Service level - aber ganz andere als Canon. :-)

A) Basis-Service
für alle Kunden und jedes Canon Foto-Trumm
war ganz miserabel in Österreich, hat sich etwas gebessert, seit der Schuhmann nach der Teletek-Pleite endlich auch in Wien/Ost-Österreich Aktivität entfalten darf. Vorher waren die ja offenbar von Canon auf "ausschliesslich OÖ westwärts" verbannt.

Da kann und muss aber noch immer viel verbessert werden. Vor allem die Durchlaufzeiten bei Service-/Reparaturen. 2 Wochen turnaround sollten - abgesehen von echten Ausnahmefällen - das zugesicherte Maximum sein - sowohl bei Garantiefällen als auch ausserhalb.

B) Optionales - kostenpflichtiges ! - Zusatz-Service für Berufsfotografen. CPS ungefähr so, wie es vor 20 jahren einmal definiert war. Vollzeit-Fotoprofis und sonst niemand. Super schnelle response Zeiten, Leih-Geräte und alles pi pa po. Kostet aber ordentlich was pro Jahr (sagen wir einmal ca. € 500). Dann kann es sich jeder "Pro" überlegen, ob er sich das leisten kann&will oder nicht.

C) Optionales, kostenpflichtiges Service-Plus Paket
zugänglich für alle und jheden Canon-Kunden. Von der kleinsten Ixus bis zum dicksten L-Tele. Ob Hobby-Knipser, Semi-pro oder Vollprofi.
Response-Level unterhalb von Pakte B).
Serviceleistungen auch etwas anders definiert.
Kosten deutlich unterhalb Paket B) - sagen wir einmal 2% vom UVP (!) der registrierten Ausrüstung, min. aber € 50,- p.a. :-)

Dann kann es sich jeder aussuchen. Canon verdient sich an C) eine goldene Nase, wenn sie es richtig aufziehen. Es geht ja primär darum, das Paket zu definieren, schnüren, vermarkten und den externen Partnern auf die Finger zu hauen, wenn es nicht gut läuft. So schwierig wäre es z.B. nicht, einen geeigneten Versicherungspartner finden mit hammermässigem Mega-Gruppentarif. Das würde ich mir im Alleingang zutrauen. ;-)

Oder z.B. Garantieverlängerung auf z.B. 2 Jahre oder auch 3 - lässt sich ganz einfach durchkalkulieren (dazu gibt es gute Daten). Die Kunden können sich dann je nach individueller Risiko-Neigung entscheiden.

Oder Berechtigung für 1x Check & Clean pro Jahr - lässt sich auch ganz einfach kalkulieren.

Und dazu ein paar "Club-Leistungen" mit 2,3 interessanten Veranstaltungen (wirklich gute workshops!) im Jahr. Teilnahme fü+r alle offen, aber für Service-Plus-Abonnenten z.B. zum Halbpreis.

Und einen "offiziellen" feedback channel. Die sollen halt einen "deutschsprachigen Chuck-Westfall" als "Ombudsmann" bzw. "Frage- und  und Klagemauer" für D/A/CH installieren, den man leicht kontaktieren kann und der Antworten liefert bzw. moderieert udn hilft, wenn es irgendwo gröber zwickt.  Wäre doch echt nicht soosoo schwierig, oder?

Preis fürs Gesamt-Paket samt anständigem Gewinn-Aufschlag lässt sich einfach ausrechnen.

Zusätzlich wäre es atmosphärisch ganz wichtig und gut für Canon: sie werden gesehen, als eine Firma, die den Kunden gute Absicherung nach dem Kauf anbietet. Wer sich nicht per Service-Plus-Paket "absichern" will, kein problem ... aber er hat dann auch im Ernstfall das Recht auf "herumjammern" verwirkt. :-)    



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11.04.2010, 12:40 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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