Re: Geschäftspraktiken bei Compaxis, muss das sein?
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Re: Geschäftspraktiken bei Compaxis, muss das sein?
26.11.2005, 15:12:50
Auch ich habe mal mit Hard- und Software gehandelt.
Dabei bin ich auch auf schwierige- und sehr schwer zufriedenzustellende Kunden gestoßen.

Da mir die schwer zufriedenzustellenden Kunden viel Arbeit und wenig Profit gebracht haben, habe ich diese Kunden mit teureren Angeboten abgeschmettert.

Ähnlich ging es mir mit meinen Lieferanten. Nicht alle Lieferanten liefern pünktlich und vollständig. Manche machen auch "Sonderangebote", manchmal in Bundles, und liefern dann minderwertiges Zeug.
Dazu kann ich viele Beispiele nennen, von Festplatten, die in Europa keiner kennt, über Monitore, die im Betrieb ätzend stinken, bis zu Graphic-Suites, die nicht funktionieren.
Deshalb habe ich zum Schluß nur noch von den besseren Großhändern gekauft, und auch deren Preise bezahlt.

Aus meiner Bekanntschaft sind mir Fälle bekannt, wo die Kunden online 6-8 Kinderhosen in verschiedenen Farben und Größen bestellen, um dann eine Hose zu kaufen, und den Rest zurückschicken. Sicherlich gibt das Fernabsatzgesetz dem Kunden dieses Recht, aber kann der Händler existieren, wenn sich alle Kunden so verhalten?

Von daher ist es das legitime Recht eines Händlers bestimmte Kunden, mit welchen er schon negative Erfahrungen gesammelt hat, nicht zu beliefern.
Die Konzession des Händlers berechtigt ihn zu Handeln, solange er kein Monopolist ist, ist er aber nicht zum Verkauf verpflichtet.

Arno


  
  

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