Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
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Re: Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
24.01.2021 21:09:44
  immer mehr oder weniger drei Wochen gedauert und dann ist der Drang wieder zu
groß geworden.

dann hast du ein Kopfproblem. Denn das Nikotin ist nach ~3d aus dem Körper draußen, der Rest ist reiner WILLE.
Du brauchst keine Nikotinersatzpräparate mehr, weil du nach 3 Wo kein Nikotin mehr brauchst. Dein Körper ist clean, dein Kopf ist noch "drauf".

Du kannst dir in der Apotheke Kräuterzigaretten besorgen. Das sind irgendwelche Blätter, aber kein Tabak, damit kein Nikotin. Schmecken nicht gut und kratzen ziemlich im Hals.
Rauch die. So viel du willst. Bis du kotzt! Damit dein Körper lernt, daß der Nikotin-Flash, den du gewohnt bist und erwartest, einfach ned kommt. Irgendwann kapiert der Kopf das. Bei mir hats etwas über ne Woche gedauert. Und ich war nach 22J als Raucher wirklich extrem phsychisch abhängig.

Was auch hilft, dir sogar ganz sicher, weil du kannst ja aufhören, du wirst dann nur rückfällig (ich bin gar nie soweit gekommen, die "letzte" Zigarette zu rauchen, dazu hat mir das bißchen Wille gefehlt): Ersatzdrogen. Medikamente. Ein ganz leichtes Antidepressivum namens Wellbutrin. Das verschreibt dir jeder Psychiater sofort, wennst ihm sagst, wofür. Dann kostet dich die Monatspackung die Rezeptgebühr. Also Anti-Raucher-Pille kostet es dich ~150€ und Privatrezept brauchst trotzdem. Das hilft extrem gegen genau diese Entzugserscheinungen.

Und wenn die doch zu groß werden: die Kräutertschick!

mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz gegenüber Fundamentalisten!


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Re: Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
25.01.2021 17:24:44
Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass es, wie auch AVS schreibt, reine Kopfsache ist.
Das Nikotin wird extrem schnell im Körper abgebaut und die Entzugserscheinungen sind minimal.

Ich habe bereits mehrfach !sofort! mit dem Rauchen aufgehört in dem ich mir einfach in einem Zug "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr angehört habe (gibts als Audiobuch, bzw. auch auf Youtube frei verfügbar) und mich an die Anweisungen gehalten habe! Wie auch einer Meiner Vorredner ebenso.
Es fiel mir jedes Mal so leicht, dass ich fast geschockt war, warum man sich vorher Monate oder Jahrelang damit abgemüht hat, obwohl es doch so einfach ist.

Ersatzprodukte sind nicht dienlich da sie in der Regel ebenfalls Nikotin enthalten und du so vom "Nikotinmonster" nicht loskommst, denn du willst ja ken Sklave sein sondern sebst bestimmen was du zu dir nimmst. Wie AVS auch bereits geschrieben hat, ist das verlangen nach Nikotin nach kürzester Zeit weg, da es zwar extrem schnell süchtig macht, aber auch extrem schnell abgebaut wird und aus dem Körper verschwindet. Es ist reine Kopfsache.

Probier es einfach aus, ich hab es erst vor 2 Wochen wieder geschafft, und habe davor ca. 1 Packung am Tag, zu extremen Zeiten bist zu 2 Packungen am Tag geraucht.

Man darf nur nicht wie ich den Fehler machen, sich nach Jahren in Sicherheit zu wiegen und sich denken eine einzige Zigarette geht schon, denn dann bist du sofort wieder dem Nikotin verfallen, da Nikon eine extrem schnell wirkende und süchtig machende Droge ist.

Alles Gute und viel Erfolg, es ist viel leichter als du denkst!
Liebe Grüße

25.01.2021, 17:25 Uhr - Editiert von preheat, alte Version: hier
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Re: Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
29.01.2021 11:15:02
Das natürlichste Mittel um mit dem Rauchen aufzuhören ist sicher der Wille, was ich bei der Diskussion um das Nichtrauchen aber nicht verstehe ist, warum man dem nicht hilft?
Man hat oft jahrelang geraucht, der Körper und der Geist sind abhängig von einem Stoff und Verlangen auch danach. Gut, man kann da jetzt sagen, nach ein paar Tagen ist alles nur Kopfsache aber trotzdem bleibt da ja ein starkes verlangen übrig. Warum nicht dagegen vorgehen?
In der Situation muss ich doch versuchen meinen Körper so gut es geht zu unterstützen. Man hat ihn ja jahrelang malträtiert und giftige Stoffe in ihn gepumpt. Das wird man ja nicht durch starken Willen wieder los.
In der Situation sollte man nicht nur von heute auf morgen mit dem Rauchen aufhören, man sollte noch mehr Dinge im Leben verändern. Je nachdem wie es bei einem Aussieht und was mit dem eigenen Alltag vereinbar ist. Das fängt an mit gesunder Ernährung, geht über mehr Sport bis hin zu neuem Zeitvertreiben. Von mir aus kann man dazu auch Ablenkung sagen. Stoffe die dem Körper fehlen sollten zur Hilfe der Regeneration zugeführt werden. Gemüse, Tees oder natürliche Mittel wie Smoksan helfen einem da. Dann kann der Körper regenerieren. Die neue Situation und der neue Umgang damit hilft dann auch gegen die psychische Anhängigkeit.
Ja, es braucht unbedingt einen starken Willen. Der Wille alleine regeneriert aber nicht den Körper.
Was noch wichtig ist, man sollte es selbst wollen. Man darf sich das nicht von außen einreden lassen. Nur weil die Familie sagt, man solle mit dem Rauchen aufhören weil das nicht gesund ist, hilft auch wenig. Erstens weiß man das wohl selbst, zweitens durchläuft nicht die Familie den Prozess sondern man selbst. Und ob man diesen Aufwand nur für andere auf sich nimmt obwohl man da kein großes Problem dahinter sieht, bezweifle ich mal.

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Re: Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
01.02.2021 12:51:59
Meiner Meinung nach braucht man als allererstes eine Motivation, einen triftigen Grund aufzuhören. Ohne Grund hast du vor allem wenn's mal hart wird keine Chance am Plan festzuhalten.

Ich glaube nur nicht, dass "Gesundheit" ein brauchbarer Grund ist - es sei denn, dass bereits eine Krankheit festgestellt wurde, die auf das Rauchen zurückzuführen ist. Denn andernfalls würde nur noch Leute mit Sixpacks durch die Gegend laufen.
Ebenso wenig eignet sich Geld, denn man gibt ohnehin viel Geld nebenher aus. Wenn du nicht ohnehin schon ein ganz striktes Budget führst, wirst du das freigewordene Geld nicht einmal merken.

Gelbe Zähne - also Schönheit - kann funktionieren, etwas Eitelkeit vorausgesetzt.

Bei mir war es folgendes, eigentlich banales: ich habe nie zu Hause geraucht, so viel im Vorfeld. Was mich am meisten störte war, dass meine Kleidung - und daher ich als a ganzer - nach kaltem Rauch gestunken hat. Dieser Geruch beim Ausziehen des Pullovers, T-Shirts, etc. hat mich irgendwann angewidert. Das war mein Grund.

In weiterer Folge musst du eine Methode finden, die deinem Naturell, deiner Psyche entgegenkommt. Hier wurde schon einiges genannt. Wichtig ist hier, dass du dir selber gegenüber ehrlich bist! Denn wenn du in Wirklichkeit nicht willensstark bist, wird die cold turkey Methode garantiert nicht funktionieren. Bist du aber ungeduldig, wird ein detaillierter Stufenplan vielleicht weniger gut klappen.

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Re(4): Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
25.02.2021 23:10:50
Vielen Dank für deinen ausführlicheren und vor allem ehrlichen
Erfahrungsbericht! Und Hut ab vor dieser Leistung!

gerne und DANKE!
ich hab 22J geraucht und ~4, um dazu loszukommen. 2 davon echt intensiv
Aber ich WOLLTE es. Ich wollte wirklich, es ist mir SOOOOO am Popo gegangen, aber ich KONNTE es nur nicht.
Verstehe ich aber richtig, dass es dir trotz eisernen Willens erst mit bzw.
nach dem gesundheitsbedingten Zwang gelungen ist, von den klassischen
Zigaretten wegzukommen?

ja, richtig.
Wobei "eisener Wille" natürlich sehr relativ bei einem Süchtigen ist. Ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen, eine "Tag X" als DEN Tag festzulegn. Oder DIE Zigarette als DIE LETZTE zu benennen.
wie ist es dazu gekommen, dass du die Kräuterzigaretten nur zwei Wochen lang
geraucht hast?

eine Darminfektion mit https://de.wikipedia.org/wiki/Campylobacter

Und wenn ich mir was einfang, dann aber richtig. 100% sind nicht genug. Ohne moderne Medizin, ich würd nicht mehr hier posten. Ich wäre elendig verreckt.

Ich machs ganz kurz: 8 Wochen blutigen Stuhl, bis zu 28x/Tag Stuhlgang (und das über 1 Monat hinweg = du kannst nicht mehr sitzen, unmöglich). Danach "nur" mehr 5-10x/d.
In der Situation hab ich nach 3 Tagen EINE geraucht. Weil ich IMMER geraucht hab, selbst mit Kehlkopfentzündung, egal, so 3-5 Tschick/Tag mußten einfach sein.
Aber die eine hat mich nach nach 3min auf den Boden geschickt, wo ich mich etwa 4h fast brüllend vor Schmerzen mit Magenkrämpfen gewunden habe. Und nein, da helfen keine Tabletten, weil die konnte ich mir nach etwa 45min unverdaut wieder ansehen. Und wenn du dich jetzt fragst wie man sich 4h am Boden wälzen kann, wenn man doch über 24x/Tag aufs Topfi muß und wie sich das ausgeht ... frag ned, du willst die Antwort ned wissen. Aber du rechnest schon richtig.

Am nächsten Tag wollt ich wieder eine rauchen und nach 2-3 Zügen, hat der Magen gekrampft. Noch ein Zug, und er hat noch mehr gekrampft. Und ich nur, oh-oh-nicht gut, Tschick weg, nein, bitte nicht wieder diese Magenkrämpfe, alles nur nicht das.

Und dann gings mir einfach SOOOOO Kacke, so RICHTIG Kacke die nächsten 3 Wochen, ich hab echt aufs Rauchen vergessen. Wirklich einfach vergessen. Bis es mir "etwas" besser ging.
Und dann plötzlich der "Blitzeinschlag" ich will JETZT eine rauchen. Und ich zu mir: nein, no way.

Den Rest hab ich eh schon beschrieben.

Jetzt bin ich seit 9J rauchfreich und WIRKLICH los davon. Es ist mir wurscht: du kannst neben mir rauchen: ist mir egal. Mir stört Rauch nicht (nicht wirklich, inzwischen ein wenig, aber ich bin absolut kein militanter Ex-Raucher).
Am Anfanh hatte ich so Flashbacks, aus der Gewohnheit heraus: du kommst ber die Autobahn nach Wien, bei der Ampel in der Stampfergasse (West) oder Altmannsdorfer (Süd): Fenster auf, Tschick an. Oder beim Grillen: Kohle anzünden, Bier aufmachen, Tschick anzünden, warten bis Tschick fertig und Grill heiß.... In diesen Situationen hatte ich lange (1J???) noch "Gusto", aber kein akutes Verlangen.

NAch ~3 Monaten hab ich mir wieder eine angezündet, die halb geraucht, dann war mir schlecht.
Nach 1J wieder mal eine, da hats mich nach 2 Zügen gedreht. ---> DAnke, ich habe fertig.


Nach dem thread hier, ganz ehrlich, hätte ich echt lust, mal wieder einen Zug zu nehmen. Vom Kopf her. Nur um mir selbst zu beweisen: es schmeckt mir nimma. Weil das ist so. Aber das Suchtgedächtnis erinnert dich immer nur an die schönen, die guten Momente. Ned das Kopfweh und die Magenkrämpfe.
Das ist dann das lustige, wenn du wirklich "los" davon bist: zündest eine an, nimmst einen Zug, in freudiger Erwartung - und willst fast kotzen. DANN  weißt du: OK; ich bin definitiv los davon.

Und das ist SOOOOO SCHÖN!!!!

mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz gegenüber Fundamentalisten!


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Re(2): Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
12.02.2021 10:34:12
Wenn man sich mal anschaut, ws in den Liquids für E-Zigaretten enthalten ist, sollte man schnell zu dem Schluss kommen, dass das natürlich nicht ungefährlich sein kann. Fakt ist, dass man das Zeug inhaliert und somit - über die Lungenbläschen - sichergestellt ist, dass die Inhaltsstoffe perfekt in den Organismus kommen.

Das Buch von Edgar Allen Carr sollte auch jetzt noch helfen. In meiner Version des Buches (vor knapp 25 Jahren gelesen) stand auch extra drin, dass man sich selber den Startpunkt des neuen Lebens aussuchen sollte, das muss nicht mit der letzten Seite des Buches geschehen. Wichtig ist, dass man den Inhalt verstanden hat, danach kommt alles quasi wie von alleine. Leicht wird es auch damit nicht, aber man versteht wenigstens, was gerade in einem vor sich geht und wieso das so passiert.
Für mich wichtig war das Verständnis in Bzug auf Stressbewältigung: viele Raucher sagen, sie brauchen eine Zigarette, um mit dem beruflichen oder privaten Stress zurecht zu kommen, denn das Rauchen einer Zigarette entspannt den Raucher schließlich. Die Erklärung dafür war sehr simpel, denn natürlich entspannt man, wenn man eine raucht, schließlich ist man ein Junky und befriedigt durch das Rauchen die Sucht, was dann zur Entspannung führt. Nur kann man durch das Rauchen (die Befriedigung der Sucht) beruflichen oder privaten Stress nicht abbauen, die Probleme bleiben weiter bestehen und werden langfristig noch durch Gesundheitsprobleme ergänzt.

12.02.2021, 10:37 Uhr - Editiert von ChipsBier, alte Version: hier
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Re(4): Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
01.03.2021 10:57:31
Es muss die Erkenntnis da sein, dass es einfach nur unnütz und schädlich ist und die Entspannung nur vorgegaukelt ist (weil Du Dich nur entspannst, da Du Deine Sucht befriedigt hast, nicht, weil Du wirklich den Kopf frei bekommen hast).
Und wenn Du denkst, dass Rauchen schmeckt: denk mal an Deine ersten Zigaretten, da hat es Dir  - wie wahrscheinlich allen Menschen auf der Welt, die mal geraucht haben - ziemlich sicher den Magen umgedreht, Dir war übel und evtl. musstest Du sogar kotzen. Hört sich irgendwie nicht nach Entspannung an ;-)
Und Du musst in den sauren Apfel beißen und mal 14 Tage bis drei Wochen durchhalten.

Ich kenne jemanden, der hat für jede nicht gerauchte Zigarette immer direkt 20 Cent in ein Schweinderl gesteckt. Er wusste ja immer, wann er sonst eine geraucht hätte. Der aha-Effekt kam dann nach 10 Tagen, als er das Schwein aufgemacht hat und sah, wieviel Geld er alleine in 10 Tagen eingespart hat. Der macht das immer noch und gönnt sich und seiner Frau davon jeden Monat ein paar nette Restaurantbesuche (jetzt eher Lieferdienst) und erinnert sich so immer daran, wie gut es ihm jetzt geht, da er nicht mehr raucht. Ansonsten fällt einem das nie auf, das Geld ist eben da oder weg, wofür genau es draufgegangen ist, lässt sich nicht so genau sagen. Und bei seiner Methode ist wirklich gut, dass man das echte Geld sieht, nicht irgendwelche Zahlen in einer Tabelle.

Und falls es gar nicht geht, einfach mal über Hypnose nachdenken.

01.03.2021, 11:04 Uhr - Editiert von ChipsBier, alte Version: hier
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Re: Welche natürlichen Mittel zur Rauchentwöhnung gibt es und/oder welche Erfahrungen macht ihr?
06.04.2021 11:10:39
ich plädiere für eine wissenschaftliche Herangehensweise:
Fakt ist: Nikotin ist ein rezeptfreies Neuroleptikum, welches in den Dopaminstoffwechsel des Gehirns eingreift und dadurch wärend der Konsumation auch dafür sorgte , dass mehr und mehr Dopaminrezeptoren gebildet werden, die weiter mit Stoff versorgt werden wollen. das Gehirn hat sich beim langjährigen Raucher bereits physisch verändert!  - die Rückbildung selbst bei Sofortstopp dauert ca ein Drittel der Konsumationsdauer
ebenso wie bei allen dementsprechenden Psychopharmaka, die kein Psychiater von Heute auf Morgen absetzt führt darum bei den Meisten eine langsame schrittweise Dosisreduktion  am ehesten zum Erfolg. die Storys von den Mega-Harten, die von Heute auf Morgen aufhören konnten führt leider nur bei den wenigsten zum  Erfolg, jeder Hirnstoffwechsel ist anders weshalb man das anhand Derer nicht verallgemeinern kann. wenn man Rebound-Effekte als Absetzsympthome minimieren  will ist die schrittweise Dosisverringerung  ähnlich er bei gleichwirkenden Medikamenten durchgeführt wird immer noch der beste und von Neurologen auch so empfohlen.
Aber anfangen mit diesem Prozess muss man aber auch da mal - und es konsequent durchziehen.
wenn man es so macht führt auch das bdenkenlos mal doch gerauchte Zigaretterl nicht wieder sofort in die Sucht.



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