Re(20): Guter Einstiegspunkt oder 3. Weltkrieg?
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Re(20): Guter Einstiegspunkt oder 3. Weltkrieg?
20.03.2026, 13:54:46
So, habe Excel angeworfen und gerechnet:

Annahmen
In beiden Fällen werden für 15 Jahre jährlich 10.000€ investiert
Versicherung ist reine Ansparversicherung - kein Ableben versichert, keine Fixzinsen etc
Versicherung und Privat investieren in den gleichen ETF
Der ETF macht 5% jährlich und reinvestiert
Die Dividendenrendite des ETF ist 1%
Versicherungssteuer 4%
Verwaltungsspesen der Versicherung 2%
Depotspesen 0,1% vom Kurswert des Depots (Easybank)
Orderspesen fix 70€ (Easybank)
27,5% Kest

Ergebnis nach Steuern und allen Spesen nach 15 Jahren
Versicherung Einzahlung 150.000 Auszahlung 202.838
Depot Einzahlung 150.000 Auszahlung (nach Verkauf & Steuern...) 194.200

Wenn du willst schick ich dir das Excel.
Kein Versicherungskeiler in Österreich versteht es oder kann es erklären.

Aber es ist ein Faktum.

Problem: Mit der Versicherung ist man quasi eingefroren. Wenn man das Geld früher braucht oder keines mehr hat, wird's garantiert negativ.
Bei der Auswahl der Versicherung muss man darauf achten, dass sie selbst geringe Verwaltungsspesen hat - so wie ETF.

Je höher die Wertsteigerung des ETF über die Laufzeit ist, umso mehr kippt das ganze in Richtung der Versicherung. Meine angenommenen 5% sind relativ konservativ. An das glaube ich selbst langfristig.
https://www.boerse.de/renditedreieck/MSCI-World/XC0009692739



20.03.2026, 14:42 Uhr - Editiert von Paulas_Papa, alte Version: hier
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