Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
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Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
03.05.2010, 10:16:09
http://www.photoscala.de/Artikel/L-Bracket-von-Arca-Swiss

Im Gegensatz zur Meinung eines forumsbekannten Suderanten >:-D :-) http://forum.geizhals.at/t699660.html  halte ich dieses Ding für die bis dato bedeutendste Innovation im KB-Foto-Markt seit ... seit ... na ja, sagen wir nicht Oscar Barnack, oder die Erfindung des Digitalsensors ... aber gleich danach! :-)

Um wunderbar perfekt investierte wohlfeile 190 Euro bekommt man damit gleich 3 Produktvorteile ("etwas zum Naschen, etwas zum Spielen und eine Überraschung!" ;-) ) die man bisher *in der Kombination* auch um viel Geld weltweit nicht kaufen konnte:

1. Universalität: L-Bracket ist universell an den meisten Kameras verwendbar.
2. Justage: Die Kamera ist auf dem L-Bracket in X- und Y-Richtung justierbar; beim Umsetzen bleibt dann die Bildzentrierung erhalten.
3. Vielseitigkeit: Wird das „L“ nicht benötig, kann es abgezogen werden – übrig bleibt eine Kameraschnellkupplung

Jeden der 3 Punkte darf man sich einzeln auf der Zunge zergehen lassen!

Das Einzig ***Grundfalsche, Grottenschlechte und geradezu Grausame** daran ist der zeitpuinkt des Erscheinens: exakt 2 Wochen nachdem ich mir um ddasselbe Geld eine mir bis dato als Gipfel der Ingenieurskunst erschienene RRS L-Platte für die 7D mit Hochformatgriff gekauft habe!  EH KLAR!!

Und davor einen Markins M10 Kugelkopf. Hätte ich von diesem Arca-Winkel gewusst, wäre es ein Arca Z1 mit dp geworden und mit diesem L-Winkel dazu. Damit wäre ich für alle "panorethischen Eventualitäten" auf ewig gerüstet gewesen!  :-)



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05.05.2010, 17:26 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(4): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
03.05.2010, 20:51:09
werden deine bilder mit sowas um einen spürbaren, auch für mich feststellbaren faktor besser?
das glaube ich wohl kaum...

Das haut zwar in eine bereits geschlagene Bresche, macht deine Meckereien aber um nichts besser. Ich weiß schon, iraki hat förmlich um solche Kommentare gebettelt, weil er seiner Freude über seine neuen Teile auch Ausdruck verliehen hat, aber trotzdem waren deine Kommentare ziemlich daneben.

Für alle, die es ernsthaft interessiert und auch die Spaßlaberln in diesem Thread:

Ein solcher L-Winkel dienst dazu - und dabei interessiert gar nicht, ob du das merkst - dazu, die seitliche Belastung des Kugelkopfes deutlich zu verringern, wenn die Kamera - z.B. für Panoraaufnahmen - hochformatig aufgesetzt werden und muss. Darüber hinaus zentriert er auch die Belastung des Staivs und trägt zur Stabilität bei.

Warum ist das wichtig? Weil Kugelköpfe (auch Neiger, die aber nur mehr bei Film/Video-Kameras eine entscheidende Rolle spielen) bei einseitger Belastung zum Nachgeben negen. Bei hochwertigen Köpfen ab etwa 300 Euro aufwärts ist diese Nachnicken zwar nicht mehr sehr groß, aber immer noch vorhanden. Mit dem besprochenen Werkzeug senkt sich nichts mehr, weil die Belastung wieder über der Kugel liegt.

Wichtig bei solchen L-Konstruktionen ist allerdings, dass sie an beiden Winkeln Schnellbefestigungsplatten so platziert haben, dass eine schnelle (und solid feste) Verbindung unter der Objektivachse stattfinden kann. Das hat Arca Swiss wiederum ganz interessant erledigt, weil die (kurzen) Schnellwechselplatten je nach Kameramadell versetzt werden können.

Andere Hersteller von universellen Schienen (z.B. Novoflex) tragen das Schnellwechselprofil über die koplette Profilschiene, was allerdings dann nach Markierungen schreit. Die meisten Hersteller (RRS, King, Markins und andere) stellen daher verschiedene Winkel her, für jedes Kameramodell einen neuen, oft noch für Kameras mit und ohne Batteriegriff.

mal davon abgesehen dass ich mein stativ ja eh anhand der umlegabren mittelsäule umklappen kann...

Wie wir sehen können, hast du in Wahrheit keinen Tau, wovon du schreibst. ;)
Da fragt sich der Leser dann, warum du solche Komentare abgibst über Dinge, die du sogar zu faul warst, nachzulesen. (Tröste dich, ich habe das auch schon anderen ins Gebetbuch geschrieben. ;))

scheint was für gear-*PIEP* zu sein...

Ja, nach deiner unmaßgeblichen Meinung nach dürfte das den Nagel auf den (Kugel)Kopf treffen. |-D

Im übrigen frage ich mich, ob wir so eine Diskussion auch führen würden, wenn du dir zwecks Betonbohren einen Schlaghammer anstelle des zuvor verwendeten Akku-Schraubers kaufen würdest. Sähen die Dübellöcher dann für mich anders aus? Nein. Tust du dir leichter. Ja. Schont dieser Kauf deinen Akkuschrauber, der ja auch schon genug gekostet hat? Ja.
  
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Re(5): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
03.05.2010, 21:23:54
Ein solcher L-Winkel dienst dazu - und dabei interessiert gar nicht, ob du das
merkst - dazu, die seitliche Belastung des Kugelkopfes deutlich zu verringern,
wenn die Kamera - z.B. für Panoraaufnahmen - hochformatig aufgesetzt werden
und muss. Darüber hinaus zentriert er auch die Belastung des Staivs und trägt
zur Stabilität bei.
danke, statik, kinematik und mechanik sind mir sehr geläufige begriffe, nur, wieviel prozent der hobbyfotografen die es hier im ghf gibt interessiert so eine L-Schiene um sein "gear" bestmöglich zu gebrauchen?

aber trotzdem waren deine Kommentare ziemlich daneben.
diese meinung sei dir ungenommen :)
Wie wir sehen können, hast du in Wahrheit keinen Tau, wovon du schreibst.
na wenigstens hast den fehler bemerkt.
ich bin mir dessen durchaus bewusst dass eine rotation im kreise mit umgelegter mittelsäule alles andere als zentrisch ist, keine sorge :)
die du sogar zu faul warst, nachzulesen.
geh bitte, nicht mal der TE konnte gute erklärungen liefern, im vergleich zu dir jetzt, also  was solls?
gebrabbel von allen seiten über high end material ohne dass sich jmd drüber auskennt, das ist das ghf :)
Im übrigen frage ich mich, ob wir so eine Diskussion auch führen würden, wenn
du dir zwecks Betonbohren einen Schlaghammer anstelle des zuvor verwendeten
Akku-Schraubers kaufen würdest. Sähen die Dübellöcher dann für mich anders
aus? Nein. Tust du dir leichter. Ja. Schont dieser Kauf deinen Akkuschrauber,
der ja auch schon genug gekostet hat? Ja.

mach ich im jahr 20 löcher, kauf ich mir sicherlich keinen bohrhammer wenn das mein akku schrauber auch schafft, mach ich 20 im monat oder in der woche und kommt es mir auf die zeit die ich dafür benötige drauf an weil das mein beruf ist, dann ist das was anderes.nur, wieviele bohrhammerbesitzer die das professionell und hauptberuflich betreiben gibts denn hier im forum?
mal davon abgesehen dass ein schlaghammer kein einziges loch bohren kann :)





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Re(6): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 08:47:30
danke, statik, kinematik und mechanik sind mir sehr geläufige begriffe, nur, wieviel prozent der hobbyfotografen die es hier im ghf gibt interessiert so eine L-Schiene um sein "gear" bestmöglich zu gebrauchen?

Und? Also rekapitulieren wir: Dich interessiert es nicht, iraki (und mich) schon. Du kannst (nein, du könntest, wenn dei Ego es zuließe) jeden Thread, der dich nicht intersssiert, auslassen, ich hingegen bin für solche Infos dankbar. Auch, wenn ich die Teile aktuell nicht benötige, habe ich immer ganz gerne einen Überblick über den markt.
ich bin mir dessen durchaus bewusst dass eine rotation im kreise mit umgelegter mittelsäule alles andere als zentrisch ist, keine sorge :)

Diese Meldung erscheint mir im Licht des zuvor, im letzten Posting und hier, von dir Gesagten wenig passend.
geh bitte, nicht mal der TE konnte gute erklärungen liefern, im Vergleich zu dir jetzt, also  was solls?

Was solls?! Du entschuldigst deine entbehrlichen inkompetenten Meldungen damit, dass andere auch nicht ausreichend lesen, bevor sie urteilen? War es nicht genau das, was du den anderen immer vorgeworfen hast?

Im Übrigen hat iraki sehr wohl (vor meinem Posting, ich hab's nur erst später gelesen) die Kurzfassung dessen gebracht, wozu ich viele Worte benötigte.
gebrabbel von allen seiten über high end material ohne dass sich jmd drüber auskennt

Dann liest du nächstens eben auch die Stellen, die die Funktion betreffen - und hast schon viel weniger zu maulen. Das "High Tech-Material" wurde schließlich nur zur Preisfrage geschrieben.
wenn das mein akku schrauber auch schafft

Und jetzt biegen wir wieder, was das Zeug hält, gell? Nur, um wenigstens nach außen hin Recht zu behalten. EIN Akkuschrauben schafft max 4 Löcher, bevor er hinüber ist.

Es wäre schön, wenn du deinen Beißreflex ein wenig besser in den Griff bekämst und dieses Forum nicht zur Austragung deiner ganz persönlichen Priovatfehden missbräuchtest.
  
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Re(6): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 15:30:08
ich darf CWSofts Erläuterung und das von mir schon anderswo im Thread Geschriebene noch um folgende *für mich* praktische Zusatznutzen ergänzen:

* mein Stativ hat ein sehr kompaktes Packmass, ist dafür aber auch nicht sehr hoch. Bei meiner bescheidenen Körpergrösse kann ich es bei waagrechter Ausrichtung der optischen Achse "gerade noch angenehm" ohne Mittelsäulenauszug verwenden. Wenn ich ohne L-Winkel am Kugelkopf ins Hochformat klappe, gehen mir ca. 3-5cm zu meiner "Komforthöhe" ab. Mit L-Winkel bleibt der Sucher auf der selben Höhe. Ja, ich könnte auch ein höheres Stativ kaufen, aber das hätte dann auch ein grösseres Packmass ... und ich müsste es herumschleppen. ;-)

* wenn ich die cam querformat am Kugelkopf habe und dann sehe, das ich das Sujet "auch noch" oder "doch lieber" hochformatig aufnehmen möchte, nehme ich lieber die Cam mit L-Schiene aus der Klemme und setze sie hochformat wieder ein. Wenn ich den Kugelkopf aufmache, ins Hochformat klappe muss ich jedes Mal ganz neu auszrichten, beim Umstecken mit der L-Klemme komme ich - je nach Motivsituation - oft sogar ohne Neu-Einrichtung aus - oder nur mit Panoramadrehung. Wäre beim Arbeiten mit einem 3-Achsen-Neiger natürlich anders. Aber ich bevorzuge generell Kugelkopf.

* der Vorteil ist am grössten mit einer Spannhebel ("lever-release") Schnellwechselklemme (die ich leider nicht habe) ... dann geht das Hebel auf, Cam raus, Cam gedreht wieder rein, Hebel zu. :-)
-> also z.B. sowas: http://www.markinseurope.com/includes/popup_image.php?language=de&products_image=M20_photoproshop.jpg&products_name=Ball  Head M20 Stativkopf mit Spannverschluss



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Re(4): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
03.05.2010, 10:51:21
http://www.summilux.net/forums/viewtopic.php?p=440692#440692
das unterste Foto!

Mit einem L-Winkel kann man die Kamera schnell und sozusagen "mit einem Griff" von Hochformat auf Querformat am Stativ umsetzen, ohne dass man den Kugelkopf oder Neiger auf 90 Grad Stellung bringen müsste. Das hat den Vorteil, dass die Last immer vertikal über dem Stativkopf und dem Stativ bleibt. Die statischen Vorteile davon kann Dir der danielcart sicher genau ausrechnen. Davon abgesehen kann man es - besonders wenn der L-Winkel so flexibel ist wie dieses ARca-Teil - damit auch einrichten, dass die optische Achse im Quer- und im Hochformat gleich bleibt, man muss also nicht jedesmal zwnagsweise den gesamten Bildausschnitt neu einrichten, wenn man von Hoch- auf Querformat geht.  

Ein L-WInkle bringt es insbesondere, wenn man gerne Panoramas macht - da ist es dann mit einer weiteren Schiene um vor/zurück zu fahren ein Leichtes die Kamera hochformatig um den "Nodal"punkt (eigentlich ums optische Zentrum der Linse) zu drehen - um Parallaxenfehler zu vermeiden.

Und auch bei Makro-Geschichten bzw. Produktfotografie ab Stativ ist es sehr hilfreich ... z.B. auch in Kombination mit einem Kreuzschlitten.

Wenn man das Stativ dagegen primär für Aufnahmen mit Teleobjektiven verwendet, die eine Stativschelle haben, ist der L-Winkel unnötig.

Sprich, es kommt drauf an, was man machen will. Für bestimmte Anwendugnen ist ein L-Winkel aber fast "Goldes wert".

Bessere Erläuterung auch auf der RRS-homepage: http://reallyrightstuff.com/QR/05.html




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03.05.2010, 10:59 Uhr - Editiert von iraki, alte Version: hier
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Re(16): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 12:51:41
bezogen auf den equipment fällt mir dazu folgender vergleich ein:
das ist ungefähr so als ob du mit einem ferrari nur maximal 100 km/h fährst.
ein farbraum - in diesem fall srgb - der nichteinmal den kompletten cmyk
(druck) farbraum abdeckt ist unbrauchbar!
auf gut deutsch, du verschenkst eine menge an (haupstsächlich im Grünbereich)
farbschattierungen.

ja, so verstehe ich das auch.

Ich verstehe nur meinen persönlichen Nutzen am Farbmanagement nicht.

Was verschenke ich denn wirklich, wenn aktuell die meisten Monitore (meiner schon, aber nicht die der meisten Betrachter meiner Fotos) noch nicht einmal oder gerade mit Mühe und Not sRGB vollständig darstellen können?  

Oder anders gesagt: wenn es nur Feldwege gibt und keine Autobahnen, oder nur solche mit 100er Beschränkung, warum sollte ich da meinen eh schon zu schnellen Ferrari auch noch tunen? :-)

Mit CMYK beschäftige ich mich prinzipiell nicht, das ist nur relevant, wenn man etwas "zu Papier bringen will" ... und dafür gibt es spezialisierte "Druckvorstufler und Drucker". Diese Spezialisten sind dazu da all jene Probleme zu lösen, die nur dann entstehen, wenn man "partout Bilder aus der virtuell-digitalen Sphäre holen und auf prinzipiell unzulänglicher Materie manifestieren will". Somit ein klar alchemistischer Prozess, da sollten sich Laien raushalten. :-)

Das Problem liegt für mich in Wahrheit nur am technisch längst überholten schmalspurigen jpg-Format. Wenn es ein wirklich vernünftiges, zeitgemässes und universelles Bild-Datei-Format gäbe, dann hätte selbiges genug Platz im Header um auch alle Information mitzuspeichern, die benötigt werden, um das Bild einfach per Mausklick im gewünschten Farbraum anzuzeigen.

Ich hab einen Zugang zum Thema wie bei einem Kaffee-Automaten: oben Bohnen, Wasser und ggf. Milch einfüllen ... auf den gewünschten Knopf drücken ... und schon kommt unten entweder ein kurzer Espresso oder ein Cappuccino raus - je nach Gusto des Coffein-Süchtigen der davorsteht [sofern es nicht gerade der Polizeipräsident ist >:-D ].

Auch wenn ich auf Papier [oder eigentlich meist auf Kunststoff-Folie] gedruckter (Bild-) Information primär aufgrund meiner Sozialisierung im letzten Jahrhundert noch immer etwas abgewinnen kann, ziehe ich selbst bei meinen Fotos die Präsentation mittels "selbstleuchtender, RGB-Medien bzw. Bildträger" [=alles was einen Bildschirm hat vom Handy bis zur Videowall oder Bilder mittels Lichtstrahl projiziert] immer vor.

Das heisst, ich habe z.B. nur wenig Interesse, gedruckte Foto-Bücher zu machen, bei denen es unglaublich wichtig ist, dass die Farben nachher genau so aussehen wie ich es gerne hätte. Ich mache auch keine (bezahlten!) Aufnahmen, bei denen es von entscheidender Bedeutung ist, dass das Coca Cola Etikett 100% auf jedem Bildträger "genau das richtige" Rot zeigt und der Lidschatten genau das richtige Estee-lauder lila zeigt. Und für einen farbigen Ölwirtschafts-Jahresbericht und ähnliche Drucksorten wurde sRGB bis dato stets problemlos akzeptiert und das gedruckte Ergebnis hat meinen Erwartungen durchaus entsprochen. :-)

Prints meiner Bilder sind für mich "mental" eigentlich eigentlich nur "Abfallprodukte" für technologisch rückständige Verwandtschaft oder für "fun Projekte". Da genügt bis jetzt nur sRGB" auch vollauf. Sogar wenn ich es selbst kurz, brutal und max. in DIN A4 auf einem nicht-einmal-Fotodrucker-Office-Jet ausdrucke, reicht es auch immer. Wenn ich dagegen Annie Leibovitz wäre und die Queen ablichten müsste oder Demi Moore dürfte ;-) und der Schinken dann ausgedruckt die nächsten 300 Jahre in einer Villa oder im Buckingham Palace in der Ahnengalerie hängen sollte ... dann würde ich mir durchaus Gedanken machen. :-)

Kurz, für meinen Bedarf spielt Farbmanagement de facto keine Rolle ... ich wünsche mir vielmehr viel grössere, viel höher auflösende Bildschirme - mit grösserem Farbraum ;-) niedrigerem Stromverbrauch und um viel weniger Geld ... sie werden schon kommen. :-)



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Re(17): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 13:47:57
Was verschenke ich denn wirklich, wenn aktuell die meisten Monitore (meiner
schon, aber nicht die der meisten Betrachter meiner Fotos) noch nicht einmal
oder gerade mit Mühe und Not sRGB vollständig darstellen können?

Ichb bleibe bei dem Beispiel: Du rüstest deinen Ferrari mit Weißwandreifen aus den Fünfigern aus? Wirklich?

Jeder aktuelle und bildbearbeitungstaugliche Monitor kann zwar auch nur knapp sRGB, aber eben auch >93% Adobe-RGB bzw. große Bereiche des CMYK-Farbraums darstellen.

Und dann würde ich dir noch empfehlen, wie peeping Tom schon schrieb, dich in die Problematik einzulesen. Du bist nicht zu blöd, dich damit auseinanderzusetzen, du hast nur deinen Schweinehund nicht im Griff. Das ist aber auch nicht viel besser, denn was zählt ist das Resultat, welches bei dir unbefriedigend ist.

Ich verstehe nur meinen persönlichen Nutzen am Farbmanagement nicht.

Dann nimm fünf durchschnittliche deiner Bilder (damit wir mal beim persönlichen Nutzen bleiben) und lade sie in - Mist - Photoshop o.ä. Dann weise den Bildern verschiedene Farb-Profile (z.B. sRGB, RGB, Adobe-RGB und eines der CMYK-Profile) zu. Dann wirst du deinen persönlichen Nutzen erkennen.

Bedenke dabei, dass andere Betrachter, die weder mit deinem Monitor (Farbprofil!) noch mit Schweinsaugerln gesegnet, deine Bilder anders sehen - je nach Ausgabemedium (Bildschirm, Papier, Fotobelichtung etc.) - als du. Manchmal eben sehr anders. Habe ich ein tolles Bild geschafft, so sind dann wesentliche Komponenten (Farbe, Nuancen, Kontrast) verzerrt. Nein danke, dann lieber mit Farbmanegement.
  
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Re(26): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 18:37:08
mein workflow ist etwas boshaft, aber im Kern völlig korrekt wiedergegeben. :-)

So, jetzt kommt meine Wahrnehmung Deines workflows:

Du sparst etwas bei den Objektiven und nimmst lieber Dunkelzooms. Lichtstärke. Man will ja nicht immer so schwer schleppen. Dafür lieber ein schweres Alu-Stativ. Das lässt man dann aber schön zu Hause ... richtig, man will nicht immer so schwer schleppen. Dann macht man das pano halt freihand. Wenn man sich sehr gekonnt dreht, kommt auch das mit dem Nodalpunkt ganz gut hin. Und Verwacklungen werden mittels reichlicher Anwendung der bewährten phj-Methode ausgeschlossen.

Jetzt sind die Aufnahmen im Kasten. Aber JETZT gehts erst richtig zur Sache. Mit Software im Gegenwert dessen, was ich insgesamt für Hardware ausgegeben habe ... vorher aber zuerst einmal Monitor neu kalibrieren, es könnte sich ja seit gestern die Farbtemperatur um 5 Grad Kelvin geändert haben! Dann RAW-Entwicklung vom Feinsten im Lightroom (oder ist es derzeit ACR/Bridge ... aber egal, eh alles eins, nur in 3 verschiedene Softwares verpackt). Nun ist ein wunderbar vollfettes TIFF generiert - 400 MB.. neuer Rekord! Und eine putzige kleine XMP Beiwagerl-Datei noch dazu. Weil in einer 20MB RAW Datei haben 20k Bearbeitungsparameter ja keinesfalls Platz. Jetzt kommt der Photoshop samt gut 2 Dutzend teurer plugins und 100 Scripts aus dem Intanet ... alles andere ist ja nur für Weicheier! Und gemma, volles Rohr ... dodgen, burnen, entrauschen, schärfen, aber alles ganz selektiv - jedes Pixel hat sich schleisslich seine eigene Ebene und Maske verdient und will ganz individuell geschubst sein! So, habe fertig ...  hinten plumpst ein hochglanzpoliertes jpg raus. Im PhotoPro Farbraum, eh klar, nur das Beste ist gut genug, kein Aufwand wird gescheut.    

Das jpg wird dann auf die eigene homepage gestellt. Picasa wäre ja viel zu primitiv. Und die Betrachter? Ja, die schauen sich dann die Bilder an. Wo? An ihren großteils nicht kalibrierten Schirmen, wo denn sonst. Wie? Im Browser, eh klar! Der farbraum ... ach ja, sRGB.

Das zahlt sich aus, das macht wirklich einen Gewalts-Unterschied. !:-) |-D



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Re(18): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 14:42:09
es gibt angenehmerweise einen Farbraum-Standard, der die gesamte "virtuelle Welt" aktuell beherrscht und den ich deshalb auch verwende ... rRGB :-)

Wie so oft, wenn etwas universell verbreitet ist, mag es durchaus in technischer Hinsicht der sprichwörtliche "kleinste gemeinsame Nenner" sein und nicht das "beste Konzept" (siehe VHS vs. Beta). Andrerseits wird es schon aber auch verdammt gute Gründe geben, warum auf sRGB standardisiert wurde und nicht etwa auf das theoretisch bessere AdobeRGB ... und wenn es die Geschäftspolitik dieses Herstellers oder dessen Lizenzgebühren sind. ;-)


@ meine Schweinsaugen :-)
* ja, ich nehme die Unterschiede wahr ... wenn ich meine sRGB Bilder in AdobeRGB ansehe ... schaut immer besch***en aus. :-)

* wenn ich dagegen ein Bild einmal korrekt in sRGB anschaue und dann dasselbe Bild korrekt in AdobeRGB (oder irgendeinem anderen Farbraum) nehme ich im Normalfall gar keinen Unterschied wahr, bzw. nur beim schnellen Hin- und Her-Switchen. Noch nie habe ich aber irgendeinen "augenöffnenden" Unterschied gesehen, der in etwa dem entspräche, was ich sehe, wenn man z.B. an einem Fernseher bei DVD-Wiedergabe von SD auf FullHD schaltet. :-) Deshalb halte ich persönlich den Vorteil anderer Farbräume gegenüber sRGB für überbewertet und in der Praxis für recht bescheiden.

* wenn die Monitore erst jetzt so langsam einmal sRGB richtig wiedergeben können, mache ich mir keinerlei Gedanken über grössere Farbräume. Offenbar war sRGB schon ein verflixt ambitionierter Standard, wenn auch viele jahre danach die Monitore den farbraum noch immer nur mit Mühe darstelllen können. Von TV-Geräten vermutlich gar nicht erst zu reden!

* folglich beschäftigte ich mich dann mit dem nächsten Standard, wenn feststeht was es sein wird und wenn ein "guter Durchschnittsmonitor" akzeptabel gut damit umgehen kann. CMYK spielt am Monitor gottlob sowieso keine Rolle.

* bleibt derzeit also sRGB. Und weil ich ja nicht völlig lernresistent bin, hat mir der r'n'r extrem netterweise einmal mit dem Spyder 3 meinen Monitor kalibriert. Ergebnis ... ein bissl zu hell aufgedreht wars und ein bissl zu kühl oder zu warm (weiß nicht mehr). Aber ... alles recht minimal.

* wessen Monitor also sRGB halbwegs ordentlich (!) anzeigt, der sieht meine Bilder *verdammt ähnlich* wie ich sie sehe. :-)

* Probleme hat nur die Minderheit, welche irgendwas anderes, nicht Internet-Standard-gemässes verwenden. Und wenn jetzt die Betriebssystenme und Browser automatisch denr richtigen Farbraum in dem ein jpg abgespeichert wurde erkennen und das jeweilige Monitorprofil einbinden (Win 7, IE8 & Alternativen können das doch jetzt, richtig?), dann wird die Welt mit sRGB die nächsten Jahre mehr als gut genug fahren, bis die Bildschirme den nächsten ganz großen Technologiesprung machen. Nach meiner Schätzung 3+ Jahre. Auf den Zeitpunkt hin hoffe ich, dass auch  gleich wieder auf einen neuen, höheren Standard vereinheitlicht wird ... sRGB+ oder wie auch immer das heißen wird.

* Druck: wenn gewünscht, bringe ich gerne zum Fotostammtisch eine Farb-Broschüre mit, in der Fotos von Alpenländer, FotU, 4helli und mir abgedruckt sind. Ganzseitig (A4) und teilweise doppelseitig (A3), teilweise direkt nebeneinander. Und dann soll mir jemand sagen, welche der Fotos in welchem Farbraum waren. Genauso irrelevant, wie welche davon mit Nikon oder Canon aufgenommen wurden - die Spezialisten richten das schon ein. :-)

* Man sieht übrigens in dem Druck nicht einmal, dass meine Fotos z.B. schlechter entrauscht sind, als die der anderen Genannten [was man im Internet bei 800 pix Kantenlänge z.B. schon wahrnehmen kann]. Dabei ist die Druckqualität nach meinem Dafürhalten (also im laienhaften Vergleich mit ähnlichen Druckwerken) keineswegs schlecht ... ganz im Gegenteil. :-)

So sehe ich derzeit *radikal-subjektiv* die Nutzensituation punkto Farbräume *für mich*. Wer zu anderen Schlüssen kommt, soll und wird sowieso tun, was er/sie für am besten hält.




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Re(19): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 15:02:08
es gibt angenehmerweise einen Farbraum-Standard, der die gesamte "virtuelle Welt" aktuell beherrscht und den ich deshalb auch verwende ... rRGB

Nein. Erstens entspricht rRGB lRGB mit IR- bzw. Rotkanal als Luminanzkanal und ist nur in der Astronomie gebräuchlich. Wahrscheinlich meinst du aber RGB.

Und RGB per se ist eine Art, das Lichtspektrum zusammen zu stellen, so gesehen kein Farbraum. Auch CMYK ist noch kein Farbraum, sondern ebenfalls nur ein Farbmodell. Deshalb gibt es eben auch Farbprofile, die sich an das Ausgabemedium richten bzw. sich daran ausrichten.

Es gibt eine Welt ohne Farbprofile, in der jeder sieht, was er will bzw. was sein Ausgabegerät gerade lustig ist. Jeder sieht etwas anderes.

Und es gibt eine Welt, die mit Farbprofilen (von der Kamera bis zum Ausgabemedium (Monitor, Drucker, Belichter etc.) auf ein einheitliches Farbblid ausgerichtet (kalibriert) wird.

Andrerseits wird es schon aber auch verdammt gute Gründe geben, warum auf sRGB standardisiert wurde und nicht etwa auf das theoretisch bessere AdobeRGB

Es wurde ja nicht "standardisiert. Das hast jetzt du eben erst erfunden. |-D eRGB ist nur eines von vielen Farbprofilen, in der Fotografie ist derzeit Adobe RGB (ich meine den aus 1998) der "Standard" (wenn wir bein diesem Begriff von der Anzahl an Installationen ausgehen) und ich sehe den ProPhoto RGB Farbraum als kommende Fixgröße. Derzeit allerdings würde ich allen, die nicht nach Farbwerten bearbeiten können und daher auf die visuelle Kontrolle abngewiesen sind, dringend davon abraten, wenn es auf Farbtreue ankommt. In ein paar jahren haben wir aber die dafür nötigen Displays.

Das war jetzt zwar notwendig, für dich und andere aber wahrscheinlich ein bisserl zu technisch. Tut leid, musste aber auch mal sein.

Ich werde mich aber jetzt aus diesem Unsinn zurückziehen, weil es einfach nichts bringt, jemandem Erklärungen, Argumente und ntworten zu liefern, der nicht mal, wenn er drauf kommt, nichts zum Thema zu verstehen, bereit ist, nachzuschlagen, um seinen Wissensstand soweit zu heben, dass eine sinnvolle Diskussion möglich wäre.

Wenn mir jemand zu helfen versucht, habe ich Aussagen wenigstens quergeprüft und weiteres Material recherchiert. In keinem Fall, nicht mal, wenn ich Tipps nicht anwenden will, suche ch krampfhaft nach Einwänden, die - wenn auch noch so konstruiert - meinen Standpunkt rechtfertigen sollen. Weil so lerne ich nichts, gar nichts: ich bleibe in meiner Entwicklung genau dort, wo ich seit jahrzehnten schon war: auf einer recht mickrigen Basis an zweifelhaftem Schulwissen. Und das ist mir keine weiteren Beiträge wert.
  
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Re(8): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 10:16:02
Wie Du weißt, ist der Umkehrschluss bei richtigen Aussagen keineswegs automatisch ebenfalls richtig oder zulässig. :-)

Schon gar nicht, was meine Lernfähigkeit anbelangt. Die lassen wir einmal aussen vor. ;-)

Wir sind uns glaube ich einig, dass man mit viel Können und/oder Glück und bei entsprechenden äusseren Bedingungen auch mit der einfachsten Kamera und einem davorgehaltenen Flaschenboden faszinierende Fotos aufnehmen kann. :-)

Einfacher und vor allem "vorhersehbarer" gelingt dies mit entsprechend besserem Equipment. Deshalb verwenden Leute, die vom Verkauf Ihrer Fotos leben, MEIST (aber nicht immer) entsprechend "gutes, besseres oder allerbestes" Equipment, welches die CHANCE (!) auf verkaufbare Fotos erhöht. Mehr behaupte ich nicht.

Mir gefallen die von Dir gezeigten Panos inhaltlich/gestalterisch hervorragend - wie könnten sie nicht? Voller Respekt!

Auch punkto "technische Qualität" kann ich bei der gezeigten Auflösung keine Mängel erkennen - sprich ich sehe keine offensichtlichen stitching Stellen, verräterische Farbunterschiede/Übergänge im Himmel, nicht durchlaufende Kanten etc. Und ja, ich habe auch schon viele Fotobücher gesehen, in denen m.E. technisch schlechte(re) Bilder waren.

ABER: Dennoch liegt für mich der Schluss nahe, dass bei Verwendung z.B. eines Nodalpunktadapters insgesamt noch ein Stück bessere technische Qualität möglich wäre. Sonst würden die (relativ teuren) Teile nicht gekauft oder selbst gebastelt (!) und verwendet werden. Und zwar nicht etwa von "ausrüstungssexuellen Posern" - dafür sind die Trümmer deutlich zu unsexy - sondern von Leuten, die damit eben "professionell" Panos aufnehmen.



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Re(8): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 09:52:32
Nur, uffpasse!, der L-Winkel hat nichts, aber auch gar nichts, mit einem
Nodalpunkt(adapter) zu tun.

völlig richtig ... mir ist das durchaus klar. :-)

Den Nodalpunkt-Adapter halte ich - in gewisser Abhängigkeit vom Sujet und der verwendeten Brennweite - für "wesentlich bis unverzichtbar", wenn man schon bei der Aufnahme eines Panoramas die beste Ausgangsbasis schaffen will und im weiteren workflow möglichst wenig Probleme und Qualitätsverluste haben will.

Der L-Winkel dagegen dient "nur" dazu, die Kamera schnell und sicher vom Querformat ins Hochformat zu bringen oder umgekehrt. Wenn man ein Objektiv mit Stativschelle verwendet, ist kein L-Winkel nötig. Wenn man dagegen die Kamera selbst am Stativ ins Hochformat bringen möchte, ist ein L-Winkel die bei weitem einfachste und komfortabelste Möglichkeit.  

Mit Panoramen hat das (nur) insofern etwas zu tun, wiel selbige eben meist hochformatig aufgenommen werden und in vielen Fällen mit WW-Objektiven, die meist eben ohne Stativschelle daherkommen.

Und: ja, es mag begnadete Künstler geben, die perfekte Panoramas freihand aufnehmen können. Ich halte die Fähigkeit aber für ungefähr so weit verbreitet wie die Fähigkeit Giottos, einen absolut perfekten Kreis freihand zeichnen zu können ... in allen anderen Fällen wird das freihand aufgenommene Panorama halt "gut genug sein", dass mit entsprechendem EBV-Aufwand ein Bild heraus kommt, an dem man als Panorama-Laie in der web-Ansicht keine gravierenden technischen Mängel sehen kann.



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Re(10): Affengeile neue universelle Arca-Swiss L-Bracket!
04.05.2010, 13:19:44
wie schon geschrieben, verwende ich den L-Winkel derzeit ausschliesslich deshalb, weil ich als bequeme Sau zu faul bin, jedes Mal den Kugelkopf zu lösen, in aussermittige Vertikal-Stellung zu bringen und das Bild neu auszurichten, wenn ich bei Stativaufnahmen einmal vom Quer- aufs Hochformat wechseln will und gerade ein Objektiv ohne Stativschelle verwende.  Vielleicht bleibts dabei ... vielleicht werde ich das gute Stück in Zukunft auch einmal im Rahmen "höherer Zwecke" verwenden. :-)

Und ein Pano ist *für mich* ganz einfach ein Foto, das aus mehr als einer Aufnahme "nahtlos" zusammengefügt wurde. Wie es genau gemacht wurde, interessiert mich selbst dabei nur sekundär.

Es ist aber wohl jedem Menschen mit normalem Hausverstand einsichtig, dass für ein Panorama bestimmte "Mindeststandards" einzuhalten sind was Ausrichtung des Aufnahmegeräts und Überlappung der Einzelaufnahmen betrifft - weil sonst keine Software der Welt die Bilder mehr "nahtlos" zusammenfügen kann [siehe auch den post CWSoft weiter oben].

Und es ist wohl auch unbestritten, dass es der "technischen" Bildqualität eines Panoramas zuträglich ist, wenn diese Ausrichtung des Aufnahmegeräts bei allen Einzelaufnahmen "möglichst perfekt" ist. Ich gehe davon aus, dass freihand aufgenommene Fotos in der Hinsicht eher nur sehr selten "perfekt" sein werden.

Es gibt aber zum Glück - abhängig vom Sujet und der Art des Panoramas - einen grösseren oder kleineren Spielraum zwischen "perfekt" und "Mindeststandard". Und innerhalb dieses Spielraum schaffen es manche (erfreulicherweise) Einzelbilder panorama-tauglich freihand aufzunehmen. Ist doch wunderbar.  Genau so wie klar ist, dass es mit perfekter Ausrichtung "technisch noch besser" geworden wäre.

Für diese einfachen Feststellungen ist im Übrigen keinerlei eigene Erfahrung mit der Aufnahme bzw. Erstellung von Panoramafotos erforderlich. :-)



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