Re: Computer 24h/7Tage laufen lassen - Sicherheit
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..........  Offtopic: Industriestrom  (ApuXteu am 09.12.2001, 22:24:48)
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Re: Computer 24h/7Tage laufen lassen - Sicherheit
10.12.2001, 20:41:13
wie bei den meisten dinge im leben gilt auch hier:
"kommt ganz drauf an"

was für einen pc hast, sprich:
  x welche rechenleistung
  x wieviel ram (ja, mehr ram ziehen auch strom ;-)
  x welche gesamtkonfiguration

warum?
nun, je nach prozessor und kühlungstyp, kannst du die kühlung selbst oft "online" austauschen. ACHTUNG! nicht einfach ausprobieren - zuerst fragen.

24stunde/7 tage  - privat oder steht der rechner auf firmengrund, wo die stromrechnung wenig rolle spielt?
bei rechnern über 1 ghz heißts hier vorsicht. die kosten auch was!

punkt gesamtkonfiguration:
welche teile hast du verbaut - sind alle in betrieb? scsi platten etc. können bei bedarf in unix-ähnlichen systemen per befehl komplett abgeschalten werden - vorteil: online austausch möglich.

errechnen der ungefähren (maximalen) abwärme, die abgeführt werden muss. (darum die frage gesamtkonfiguration)

läuft auf deinem rechner ud, seti oder ähnliches? saugt jede menge und fordert die kühlung netzteil/cpu erst richtg heraus.

deine fragen bezüglich netzteil etc. sind nicht so ohne weiteres zu beantworten. im "normalfall" passiert nichts. aber was ist normal?
qualitätsnetzteil oder nicht? welcher pc, ist wiederum die frage.
wenn du einen rechner bloß als server hinstellst - sagen wir einen p133er mit 64 mb ram, dann wird selbst ein ausfall des netzteiles in der regel über längere zeit verkraftet.
bei überhitzung des netzteils kann einiges passieren - zuerst stürzt meist der rechner ab, da das netzteil die zu liefernde gleichspannung nicht mehr liefern kann. (die elkos in den netzteilen beispielsweise halten auch nicht jede temp. aus - der angegebene max. wert ist nicht immer ausschlaggebend (meist 60-80°C))
des weiteren werden die einzelteile des netzteiles in mitleidenschaft gezogen - elko "explodiert", widerstand wird kaputt etc. - dies führt eigentlich immer logischerweise zu einem kurzschluß und deine wohnung ist gerettet ;-)

punkto festplatten:
diese sollten wirklich ausreichend gekühlt sein - wie ich schon mal in diesem forum geschrieben habe: die "mögliche max. betriebstemperatur" ist kein richtwert. der sollte nie erreicht werden, da die lager sonst hinwerden. - besonders angenehm, wenn sie dann zum quietschen anfangen - einfach geil :-)))
sind diese jedoch vernünftig gekühlt, so steht den festplatten ein langes, laaanges leben bevor. das beste was einer platte passieren kann ist der dauerbetrieb. die meisten plattenhersteller empfehlen dies auch (bsp. quantum etc.)
grund: unter anderem geringe temperaturschwankungen.

punkt sicherheit:
tja, da kannst so richtig diskutieren :-) am besten ist wohl vor dem eigentlichen rechner einen firewall-rechner zu stellen - ohne festplatte, mit linuxkernel auf diskette. das wäre so ziemlich die sicherste firewall die du dir hinstellen kannst. (*TRÖT*gesetzt du hast sie richtig konfiguriert;-)

ansonsten ist es immer ein kompromiss:
bedinungsfreundlich? oder mehr sicherheit?
da gibts vieles - mit proxy oder ohne? fertige firewall systeme bieten für den privatanwender in der regel genügenden schutz.

ach, ich seh schon wieder, ich schreib einfach zuviel...sorry!>:-)

wie du selbst geschrieben hast: wenn es dir wirklich ein ernstes anliegen ist - vom fachmann beraten lassen.
ein problem ist leider meistens, dass du einen halbwegs fähigen in bezug auf elektronik und software brauchst - selten zu finden...

lg
olli

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