Re(3): Schadet es der österreichischen Wirtschaft...
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.....  Kauft nicht bei Ausländern :(  (Karl Krammer am 05.08.2005, 13:31:16)
......  Re: Kauft nicht bei Ausländern :(  (GrummelGrumpf am 05.08.2005, 14:30:32)
......  Re: Kauft nicht bei Ausländern :(  (ApuXteu am 05.08.2005, 14:43:55)
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Re(3): Schadet es der österreichischen Wirtschaft...
08.08.2005, 15:43:01
Du hast meine Argumentation komplett umgedreht.

Ich meinte ja genau dasselbe was du geschrieben hast.


Es war ja folgendes: es wird immer gesagt "wir brauchen mehr Arbeitsplätze!". Nur, man kann eben diese Arbeitsplätze nicht einfach so aus dem Hut zaubern - das Angebot an Arbeitsplätzen muß dem Bedarf entsprechen. Sprich, das Verlangen nach mehr Arbeitsplätzen ist nur eine Seite der Medaille.

Du hast natürlich recht, bei mehr "Wirtschaftsaktivität" im eigenen Land steigt natürlich auch die "Arbeit" und damit wird auch mehr Bedarf an Arbeitskräften geschaffen. Aber was ich schrieb widerspricht sich damit ja nicht.

Und von irgendjemanden
zu verlangen, mehr zu kaufen, als dem Bedarf entspricht, ist ja wohl überhaupt
nur mehr . Kaufst Du für einen Zwei-Personen-Haushalt auch Essen für 10 Leute?


Genau das meinte ich ja eben NICHT. Meine Aussage war genau deine, also warum sollte man verlangen dass Firmen mehr Arbeitsplätze anbieten als sie benötigen? Es kostet sie ja was.


Also, vielleicht war mein Posting etwas wirr (wohl nicht ausgeschlafen...), aber es lässt sich eigentlich auf einen Punkt reduzieren:

Was der Wirtschaft gut tut, muß den Menschen nicht immer gut tun. Denn in einer extremen Marktwirtschaft sind die Interessen der Menschen oft nur ein Kostenfaktor... "trendige" Tendenzen wie Outsourcing zwecks Kosteneinsparung, hohe Automatisierung, usw. zeigen ja genau das. Vielen BWL-Absolventen die dann Manager spielen dürfen ist leider nicht klar dass über Umwege auch die hohe Wirtschaft geschädigt wird wenn es den Menschen auf lange Sicht schlecht geht (durch kurzsichtige Einsparungsmaßnahmen wie Outsourcing etwa). Auf kurze Sicht dagegen ist es wie in Deutschland: der Wirtschaft geht's gut, den Menschen schlecht. Irgendwann rächt sich das aber.



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