Re(4): jetzt einmal abgesehen vom "Ergebnis"
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.  jetzt einmal abgesehen vom "Ergebnis"
 (user86060 am 25.04.2013, 20:39:04)
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Re(4): jetzt einmal abgesehen vom "Ergebnis"
26.04.2013, 23:03:43
Ist meiner Meinung nach der Abwärtskompatibilität geschuldet.

Wenn Fortschritt keine Probleme löst, IST es kein Fortschritt.

Die Funktionalität hinsichtlich Privatnutzung, die früher mal aufwändige
Hardware und "übersensible" Software bedingt hat, habe ich heute mit dem
Tablet (konkret ein iPad) bequem bedienbar in der Hand

weil Apple als einziges die Eier in der Hose hatte, sowas endlich konsequent umzusetzen.
Man kann es nur immer wiederholen: Wie oft hat MS einen Windows-Ableger für Tablets, Hybride, Mobile Devices, Embedded Systeme usw. gestartet, sowohl echte (Touch-Erweiterungen, oder das Fake-Tablet-Windows 1993), als auch nur im Namen (CE, Mobile), es mit Trara + hohlen Visionen den gläubigen Herstellern untergeschoben, alle inkl. Presse haben gejubelt uns schon die nächste Revolution gesehen, von Kompatibilität, einheitlichem Look&Feel und alles aus einer Hand geschwärmt, und JEDES EINZELNE dieser Produkte ist heute eine Fußnote der Geschichte, ohne weiteren Einfluß oder nennenswerte Bedeutung.

Das war schon bemerkenswerte Serie von Bauchlandungen, dazu über 20 Jahre verteilt, da kann man also nicht einmal sagen, man wäre über die Schnelllebigkeit gestolpert.

Dagegen wird selbst der verstoßene Apple Newton zumindest als Meilenstein betrachtet, und die ursprüngliche Erfolgsgeschichte von Palm hat bewiesen, daß es auch keine Frage der Leistung war, ob man ein akzeptiertes neues Produkt auf die Beine stellt, solange es sauber tut, was es soll und versprochen hat.

Die heutige PC-Leistung ist schlicht irrwitzig und pervers, wenn man die Produktivitätssteigerungen dagegen hochrechnet, und sich bewußt macht, wieviel Zeit mit Problembehebung und schlicht nicht vorhandenem Workflow verlorengeht. Die Probleme resultieren aus - ja - Abwärtskompatibilität zu Designschwächen und mußten durch mehrmaliges Umkrempeln an der Wurzel gepackt werden.

Die Ursache für mangelhafte Workflows sehe ich darin, daß Windows bzw. seine Programme IMMER noch für den Anwender unübersehbar Disk- und File-orientiert arbeiten. OSX + die Kernprogramme (iLife) ersetzen es durch einen Objekt-Ansatz (Medien, Playlisten, Projekte, ... ), von denen es für denjenigen, den es nicht interessiert, tatsächlich egal ist, wo sie auf der HDD liegen. Und das macht den Unterschied aus.

Smartphones und Tablets  pflegen ihre Dateien ebenfalls nur mehr unter der Haube = ein Filemanager ist für 95% der Benutzer schlicht Unsinn.

Sorry, daß es wieder länger wurde.

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