PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
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PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
01.11.2025, 11:13:42
Einige aus dem Forum werden gerade einen interessanten Schrieb der PVA bekommen haben.

Ein Vergleich, was man 14 x Monatlich an Rente bekommt bei  - (in Klammer meine Zahl)
A) Korridor (3985)
B) Regelpension (4852)
C) 3 Jahre länger arbeiten (5894)

Jetzt habe ich mich hingesetzt mit
Excel,
Lebenserwartung, https://www.statistik.at/Lebenserwartung/#/lebensrechnerEnde
Pensionsbeitrag (10,25%)

Ohne Betrachtung der Verzinsung, Inflation oder Erhöhungen ergeben sich aus der jeweiligen Lebenserwartung folgende Barwerte der 3 Renten

A) 1.136.442
B) 1.246.479  = A + 110.000
C) 1.329.333  = B + 82.800

Einnahmen aufseiten PVA durch längere Arbeit ca
A) 0
B) 29.500
C) 58.800

In a Nutshell: Man arbeitet 6 Jahre länger, hat dadurch 58.800 höhere SV Abgaben, bekommt aber statistisch bis zum Tod 200.000 mehr Pension raus.
Die 58.000 werden quasi zu 7% verzinst!

Fragen:
Spinnt die PVA?
Haben die was zu verschenken?
Welcher Versicherungsmathematiker hat das berechnet?

EDIT:
Des Rätsels Löung https://forum.geizhals.at/t908236,8209811.html#8209811

- Für die PV ist es ein klares Minusgeschäft aufgrund des hohen kalkulatorischen Zinssatzes der Rente.

- Für den Staat ist es ein klar positives Geschäft, weil er sich viel über die höheren Steuereinnahmen und den eventuellen Wegfall von Förderungen zurückholt.

- Für den Privaten ist es eine komplexe Entscheidung:
1) Besteht überhaupt die Möglichkeit, bei gleicher Gage weiterzuarbeiten? Und will man weiterarbeiten?
2) Ist man fit und glaubt an seine hohe Lebenserwartung?
3) Ist man verheiratet und sichert damit der Witwe eine höhere Rente?
4) Traut man dem Staat? Oder besteht die Gefahr, dass besonders die hohen Renten in Zukunft weniger steigen werden?



03.11.2025, 09:46 Uhr - Editiert von Paulas_Papa, alte Version: hier
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Re(7): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
17.11.2025, 17:23:39
>du vergisst aber die 1000 €, welche die hausfrau selbst auch bekommt

Aha. Woher sollen die kommen, wenn man nicht genug Arbeitsjahre angesammelt hat? Studium, Kinder, die 18 Jahre fürs Kind oder mehr bei 2+ Kindern zählen selbstverständlich nicht. Und dabei hab ich jetzt eher an Frauen gedacht die auch vor 1955 geboren sind, so wie meine eigenen Eltern. Die Kriterien werden natürlich nur mehr verschärft mit der Zeit. Das ist die Realität, die ich bei meiner Familie und der meiner Freunde gesehen habe, mit denen ich aufgewachsen bin. Das war natürlich auch für unser Kinderwohl, aber mir wärs lieber gewesen man hätte mir zuliebe weniger aufgeopfert.

>und genau die, können nicht noch nebenbei in axtien, gold usw investiren
>oder wenn die bis zum pensionsantritt den kredit fürs eigenheim zurück zahlen müssen

So ist es.

>leider müssen viele, wenn sie älter werden, in schlechter bezahlte jobs wechseln

Das ist noch ärger dann. Daran habe ich gar nicht gedacht. Es wird dramatisch, was auf unsere Gesellschaft in wenigen Jahrzehnten zukommt, wenn diese Menschen dann nicht mehr im Arbeitsleben gewünscht sind, nicht von der Pension überleben können und vielleicht auch keine Familie für Rückhalt haben.

Wenn du dann nicht einmal den Gegenwert von heutigen 2000 netto rausbekommst, werden 100% deiner Pension dafür draufgehen Miete, Heizung und Essen zu bezahlen. Womit wirst du dir neue Kleidung kaufen oder irgendeine kaputte Elektronik ersetzen oder reparieren lassen?

Ich kann ja nicht einmal garantieren, dass ich dort nicht auch miserabel (ver)enden werde. Es reicht ein schwerer Unfall mit Invalidität, und ich kann vielleicht nie wieder arbeiten. Ich hätte jetzt wenigstens das Glück, ganz knapp bereits die 180 Monate Mindestversicherung erreicht zu haben, um Anspruch auf eine notdürftige Pension aufgrund von Invalidität zu haben. Aber das nachzuweisen ist wohl eine Kunst für sich, so gibt es schließlich hochaktuell Fälle auch schon vor Gericht diskutiert, weil Menschen wegen Covid ME/CFS bekommen haben was in Ö ganz schwer anerkannt wird, oder auch Long Covid, weil es keine wissenschaftlich anerkannte Diagnose-Möglichkeit gibt. Man wird also beschuldigt zu simulieren. Was macht dann jemand, der sich nicht mehr selbst anziehen kann...

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Re(12): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
18.11.2025, 13:44:00
Die Tradwives dort sind allerdings eher die sichtbaren in Social Media, und die haben sehr wohl einen Job, ihren Tradwifeschrott auf Social Media zu vermarkten, sich dabei zu filmen in den passenden Outfits, das ist alles Zeitaufwand und Arbeit womit sie auch Geld verdienen. Die würden das nicht so publik machen wenn dahinter keine $$$ stehen.

>Jede Frau ist verrückt, die sich bei uns auf das einlässt. Im Fall einer Scheidung "nach den Kindern" steht die vollkommen im Regen.

Naja. Männer wollen das oft auch! Die wollen dass die Frau zuhause mit dem Essen auf sie wartet, die Frau übernimmt von Psychotherapeut bis Nanny alle Rollen... wurde und tw. wird es bis heute den Mädchen von klein auf in unserer Gesellschaft auch unterschwellig vermittelt, dass ihre Rolle das Kindergebären ist. Und in unserer Gesellschaft hast du nicht immer die volle Unterstützung um daneben noch eine Karriere zu haben.

Was wurde meine Frau beim letzten Jobinterview dieses Jahr gefragt? "Haben Sie Kinder?" Antwort: "Das dürfen Sie mich nicht fragen." - "Doch, nur ob Sie schwanger sind darf ich nicht fragen."

Ist also ganz real in unserer heutigen österr. Gesellschaft, was du und ich als Männer gar nicht merken, wie psychotisch die Welt aus Sicht von Frauen ist. Da nehme ich es niemandem übel ein Kind zuhause richtig aufziehen zu wollen und sich in der Folge vom Mann abhängig zu machen. Ist sicher seltener geworden, aber die Frauen wollen auch irgendwie überleben ohne von der von Männern dominierten Welt komplett überrannt zu werden.

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Re(16): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
19.11.2025, 19:10:47
>Gesetzliche Regelung, wer den Geschirrspüler befüllt und die Kinder ins Bett verfrachtet?

Nein. Ich bekomm kein Geld dafür mir das zu überlegen, wofür wir bereits gut bezahlte Menschen in Spitzenpositionen haben mit ihren Beratern. Daher will ich auch nicht behaupten mir Gedanken zu machen, wie man es konkret lösen könnte. Aber beispielhaft kann ich dir Burgenlands "Anstellungsmodell für betreuende Angehörige" nennen, wodurch es möglich wird, zB die pflegebedürftigen Eltern selbst zu Hause zu betreuen und sich dafür vom Land anstellen zu lassen. Das ist eine wirklich tolle Möglichkeit, für eine in unserer alternden Gesellschaft sehr wertvolle Tätigkeit Anerkennung in brauchbarer Form zu finden (also Kohle um sich das eigene Leben noch leisten zu können).

Mehr kann ich dazu nicht beitragen, denn ich habe auf dem Gebiet keine Expertise und muss mir nicht für eine Forendiskussion was aus den Fingern saugen, wenn man mir ein entsprechendes Gehalt dafür zahlt sähe das ganz anders aus. Ich würde mich ehrlich gesagt gern mit sowas auseinandersetzen hauptberuflich, das wäre höchst interessant und damit könnte man auch wirklich einer Arbeit nachgehen, die das Leben vieler Menschen nachhaltig positiv beeinflusst. (Mein Job in der IT ist super aber wenn es den nicht gäbe, wäre auch nix verloren.)

Vielleicht gehört auch eher das Rundherum gefördert? Oder ein besseres Schulsystem wo Kindern auch praxisnahe Kenntnisse vermittelt werden, um entspannter durchs Leben gehen zu können. Wie reguliere ich meine Emotionen? Wie gehe ich mit starken und negativen Gefühlen wie Scham besser um? Wie finde ich mich in der Welt zurecht ohne sofort Existenzängste zu haben, wenn es mit der Jobsuche nicht klappt. Usw usf.

Das ist eine sehr komplexe Sache wo es um viel mehr geht als darum wer den Geschirrspüler ausräumt.

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Re(9): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
04.11.2025, 16:43:33
haben es erst wieder erlebt:
wenig verdienerin, beschwert sich, weil besser verdienerin bei einer kur den selben selbstbehalt hat wie sie

sie versteht nicht, warum die besser verdiener, nicht mehr selbstbehalt zahlen

sie versteht vermutlich auch nicht, dass die besser verdienerin schon die ganze zeit mehr bezahlen, aber auch nicht mehr bekommt

rate mal wer von den beiden damen, mehr sport macht?

nur ein beispiel, woe ich die diskussion mitbekommen habe

jahrzehnte wurden junge menschen in frühpension geschickt,
denen wurde das geld in den rachen geworfen,
da hätte man schon vor jahrzehnten anfangen müssen, etwas zu ändern

wenn ich mir die pensionen in gewissen staatsnahen betrieben ansehe, da kommt einem das speiben

oder wie früher kurz vor der pension das gehalt rauf geschraubt wurde, damit die pension besser wird

da ist sein ewig ein riesen systemfehler

mir ist klar, das wir uns das nicht leisten können, aber du und ich, sind die, die in den letzten jahren den pensionisten das leben finanziert haben und jetzt den jungen alles finanzieren müssen

wie kommt man auf die idee, dass ein junger mensch, der wegen worklifebalance nur 20 stunden arbeiten geht, sie selbe gesundheitsversorgung geniest, wie jemand der 40 stunden arbeiten geht?

der zahlt weniger, nutzt es aber genauso

ich spreche nicht von alleinerziehenden, oder pflegende menschen!

aber warum soll der rotzlöffel für mehr freizeit, weniger sozialversicherung blechen?
alle einfach die beiträge, als würde er 40 stunden arbeiten und fertig
(ACHTUNG, ich spreche nicht von personen mit pflegeleistung, oder alleinerziehend!)

Gruß Sonic The Hedgehog
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Re(15): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
05.11.2025, 09:39:07
Ich halte dein (und das der ÖVP) Hetzen gegen Teilzeit für komisch.

ich bin leider nicht övp affin...

Warum hetzt du nicht generell gegen Menschen, die wenig verdienen?

ich habe kein einziges wort über wenig verdiener geschrieben
ich denke, es war deutlich, dass ich nichts gegen wenigverdiener habe

Deren Armut kotzt uns doch alle an. Arme Menschen sind einfach eine Belastung
für die Gesellschaft und gehören weg.

mich erschreckt deine einstellung, meiner meinung gehören gerade die besser versorgt
wie kann der mindestlohn so niedrig sein
wie kann es sein, dass viele berufe so unterbezahlt sind
oder wie kann es sein, dass große ketten, verkäuferinnen, als lagerarbeiterinnen bezahlen dürfen
wie kann es sein, dass ketten, menschen nur in teilzeit einstellen, damit sie diese besser verteilt einsetzen können

und da gibts noch viel mehr, was falsch rennt

all denen und noch viel mehr, will ich nichts weg nehmen, die soll man stärken

ich habe den eindruck, du hast ein problem mit einer partei
und meine ansicht gar nicht ernsthaft angesehen

und mir ist schon klar, dass du oben mit sarkassmuss geschrieben hast ;) ,
ich habe auch mit sarkassmuss geantwortet
und ich bin überzeugt, dass du nicht so denkst

ich glaube, dass wir beide nicht weit auseinander liegen,
nur einiges bei diskussionen im forum auf der strecke bleibt,
man hat ja neben der arbeit nicht ewig zeit,
eine antwort zu verfassen


Gruß Sonic The Hedgehog
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Re(21): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
05.11.2025, 15:43:02
Keiner  hat ein Problem mit den Speckgürtlern in Wien - wenn sie öffentlich
einfliegen.
Was sie aber zu oft nicht tun.

Bei uns im Büro sind die Wiener die mit dem Auto ins Büro fahren relativ gesehen mehr als die NÖ/B, die mit dem Auto fahren.

Weil wenn ich schon mal in Scha-sklapperdorf im Auto zur Bahnstation sitze,
fahr ich doch gleich mal weiter in den Stau auf der Süd/Nord/West/Tangente und
das tägliche Chaos in der City.

Solange es schneller geht, kann ich das durchaus nachvollziehen...
Habe ich auch gemacht solange der Zeitvorteil signifikant war, insbesondere von März-Oktober mit dem Motorrad.

Aufgrund sich verändernder Gegebenheiten hat sich sowohl der Zeitvorteil umgekehrt als auch die Kostensituation massiv verschoben.


Das Problem ist aus meiner Sicht eher "Gewohnheit". Viele tun sich das Chaos auf der Tangente aus Gewohnheit immer noch an, weil sie's immer schon so gemacht haben, das 2. Auto haben usw. usf.
Mittlerweile ist der Verkehr dort aber echt so extrem und unberechenbar, dass man dem mit halbwegs "normalen Lebensgewohnheiten" gar nicht mehr ausweichen kann, wenn man unbedingt mit dem Auto fahren will.
Oder die Unwegsamkeiten wg. Zeitverlust/Ausfällen durch mehrfaches Umsteigen sind so groß, dass man weiterhin auf's Auto setzt wie viele Wiener das innerhalb von Wien ja auch tun.

Ich bin in der selbst gewählten Lage, dass ich ohne Umsteigen von daheim ins Büro fahren kann. Die 30 Minuten in der Schnellbahn sind dank mobilem Arbeiten Arbeitszeit, die 5 Minuten zu Fuss von daheim zum Bahnhof sind ebenso wie die 15 Minuten (2 U-Bahn-Stationen) zu Fuss in Wien vom Bahnhof ins Büro ein bisschen Bewegung.
Wäre ich auf Bus und/oder Bim angewiesen, würd' ich's wohl auch anders bewerten.

BMW 320d E90: Spritmonitor.de
Yamaha FZ6-S Fazer: Spritmonitor.de
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Re(49): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
11.11.2025, 10:22:27
doch absolut. Es geht darum das systemrelevante Menschen sich das Leben in der Stadt nicht leisten können, Pfleger sind da nur ein Beispiel, im Artikel gits ja die Rechner/Schieberegler der Statistik Austria, für viele Bereiche gibts öffentlich zugängliche Gehaltstabellen, da kann quasi jeder mal schauen wie sich das ausgehen soll

Jetzt wirds dann aber kompliziert...wie lösen ?

Mieten runter: die ewig gleiche Forderung...das spielts net, auch wenn sich das immer gut eignet für Wahllü ich meien versprechen. Außer jetzt bei Einzelfällen einer Senkung aus bestimmten Gründen ist das utopisch. Man kann vielleicht die Teuerung bremsen, aber was billiger machen was schon da ist...das bringt die Gemeinde auch bei ihren Angeboten nicht zam, warum dann wer anderer ?

Systemrelevante Berufe besser bezahlen: Beispiel Pflege, wo solls Geld dafür herkommen ? Man köntne da auch andere attraktivierende MAßnahmen setzen, Unterstützung bei der Aus/Weiterbildung zb. da gibts vereinzelt was, aber alles nur ein tropfen auf dem heißen Stein

mehr in den (sozialen) Wohnbau investieren: imho das einzig machbare sofern das Geld und natürlich der Platz da ist. Wenn mehr Angebot da ist im allgemeinen, dann ist das griss um den Wohnraum auch nimmer so hoch. Deutsche Großstadverhältnisse will keiner...aber auf die steuert man langsam aber sicher zu.


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Re(27): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
12.11.2025, 11:42:18

Kein Wiener fährt freiwillig nach Scha-sklappersdorf, wenn er zur Erholung
aufs Land fährt. Die Majorität der Einpendler kommt ja aus den unsäglichen
Schlafstädten, die sich wie Metastasen in den letzten 40 Jahren ausgebreitet
haben.


Komisch, Hälfte vom G3 Parkplatz voll mit Wienern. Und wenn man net raus in irgendwas wenig besiedeltes fahren will...wohin bitte dann ? Man will ja mal Ruhe haben, sonst kannst ja glei daheim bleiben.


Die schönen Locations rund um Wien waren ja schon vor Jahrzehnten unbezahlbar.
Von dort kommen die wenigsten Pendler.

In Wirklichkeit geht es nur drum, ein Einfamilienhaus zu haben. Das ist der
ultimative Traum des Österreichers. Wie's rundherum aussieht - drauf
geschis-sen. Hauptsache Thujen oder Kirschlorbeer bewachen meine Burg.


eh, pack deinen Neid halt wo anders hin. I weiß eh, bist eh nix neidig drauf...jo, dann laber doch net ständig drüber was andere haben. Es will halt net a jeder im Wohnsilo zampfercht leben. EFH FTW. nicht nachhaltig, jammer jammer, Umweltsünde raunz raunz...geh bitte.

Und GERADE aus den Gegenden rund um Wien wird massiv nach Wien gependelt, man will die Vorteile beider Welten haben. Und irgendwo muss das Geld um die angeblich unbezahlbaren Immos zu kaufen ja her kommen. Joooo, i weiß eh, is ja alles vererbt, seit 5 Generationen im Besitz der Familie und dann wird gebaut...blaaablaaaaaa. Jo, i aber net, mei Nachbar net, die gesamte Gasse lang hat hier keiner geerbt.
Wie solls rundum schon ausschauen, Nahversorgung gegeben, Strassen, S-Bahn, Bus...aber sonst im wesentlichen: Felder und Wälder.
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Re(31): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
12.11.2025, 15:18:26

1) Autoverkehr in der Stadt erzeugt Lärm & Abgase, kostet Platz und Unfälle.
Daher sollte man ihn minimieren. Egal, ob man in oder außerhalb der Stadt
wohnt.


dann hau weg dei Auto.


2) Der Punkt 1 führt zu Stadtflucht. Wodurch sich das Problem durch noch mehr
Autoverkehr weiter verschärft.


wegen Autofahren bzw Lärm von Autos verlassen die Leut die Stadt ? Glaub i kaum.


3) Die Förderung der Pendler ist Irrsinn. Man wird dafür bezahlt, dass man
rauszieht und damit Probleme & zsätzliche Kosten erzeugt. WTF?


Das is a Nasenrammel, deswegen zieht keiner raus. Von mir aus, stanz ma halt, dann muss man aber auch mehr investieren als in die 8. U Bahn Linie in Wien.


4) Die weitestgehend ungeplanten Schlafstädte sind Landraub, im Betrieb
SAUTEUER (Infrastruktur!) und ein städtebaulicher Wahnsinn. Daher krachen die
ganzen Gemeinden budgetär wie die Kaisersemmeln.


also geht alles Richtung Megacity oder wie ? Was ist mit dem Landraub den du begehst ? Der is wieder wurscht ? Auf deinem und den Raum der Nachbarn könnte man viel mehr unterbringen


5) Kein Städter sucht Erholung in diesen Schlafstädten. Sie bieten weder Natur
noch ein lebendiges Dorf- oder Stadt Flair. Sie sind NICHTS - außer ein Haufen
von hingeschixxenen EFH. Ich kenne diese "Dörfer" im Wiener Südraum, weil ich
dank Tennismeisterschaft schon fast überall gespielt habe.


a reines "Wohndorf" quasi bietet nur für die Bewohner was und das ist auch gut so. Warum sind die hingschissn und deins net ?
Wenn du da Tennis gespielt hast, dann muss ja doch irgendwas dort sein, es wird ja net im Garten vom Onkel Toni gewesen sein.

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Re(29): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
12.11.2025, 11:52:50

Wenn man sich entscheidet, ein Haus zu kaufen, wieso sollte man plötzlich kein
Bock mehr haben?Risiko ist es für Leute, deren Kreditrate einen hohen Teil des
monatlichen Einkommens ausmacht. Da spielt es keine Rolle ob es 10 Jahren war
oder jetzt.


Du kennst niemanden dem einfach der Antrieb fehlt dann auch wirklich was zu machen ? Glaub ich nicht.
Die Risiken sind vielfältig, da gehts bei WEITEM nicht nur da drum ob man die Rate begleichen kann, bei dir selbst ist eins eingetreten, die Trennung. Was hamma noch...man ist als Eigentümer für viel mehr verantwortlich als wenn man mietet. Neue Heizung, neue Fenster, irgendein gesetzlicher Quatsch ? Ja fein, zahlst alles selber, zu 100%. Krankheit ist ein hoohes Risiko. A fertiges Haus kannst zwar anschauen und prüfen lassen, Mängel kanns immer geben. Beim Bau dann sowieso, Dinge die dann am Ende nicht so sind wie man sie sich vorgestellt hat, sind da noch das geringste Problem.


Vor 15 Jahren war das Gehaltniveau auch ein anderes.


Die Kreditvergabe war aber auch völlig anders. Jetzt kann man natürlich sagen, gut das da weniger in Kreditraten ersaufen, aber es gehen auch genug Leute leer aus weil die Anforderungen zu hoch sind ,es aber gut zu stemmen wäre. Die Bank kann sich aber nicht über die Regeln hinwegsetzen


Da mach dir mal keine Sorgen, das ist auch der Plan. Aber Geld ist - Gott sei
Dank - bei mir nicht das Problem - zumindest bis zu einem gewissen Budget. Die
Wohnung steht 2026 zum Verkauf - vermutlich habe ich auch schon einen Käufer.


Es wird eher spannend wohin es uns ziehen wird. Eins ist fix, raus aus Wien.


na komisch...warum denn das ? Da bist du ja hier der "komplette Vollidiot" wenn du das vor hast. Welche Vorteile überwiegen denn die Nachteile (die es unbestreitbar gibt) ? Denn ich vermute mal, es wird kein Umzug nach Innsbruck oder Salzburg.
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Re(30): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
12.11.2025, 12:00:56
Du kennst niemanden dem einfach der Antrieb fehlt dann auch wirklich was zu
machen ? Glaub ich nicht.


Also ich kenne niemanden, der die Entscheidung getroffen hat sich ein Haus zu kaufen und dann es doch nicht gemacht hat. Man macht sich natürlich im vorhinein schon klar was es bedeutet, ein Haus zu besitzen.

Neue Heizung, neue Fenster,


Ja bei einem neuen Haus wäre das die nächsten 10 Jahre auch kein Thema.

In 10 Jahren wäre bei mir das Haus bereits ausbezahlt. D.h. keine Miete, kein Kredit.
Aktuell zahle ich inkl. Garage 1530€ Miete. Meine Kreditrate wäre nicht höher.

na komisch...warum denn das ? Da bist du ja hier der "komplette Vollidiot"
wenn du das vor hast. Welche Vorteile überwiegen denn die Nachteile (die es
unbestreitbar gibt) ? Denn ich vermute mal, es wird kein Umzug nach Innsbruck
oder Salzburg.


Ich habe keinen Plan was du damit aussagen willst. Ich habe den Thread nicht verfolgt sondern nur einige wenige Postings.

Nr. 1 Grund ist meine Tochter. Ich möchte nicht, dass sie in Wien zur Schule geht, wo der Großteil der Schüler Migrationshintergrund haben und schlecht deutsch sprechen. Ich möchte ihr die Best mögliche Ausbildung ermöglichen.

Ausserhalb von Wien zu wohnen hat natürlich Nachteile im Vergleich zu einer Stadt wie Wien, aber ich bin ausserhalb von Wien geboren und aufgewachsen und mir hat es an nichts gefehlt. Und das Leben ist ein anderes.

Vor 20 Jahren war ich noch relativ jung und hatte einen Kollegen der Vater geworden ist, der mit mitte 30 ins Burgenland gezogen ist in irgendein Kaff. Ich war ganz entsetzt und meinte wieso er das tut. Er sagt zu mir (und das werde ich nie vergessen): "Was brauche ich? einen Bankomat zum Geld abheben, einen Supermarkt und eine Videothek. Das alles habe ich".

Damals habe ich es nicht verstanden. Mittlerweile aber schon.

Am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden.

Ein weiterer Punkt ist natürlich, dass ich nicht gewillt bin 500-700.000€ für eine Wohnung auszugeben mit 4 Zimmer und 100-110m² wenn ich dafür ein Haus bekomme mit deutlich mehr Platz. Und eine Wohnung hat genau so seine Instandhaltung notwendig wie ein Haus.

12.11.2025, 12:01 Uhr - Editiert von playaz, alte Version: hier
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Re(31): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
12.11.2025, 12:11:14

Also ich kenne niemanden, der die Entscheidung getroffen hat sich ein Haus zu
kaufen und dann es doch nicht gemacht hat. Man macht sich natürlich im
vorhinein schon klar was es bedeutet, ein Haus zu besitzen.

Ja bei einem neuen Haus wäre das die nächsten 10 Jahre auch kein Thema.

In 10 Jahren wäre bei mir das Haus bereits ausbezahlt. D.h. keine Miete, kein
Kredit.

Aktuell zahle ich inkl. Garage 1530€ Miete. Meine Kreditrate wäre nicht höher.


Ich habe keinen Plan was du damit aussagen willst. Ich habe den Thread nicht
verfolgt sondern nur einige wenige Postings.


Kurz zusammengefasst, wer außerhalb von Wien wohnt, ist nicht bei Trost. oder soll am besten da bleiben


Nr. 1 Grund ist meine Tochter. Ich möchte nicht, dass sie in Wien zur Schule
geht, wo der Großteil der Schüler Migrationshintergrund haben und schlecht
deutsch sprechen. Ich möchte ihr die Best mögliche Ausbildung ermöglichen.


war wohl keinem ein geläufiger Grund, wird ausgeblendet.


Ausserhalb von Wien zu wohnen hat natürlich Nachteile im Vergleich zu einer
Stadt wie Wien, aber ich bin ausserhalb von Wien geboren und aufgewachsen und
mir hat es an nichts gefehlt. Und das Leben ist ein anderes.


für einige unvorstellbar


Vor 20 Jahren war ich noch relativ jung und hatte einen Kollegen der Vater
geworden ist, der mit mitte 30 ins Burgenland gezogen ist in irgendein Kaff.
Ich war ganz entsetzt und meinte wieso er das tut. Er sagt zu mir (und das
werde ich nie vergessen): "Was brauche ich? einen Bankomat zum Geld abheben,
einen Supermarkt und eine Videothek. Das alles habe ich".


gibts beides "nicht" mehr, also Videotheken definitiv nicht mehr, Bankomaten kannst je nach Gegend mit der Lupe suchen, wirst aber keine finden. Spielt aber heutzutage auch eine untergeordnete Rolle. Sobald mit Karte bezahlt werden kann, wird damit bezahlt


Damals habe ich es nicht verstanden. Mittlerweile aber schon.


da sehe ich bei manchen hier schwarz



Ein weiterer Punkt ist natürlich, dass ich nicht gewillt bin 500-700.000€ für
eine Wohnung auszugeben mit 4 Zimmer und 100-110m² wenn ich dafür ein Haus
bekomme mit deutlich mehr Platz. Und eine Wohnung hat genau so seine
Instandhaltung notwendig wie ein Haus.


najo, ist schon mehr notwendig, wirst bei der Wohnung eher selten dich selbst um die Reinigung der Dachrinne gekümmert haben, als ganz kleines Beispiel.  Aber man bekommt eben auch mehr, allein schon das ich aus der Tür rausgeh und im eigenen Grün stehe und net am Gang zu den Nachbarn.

Ich bin gespannt wo du hinziehst, im nachhinein betrachtet, hätt ich auch noch weiter weg von Wien ziehen können, wäre noch ruhiger, evtl billiger gewesen und auf die paar Minuten mehr die man rein braucht, kommts auch nimmer an, die meiste Zeit verliere ich eh in Wien selbst
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12.11.2025, 12:12 Uhr - Editiert von Desolationrob, alte Version: hier
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Re(32): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
13.11.2025, 08:00:51
Kultur


Habe ich absolut kein Interesse daran.

Aber eines ist natürlich klar, eine Stadt wie Wien hat natürlich zahlreiche Vorteile. Da brauchen wir auch gar nicht diskutieren. Auch im Vergleich zu anderen Großstädten geht es in Wien noch verhältnismäßig zivilisiert zu.

Aber ich merke schon bei Freunden, dass der Ausländeranteil in den Schulen sehr hoch ist.

Meine Schwester und ich waren in einer privaten kath. Schule. Ab der 5. Klasse haben uns die Eltern die Wahl gelassen weiter dort zu bleiben oder in die örtliche öffentliche Schule. Wir nahmen die örtliche Schule.
In der katholischen war es strenger mit Regeln. Ausländeranteil quasi 0 (wenn man uns jetzt nicht dazu zählt).

In der öffentlichen Schule waren von 27 Schüler 7 davon Ausländer. Aber auch das war anders. Die konnten alle deutsch, waren zum größten Teil in Ö geboren worden. Die Mädls waren sowieso überdurchschnittlich gute Schülerinnen.

Aber heute ist das anders. Der Anteil ist deutlich höher. Das Niveau sinkt rapide.

Kürzlich ging ich in Alt Erlaa bei der Schule vorbei. Wie die 12,13 jährigen reden, sowas ist einfach unfassbar. Die reden so extrem vulgär, ich wusste in dem Alter nicht einmal was das alles bedeutet.

Und ich wohne in einem Randbezirk.

Ich bin selbst 60km südl. von Wien aufgewachsen und es hat uns an nichts gefehlt. Wien ist nicht der Mittelpunkt der Welt.

Die Kostenseite verstehe ich vollkommen. Wie viel ist einem "gut Wohnen" wert?


Die Frage ist eher, wo kann man für das vorhandene Budget gut wohnen?

Wenn der Budget Topf 7 Stellig ist, findet man schnell mal was nettes :).

Ja, es ist keine leichte Entscheidung


Absolut nicht. Leider.

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Re(33): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
14.11.2025, 10:49:35
Aber heute ist das anders. Der Anteil ist deutlich höher. Das Niveau sinkt
rapide.

Yep.
Ich glaub JEDER in Wien hatte "Ausländer" in seiner Klasse. Geht ja gar nicht anders in einer Schmerlzpunktstadt wie Wien. Aber es gab/gibt eben 2 entscheidende Unterschiede zu damals:

1a. es waren einfach viel weniger und
1b. die konnten Deutsch. Vielleicht nicht perfekt, aber sie konnten es.  DEUTSCH war die Sprache in der Klasse, für alle.

2. die Herkunftsländer.
In meiner Kindheit waren das "Tschuschen". Also im besten (alten) Sinne des Wortes: Menschen aus den (ehemaligen) Kronländern. Oder kurz gesagt: Ostblock und Balkan.
Die Sprache war zwar trennend, aber die Kultur, die Grundwerte und zumeist auch die Religion waren weitestgehend deckungsgleich.

3. ganz wichtig: Integrationsbereitschaft und -wille
Diese Menschen wollten hier sein, hier bleiben und was werden. Sie WOLLTEN sich integrieren und sie wußten: Bildung ist der Grundstein zum Erfolg, die Kinder sollen ordentlich was lernen, damit sie es einmal besser haben.

Heute hast 10/12/14jährige muslimische Paschas (bei den Eltern und in der Klasse), die sich von "Frau" nix sagen lassen und den Rest der Schüler*innen terrorisieren. Sittenpolizei, Fetzn am Schädel, usw. Wegen Ehre und wegen Allah. Und die sich dabei auch noch moralisch besser fühlen, die glauben, sie seien überlegen. Und wer sich nicht fügt, wird geschlagen oder gleich Messer gemacht.
Am Ende könnens weder g'scheit lesen noch schreiben und rechnen auch nicht. Lehre unmöglich! Was aber wurscht ist, weil der Traumberuf ist ja "AMS", weil ist ja ein Idiot, wer arbeitet, um Geld zu verdienen, wenn mans vom AMS eh "umsonst" bekommt.
Wer's nicht glaubt, dem figgt er die Mudda!

ETWAS überdramatisiert, aber leider nicht sehr weit von der Wahrheit entfernt.

mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz für Vladolf Putler!


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Re(3): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
10.11.2025, 17:26:33
Wie kommst du auf die Zahlen??????


Kontomitteilung November 2025

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Wir informieren Sie über den aktuellen Stand Ihres Pensionskontos.

Pensionswert zum 01.01.2025
Wir haben aus Ihren bis 31.12.2024 vorliegenden
Versicherungsmonaten und Beitragsgrundlagen
nachstehenden Pensionswert ermittelt: monatlich EUR 2.969,79
inklusive Frühstarterbonus: monatlich EUR 43,32

Anzahl der Versicherungsmonate: 438
Der Pensionswert ist die Höhe Ihrer monatlichen Bruttopension, wenn Sie keine
weiteren Versicherungszeiten mehr erwerben, die Mindestversicherungszeit erfüllen und zum
Regelpensionsalter (65. Lebensjahr) in Pension gehen.
Die Voraussetzungen für die Alterspension sind zum Stichtag 01.11.2037 bereits erfüllt.
Abschläge für einen eventuellen Pensionsantritt vor dem 01.11.2037 sind nicht berücksichtigt.


Der Brief der PVA sagt, dass die Zahlen VORBEHALTLICH einer andauernden
Beschäftigung gelten.

du verwechslst die kontomitteilung, mit dem ergebnis des pensionsrechners!

Das heißt, man wäre 12 Jahre arbeitslos, womit dein Pensionskonto nicht gut
aussieht.


du verwechslst die kontomitteilung, mit dem ergebnis des pensionsrechners!

keine angst, ich werde schon noch weiter arbeiten, habe noch spass dabei

der ensionsrechner kommt auf 4400 brutto wenn ich bis 65 arbeite, aber darauf hatte ich mich im vorigen post absichtlich nicht bezogen!


Gruß Sonic The Hedgehog
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Re(5): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
10.11.2025, 19:08:49
Originaltext aus dem pdf, welches als Kontomittilung betitelt ist: KMsozialversicherungsnummer.pdf

Kontomitteilung November 2025

Sehr geehrter Herr Arbeitsscheu!
Wir informieren Sie über den aktuellen Stand Ihres Pensionskontos.

Pensionswert zum 01.01.2025
Wir haben aus Ihren bis 31.12.2024 vorliegenden
Versicherungsmonaten und Beitragsgrundlagen
nachstehenden Pensionswert ermittelt: monatlich EUR 2.969,79
inklusive Frühstarterbonus: monatlich EUR 43,32

Anzahl der Versicherungsmonate: 438
Der Pensionswert ist die Höhe Ihrer monatlichen Bruttopension, wenn Sie keine
weiteren Versicherungszeiten mehr erwerben, die Mindestversicherungszeit erfüllen und zum
Regelpensionsalter (65. Lebensjahr) in Pension gehen.
Die Voraussetzungen für die Alterspension sind zum Stichtag 01.11.2037 bereits erfüllt.
Abschläge für einen eventuellen Pensionsantritt vor dem 01.11.2037 sind nicht berücksichtigt.
-----------------------------
Berechnungsergebnis des Pensionsrechners: berechnungsergebnis.pdf

Ihr Berechnungsergebnis
PENSIONSALTER ANTRITTSDATUM BRUTTO PENSION NETTO PENSION
mit 63 Jahren 01.11.2035 3.744,88 € 2.812,69 €
mit 65 Jahren 01.11.2037 4.399,87 € 3.182,10 €
mit 68 Jahren 01.11.2040 5.470,18 € 3.785,76 €
Bei vorzeitigem Pensionsantritt wird die Pension mit einem Abschlag von 0,425% pro Monat (5,1% pro Jahr) und bei Pensionsantritt nach dem Regelpensionsalter mit einem Zuschlag von 0,425% pro Monat (5,1% pro Jahr, maximal 15,3% gesamt) berechnet.

Ihre Angaben

Frau, geboren bis 30.06.1968 Nein
Geburtsdatum xx.xx.1972
aktuelles Einkommen 6.450,00 € monatlich (14x)
Kontogutschrift 40.970,59 € zum 01.01.2025

Hinweise:
Wir haben angenommen, dass Sie bis zum Pensionsantritt durchgehend versichert sind und sich Ihr Einkommen wie von Ihnen eingegeben gestaltet.
Gerechnet wurde mit dem heutigen Geldwert. Künftige Veränderungen (Inflation, Aufwertung der Beitragsgrundlagen) sind nicht berücksichtigt.
Der Pensionsbetrag ist brutto und netto angeführt, abzüglich 6% Krankenversicherungsbeitrag und Lohnsteuer. Weitere Abzüge (z.B. Angehörigenbeitrag, ...) sowie Besonderheiten der knappschaftlichen Pensionsversicherung und Pensionen wegen geminderter Arbeitsfähigkeit wurden nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass nicht geprüft wurde, ob die Versicherungszeiten für einen Pensionsanspruch vorliegen.

Gruß Sonic The Hedgehog
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Re(6): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
11.11.2025, 21:33:53
Kenne jemanden mit Schlaganfall Mitte 70 der jetzt mit Ü80 noch geistig gut beisammen ist, aber trotzdem eine 24/7-Pflege zuhause hat, weil allein die Gefahr bestünde dass er stürzt und jeder Sturz ist dann großes Risiko sich zB im Spital eine Lungenentzündung zu holen und elendigst zu verrecken. Der hat mit Betreuung nun über 10 Jahre dazugewonnen die sicher nicht rosig waren, aber wenn du deine Betreuung hast die dir sogar noch frisches Essen kocht, und du deine Enkelkinder sehen kannst usw., gibst dir dann ehrlich lieber die Kugel und verschenkst gute 10 Jahre?

Was du mit deinen Zuschüssen dann in so einer Situation bekommst wo du keine Betreuung bar bezahlen kannst? Das sind Leute die dann im Spital bleiben bis sie rausgeworfen werden, wo sie dann prompt zuhause sich verletzen und sofort wieder eingeliefert werden. Das sind die Menschen, die du in den div. Ambulanzen vom AKH in den Warteräumen stundenlang weinend und tw. auch vor Schmerz schreiend in Betten liegen siehst, während die auf ein Röntgen oder sonstwas warten...

Da gibst du dir keine Kugel mehr weil du es nicht mehr kannst. Und dein Kind kanns auch nicht weil du nicht riskieren willst dass es einsitzen geht.

Ich dachte vorher echt du meinst das alles sarkastisch aber das scheint wirklich dein Plan zu sein. Ich denke du hast genug Erspartes dass dir solche Schicksale erspart bleiben. Hoffe deine Bleibe im Alter ist ohne Stufen im Erdgeschoss und barrierefrei, sonst kannst du dann nämlich umziehen oder viel Geld investieren. Deine unbefristete Altbauwohnung im 4. Stockwerk ohne Lift mit Mietvertrag aus 1987 kannst dir dann aufzeichnen, sobald du da raus bist wird saniert und um den dreifachen Mietzins neu vermietet.

Ich hab das in der Familie und Verwandschaft inzwischen alles durch und erlebt, da hilft dir deine GIS-Befreiung ned mehr, ein Leben ohne ordentlich Kohle geht nur als junger Student.

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Re(7): PVA - Lotterie oder Versicherungsmathematik?
12.11.2025, 10:18:53
Ich dachte vorher echt du meinst das alles sarkastisch aber das scheint
wirklich dein Plan zu sein.
absolut!
Ich nehm mir, was mir zusteht. Ich bin also absolut sozial eingestellt - wenn man den Parolen der Sozialschmarotzer Partei Österreichs glaubt. Ich mach nur ganz konsequent, was die SPÖ mir vorgibt!
gibst dir dann ehrlich lieber die Kugel und verschenkst gute 10 Jahre?

Ob ich das Leben nach dem Schlaganfall mit 24/7-Betreuung dann noch "gut" finde, werde ich dann entscheiden. Wenn nicht, werde ich es beenden. Jahrelang an Maschinen werd ich sicher nicht hängen, das regelt meine Patientenverfügung heute schon.
Das sind die Menschen, die du in den div. Ambulanzen vom AKH in den
Warteräumen stundenlang weinend und tw. auch vor Schmerz schreiend in Betten
liegen siehst, während die auf ein Röntgen oder sonstwas warten...
Dank Zusatzversicherung wird mir das erspart bleiben.
Deine unbefristete Altbauwohnung im 4. Stockwerk ohne Lift mit Mietvertrag aus
1987 kannst dir dann aufzeichnen
ich hab Lift und die Wohnung ist FAST barrierefrei. Nicht rollstuhltauglich (da hast im Altbau ein massives Problem mit den Türbreiten), aber 99% barrierefrei.
sobald du da raus bist wird saniert und um den dreifachen Mietzins neu
vermietet.
was juckt mich das? Hinter mir die Sintflut! Meine Frau ist versorgt, der Rest geht mir 8spurig weißt'd-eh-wo vorbei!


mfg
AVS



aus gegebenem Anlaß: keine Toleranz für Vladolf Putler!


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