Re(6): Brot vom Vortag kaufen , gegen Verschwendung
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Re(6): Brot vom Vortag kaufen , gegen Verschwendung
20.10.2011, 08:42:58
dass fleischkonsum per-se wesentlich resourcenintensiver ist als (bspw.) pflanzliche produkte ist sowohl rational logisch als auch wissenschaftlich hinlänglich bewiesen.

ein tier, dass ich zuerst mittels pflanzlicher lebensmittel füttern muss, eine bestimmte zeitspanne lebt (also energie verbraucht) und ich davon dann nur einen bestimmten teil als nahrungsmittel verwerten kann (z.B. knochen nicht, haut bei vielen nutztieren nicht, etc -> wird ggfs. thermisch oder anders verwertet), dann ist es absolut logisch, dass die fleischliche ernährung ökologisch und energetisch wesentlich schlechter ist als die vegane/vegetarische ernährung. die zahlen wie viel ineffizienter der fleischkonsum im gegensatz zur veganen ernährung bei _gleichem_ nährwert ist, schwanken, je nach ressource (wasser, energie, futtermittel) irgendwo zwischen dem faktor 12 bis 24. also fleischkonsum ist verdammt viel ineffizienter als pflanzliche ernährung.

nur, ernährung ist so individuell wie jeder einzelne mensch, dh es gibt keine one-fits-all-diet. aber trotzdem, in hinblick auf bevölkerungswachstum, ökologischer probleme durch die massentierhaltung, ... bestes beispiel ist die abholzung des regenwaldes für die futtermittelproduktion (meist soja) für  österreichische (und US/europäische) nutztiere. .... finde ich es zwingend notwendig, dass wir, die resourcenintensive, westliche gesellschaft verantwortung für unseren konsum übernehmen. dass kann z.b. so aussehen, dass man weniger fleisch isst. oder biofleisch konsumiert, da dabei natürlich einerseits die haltungsbedingungen wesentlich besser sind als auch IMHO die futtermittel nach wesentlich besseren ökologischen standards produziert werden (also bspw gentechnikfrei, dh regenwaldrodung in argentinien fällt schon mal flach, da insbesondere aus argentinien gentechniksoja als futtermittel kommt).
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»Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.«
Volker Elis Pilgrim, Schriftsteller
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