Diäten - welche Empfehlenswert?
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Re(5): Diäten - welche Empfehlenswert?
ese
04.02.2011, 17:12:01
Du sagst zwar, dass es nicht nur Kalorien zählen ist, beschreibst aber in
weiterer Folge genau das:

Denn je mehr Fett eine Speise enthält, desto mehr Kalorien hat sie auch. Je
mehr Ballaststoffe sie enthält, desto weniger muss man davon essen um satt zu
werden.  Das führt dazu, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt.


Das stimmt zwar generell, trifft aber auf das Pointssystem nicht zu. Durch die Einberechnung von Fett und Ballaststoffen werden - auch bei gleicher Kalorienzahl - fettlastige Speisen "teurer" und ballaststoffreiche Speisen "günstiger" - somit ein zusätzlicher Erziehungseffekt in die richtige Richtung.

Natürlich ist es sinnvoller, es selbst zu bewältigen, weil das Kosten spart. Wenn das aber so einfach wäre, wie du schreibst - warum gibt es dann so viele übergewichtige Menschen?

Natürlich ist es prinzipiell egal, ob man mit 1.500 Kalorien am Tag oder mit 20 Points auskommen muss/will - das System ist im Grunde das gleiche. Aber - und jetzt sag nicht, das stimmt nicht - es gibt genug Menschen, die sich im Zahlenraum über 100 beim Kopfrechnen schwer tun. Und auch für mathematisch halbwegs begabte Menschen wie mich z.B. ist es einfach leichter und übersichtlicher, wenn man Zahlen in den Zwanzigern im Kopf haben kann und nicht in Hundertern rechnen muss - so weiß man recht leicht auswendig, was man verbraucht hat und was noch offen ist (gut, könnte man vielleicht lösen, indem man einfach 1.500 Kalorien als 15 "Kalorienhunderter" betrachtet, ist aber offenbar nicht üblich)

"abhängig machen" halte ich übrigens für übertrieben - wenn man sich dort eine einzige Kursstunde gönnt, kann man mit den Startunterlagen und ein bisschen Recherche im internet problemlos den Rechencode knacken und sich ganz alleine mit Points statt Kalorien durchs leben schlagen. (schreibt eine, die das gerade tut)

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Re(6): Diäten - welche Empfehlenswert?
04.02.2011, 17:28:43
Menschen, die sich im Zahlenraum über 100 beim Kopfrechnen schwer tun.
ein bisschen Recherche im internet problemlos den Rechencode knacken und sich
ganz alleine mit Points statt Kalorien durchs leben schlagen.

Aha... Kopfrechnen fällt den Menschen schwer, aber sie können sich aus 3 Variablen einen Punktecode errechnen. Klingt logisch. %-)

edit: Ich kann dir übrigens etwas prophezeien: Wenn du dich daran gewöhnst Kalorien, Fett und Ballaststoffe in Punkte umzurechnen, wirst du irgendwann einmal ein Gefühl dafür bekommen wieviel du davon zu dir nehmen darfst, ohne deine Grenze zu überschreiten. Das wird so weit gehen, dass du irgendwann garnicht mehr umrechnen wirst, sondern ein Blick auf die Daten ausreicht um das einschätzen zu können.
Stellt sich nur die Frage: Warum diesen Umweg gehen?

Natürlich ist es sinnvoller, es selbst zu bewältigen, weil das Kosten spart.
Wenn das aber so einfach wäre, wie du schreibst - warum gibt es dann so viele
übergewichtige Menschen?

Genauso könnte ich fragen: Wenn Weightwatchers eine so super tolle Methode ist, warum machen es nicht alle, bzw warum sind nicht alle schon schlank?

Durch die Einberechnung von Fett und Ballaststoffen werden - auch bei gleicher
Kalorienzahl
- fettlastige Speisen "teurer" und ballaststoffreiche Speisen
"günstiger" - somit ein zusätzlicher Erziehungseffekt in die richtige
Richtung.

Das hängt doch aber von der Menge ab! Wenn ich 100g einer "fettlastigen" Speise und 100g einer fettarmen (ballaststoffhaltigen) Speise betrachte, kannst du mir nicht sagen, dass beide die gleichen Kalorien haben! Ich behaupte jetzt einfach mal: das geht nicht!

Der Erziehungseffekt ist bei der Kalorienmethode nämlich genau so vorhanden. Wenn man viel essen will, muss man sich an Kalorienarme Speisen halten (die in der Regel auch gesünder sind). Man darf zwar sündigen, aber es muss sich in Grenzen halten. Eine Packung Chips hat zB schon 1000kcal; ein großes Menü in einem Fast Food Lokal hat durchaus um die 1200kcal - da bleibt dann nur noch wenig für den Rest des Tages.

04.02.2011, 17:52 Uhr - Editiert von kaufinator1, alte Version: hier
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Re(7): Diäten - welche Empfehlenswert?
ese
04.02.2011, 19:25:39
ha... Kopfrechnen fällt den Menschen schwer, aber sie können sich aus 3
Variablen einen Punktecode errechnen. Klingt logisch.


hier mischst du zwei Aussagen:

1) für Menschen, die sich schwer tun ist die "vorgekaute" Variante leichter zu überschauen
2) für Menschen, die sich leichter tun, gibt es die Möglichkeit, auch dieses System im Alleingang zu machen

so war's jedenfalls gemeint, wenn ich es nicht klar genug formuliert habe, bitte um Verzeihung.

und ja - du hast recht - es reicht, sich mit den kalorien zu beschäftigen, hab ich eh schon gesagt. ändert nichts daran, dass hier im ausgangsposting nach "Diäten - welche empfehlenswert" gefragt wurde - also offenbar von jemandem, der meint, es alleine nicht so gut bewältigen zu können (wie fast 100% aller Übergewichtigen - weil sonst wären sie ja nie übergewichtig geworden)


Das hängt doch aber von der Menge ab! Wenn ich 100g einer "fettlastigen"
Speise und 100g einer fettarmen (ballaststoffhaltigen) Speise betrachte,
kannst du mir nicht sagen, dass beide die gleichen Kalorien haben! Ich
behaupte jetzt einfach mal: das geht nicht!


ich hab nicht behaupte, dass es speisen mit dem selben gewicht sein müssen - ich habe von speisen mit gleicher kalorienanzahl gesprochen. z.b. 100g milchschokolade - ca. 500 kalorien - 14 points vs. 1000g ananas - ca. 500 kalorien - 10 points


Ich kann dir übrigens etwas prophezeien: Wenn du dich daran gewöhnst Kalorien, Fett und
Ballaststoffe in Punkte umzurechnen, wirst du irgendwann einmal ein Gefühl
dafür bekommen wieviel du davon zu dir nehmen darfst, ohne deine Grenze zu
überschreiten. Das wird so weit gehen, dass du irgendwann garnicht mehr
umrechnen wirst, sondern ein Blick auf die Daten ausreicht um das einschätzen
zu können.Stellt sich nur die Frage: Warum diesen Umweg gehen?


So weit bin ich schon - dass ein Blick auf die Werte reicht. Warum ich trotzdem umrechne? Weil ich mir mit einer Tagespointsration leichter tu und weil es für mich einfach "griffigere" Zahlen sind. Und weil das System ein bisschen komplexer ist, als nur Tagesverbrauch zu betrachten - es gibt ebenso ein flexibles Wochenbudget und Sportaktivitäten werden auch hinzugerechnet.

JA - es ginge auch in Kalorien - aber es ist mir einfach so bequemer und angenehmer. Und vielen anderen auch.

Wenn Weightwatchers eine so super tolle Methode ist, warum machen es nicht
alle, bzw warum sind nicht alle schon schlank?


Weil viele nicht hingehen (weil sie Vorurteile haben, weil das Image nicht modern genug ist, weil es ihnen zu teuer ist, weil sie es nicht kennen, weil sie sich generell nicht mit Ernährung befassen wollen, weil sie eine andere Methode versuchen, weil ihnen selbst die simplifizierte Points-Methode zu kompliziert ist, weil sie ihre Ernährung doch nicht umgestellt haben und wieder in alte Muster zurückgefallen sind, und weil es eben nicht "so einfach" ist und noch 1.000 weitere Gründe.

Ich behaupte übrigens weder, dass es die für jeden glücklichmachende Methode ist, noch dass es immer und bei jedem erfolgreich ist. Fakt ist aber, dass die Langzeiterfolge besser sind als bei den meisten anderen Methoden.

Was wohl auch mit einem ausgeklügelten "Belohnungssystem" zu tun hat - man kann sich tatsächlich lebenslang betreuen lassen (und zwar kostenlos, wenn man sein Zielgericht einmal erreicht hat) und es gibt Goodies für bestimmte Intervalle ohne Zunahme (Warengutscheine).



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Re(8): Diäten - welche Empfehlenswert?
04.02.2011, 20:06:10
JA - es ginge auch in Kalorien - aber es ist mir einfach so bequemer und
angenehmer. Und vielen anderen auch.

Ich verstehe nicht wieso es bequemer ist auf 3 verschiedene Daten zu achten und diese dann umzurechnen, als einfach nur die Daten zu beachten!

Sportaktivitäten werden auch hinzugerechnet.

Es gibt auch im Internet Tabellen darüber wieviele Kalorien man verbraucht bei 15 Minuten einer bestimmten Tätigkeit. Es gibt ausserdem Pulsmessgeräte die den Kalorienverbrauch beim Laufen zB anzeigen.

Ich sage das nicht nur, weil ich den Menschen Tips geben will, die das Kalorienzählen anwenden wollen, sondern auch weil du versuchst den Anschein zu erwecken es wäre schwieriger/komplizierter als die Weightwatchers Methode und dem kann ich nicht zustimmen.

Ich glaub dir schon, dass es für dich bzw alle "Weightwatcher" bequemer ist, weil ihr diese Methode trainiert habt! So wie es für uns alle umständlicher ist auf einer amerikanischen Tastatur zu tippen, oder in England auf der linken Straßenseite zu fahren. Was aber nicht heißt, dass unsere Gewohnheiten besser sind!

Ich bleibe dabei: Es ist einfacher auf die Kalorien (bzw wenn man will auch auf den Fettgehalt oder den Ballaststoffgehalt) einer Speise zu achten, als erst in irgendwelchen Tabellen die Punkte nachzuschlagen, oder die Daten umzurechnen! Sicher kann man diese Zuordnung/Umrechnung irgendwann im Schlaf, aber es ist trotzdem ein Schritt der erstens: kompliziert und zweitens: nicht nötig ist.

Was wohl auch mit einem ausgeklügelten "Belohnungssystem" zu tun hat - man
kann sich tatsächlich lebenslang betreuen lassen (und zwar kostenlos, wenn man
sein Zielgericht einmal erreicht hat) und es gibt Goodies für bestimmte
Intervalle ohne Zunahme (Warengutscheine).

Dass Weightwatchers etwas davon versteht wie man Kunden bindet, habe ich ja nie bestritten. Du solltest aber bedenken, dass die trotzdem einen Gewinn mit dir machen und du für diese Gutscheine, oder deine "kostenlose" Betreuung sehr wohl schon gezahlt hast, auch wenn dir das zu dem Zeitpunkt nicht mehr so vorkommt!

04.02.2011, 20:11 Uhr - Editiert von kaufinator1, alte Version: hier
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Re(2): Diäten - welche Empfehlenswert?
04.02.2011, 02:28:40
Mit einem guten Willen hats bei mit der lowcarb bzw nocarb-Umstellung geklappt.
morgens essen und abends nicht viel,wobei das eigentlich egal ist,da man den tagesumsatz betrachtet,aber man schläft unruhig,da der magen die nacht arbeiten muss.
Sport gehört unbedingt dazu.
Wenn man denkt ich schaff mir jetzt paar Kilos runter indem ich weniger ess,hat im nu die kilos wieder drauf
Ich finde die lowcarb-"diät" gut,weil ich sehr grantig werd,wenn ich nichts essen darf.Nicht mit der übertollen lowcarb-diät!!! :)
alles ausser Kartoffeln,Nudeln,Brot,Zucker,Reis bäh und Produkte wo  Kohlenhydrate > 1 gramm drauf steht :)
Morgens bspw mach ich mir spiegelei mit gemüse
mittags gibts salat bis zum abwinken :) fleisch wie man will
und abends wenn man lustig ist fisch,auch mit bissle mehl..tut ned weh spritzer zitrone und rosmarin dazu salat
iwann vergisst man die angewohnheit brot dazu zu essen oder Gelüste nach Spaghetti zu haben.Man ist motiviert vom flacheren,nicht mehr vorhandenen Blähbauch und von den kaumvorhandenen Blähungen.
Man fühlt sich besser.Zwischendurch gibt es bisschen Joggen im Wald.
1 stunde locker rumhampeln...langt...nicht mehr als 60% von der max Herzfrequenz...220 minus lebensalter mal 0,6= dein puls für fettruntersport
Mit Fett trotzdem sparsam sein,da sie eigentlich kaum Nutzen haben ausser Geschmacksträger und Vitaminbinder zu sein.
also statt cola----wasser 1mal die woche light,damit man ned vollends durchtickt
viel salat,viel pute,hühnchen etc,fisch weisses fleisch
schwein meiden,da fettig und schmutzig :)
rind ab und zu wegen eisen
joghurt mit früchten,milchprodukte allgemein...

Tipps für die Motivation:
Fotos machen,Gewicht checken,Massband benützen aufschreiben.Neue Hobbies suchen,zbsp Salsa-Tanzkurs in der örtlichen Disse.
keine unrealistischen Pläne schmieden von wegen 10 Kilo in 3 Wochen...eher in 3 Monaten.
Alles was man noch mehr wegschafft  motiviert mehr,als die Erkenntnis nach 3 Wochen doch nur 2 kilo abgenommen zu haben.
Bedenke,dass man lang gebraucht hat den OnePack aufzubauen,den man seinen Bauch nennt und es eben au lange dauert den wieder abzubauen.
Denk auch bissle an die Frauen...Keine Frau mag dicke Männer,nicht mal wir Männer.Ausser du heisst Bud Spencer

Enis out

04.02.2011, 02:39 Uhr - Editiert von enis, alte Version: hier
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Re: Diäten - welche Empfehlenswert?
cwa
04.02.2011, 09:48:03
Ich sehe Diäten nur als kurzfristige Lösung um Gewicht zu verlieren, im Idealfall an den richtigen Stellen (Also nicht Muskelabbau sondern Fettverlust).

Erfahrung hab ich mit:
1. http://www.wissenwieduisst.de/
Im Prinzip ist das eine low carb Diät. Schwerpunktmäßig wird auf Zucker verzichtet. Dafür nimmt man relativ viele (bis zu 12 pro Tag) kleine Eiweissportionen zu sich (z.B. ein paar Blätter Schinken, ein Stück Käse, eine Dose Thunfisch, ...).

Ziel ist es, den Körper in die Ketose zu treiben, dies wird mit sog. Ketostix kontrolliert.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Ketose_(Stoffwechsel )
Also ein recht wissenschaftlicher Ansatz.

Ergebnis nach einer Laufzeit von 6 Wochen: Minus ~7-8kg an den richtigen Stellen. Nebenbei bin ich zusätzlich ein wenig Fahrrad gefahren (2-3mal die woche ca. 20km)
Mir gings nie schlecht dabei und hatte mit den Ketostix auch Kontrolle darüber ob ichs richtig mach. Durch die vielen Portionen kommt auch wenig Hunger auf. Wichtig ist, Ballaststoffe zu sich zu nehmen damit es nicht zu Verstopfungen (durch das viele Eiweiss) kommt.

2. die "1 0 in 2" Diät (aktuell)
ganz simpel: 1 Tag Essen, 1 Tag nichts essen. Vor allem an den 0er Tagen viel trinken (Wasser, Tees, klare Suppe ist "erlaubt").

Ich mach das seit ca. 3 Wochen. Ergebnis bis jetzt: minus ~6kg (Ausgangsbasis 112kg bei 1.80m). Schlecht gehts mir nicht dabei.

Wieso hab ich überhaupt nach der 1. Diät (die ca. 2 Jahre zurückliegt) wieder zugenommen? Ein Achillessehnenriss hat mich fast 1 Jahr auf regelmäßigen Sport verzichten lassen. Und wenn ich nicht sportle nehm ich mehr oder weniger automatisch zu (ich esse natürlich auch dementsprechend gern und gut)

⎝⏠⏝⏠⎠ -> Try it sometimes!
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