Re(3): Ein Beispiel pro/contra Bildnachbearbeitung ...
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Re(3): Ein Beispiel pro/contra Bildnachbearbeitung ...
25.09.2007, 10:00:24
Das ist die Sache, je nach dem, unter welchen Gesichtspunkten der Belichtungsmesser eingestellt (Programm errechnet, Gewichtung etc) wird, bringen die Kameras manchmal recht unterschiedliche Belichtungswerte zustande. Ich habe mit einer manuellen Sucherkamera (Baujahr 1956 oder 1957) zum Fotografieren begonnen, es gab zwar einen Belichtungsmesser (Selenzellen), aber Blende, Belichtungszeit und Entfernung mußte manuell eingestellt werden. Der Belichtungsmesser hatte ein großes Sichtfeld, der Meßwinkel entsprach aber ungefär dem Objektivwinkel. Somit wurde durch die Linsen vor dem Belichtungsmesser sogar eine Mittenbetonte Integralmessung ermöglicht. Bei SLR hatte ich am Anfang eine Praktika - ebenfalls Mittenbetonte Integralmessung, dann eine Minolta auch mit manuellem Fokus, aber bereits Zeitautomatik - auch mittenbetonte Integralmessung, also alles Kameras, mit ähnlichen Meßverfahren. Ichhabe (fast) immer auf Dia fotografiert, eine Fehlbelichtung war also beim entwickelten Film gut erkennbar. Ich habe dann, um zu lernen Aufzeichnungen gemacht, also Belichtungsdaten dazu geschrieben, über- und unterbelichtet etc ... da bin ich dann auch drauf gekommen, wie schön sich das Kontrastempfinden und die Stimmung am Dia steuern läßt. Mit den vollautomatischen DIngern wird dieses Bewußtsein nur wenig bis gar niocht entwickelt, dadurch kommen dann Meinungen auf, die eine oder andere Kamera sei ein Mist, weil sie nicht richtig belichtet etc ... oder auch der AF falsch scharf stellt.
Grundsätzlich sind alle aktuellen SLRs sehr gut und sehr sicher in der Belichtung, aber man muß sich im Klaren sein, was man fotografiert und daß die Automatik nur gewisse Grundregeln kann, mehr nicht. Bei einem Auto mit automatischen Getriebe schaltet auch die Automatik bei der Drehzahl wo sie meint, und die ist i.a. eine andere, als ich machen würde. Da gibt es auch "Belichtungskorrekturen" mit Sportprogramm, ....
Am Besten "fahre" ich noch immer mit der Belichtungsreihe, wenn die Sache nicht soooo kalr erscheint.
Ein paar Grundsätze habe ich aber schon generel in Anwendung: Im Wald wird ausgenommen auf Lichtungen, immer unterbelichtet, im Schnee wird immer überbelichtet (da hat sich aber bei den Kameras etwas getan, die 20D braucht bestenfalls +1 Blendenstufe, die EOS600 brauchte noch 1,5 bis 2 Blendenstufen (hatte auch nur 6-Feld-Messung) um korrekt belichtete Dias zu bringen, die EOS 3 brauchte nur 2/3 bis 1 Blendenstufen (viele Meßfelder, gekoppelt an AF)
Man muß sien Werkzeug kennenlernen, um etwas vernünftiges zu erreichen, der Bogenschütze muß auch mit einem neuen Bogen zuerst trainieren, um die Treffsicherheit wieder zu erlangen.

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