Re(4): Werde mir ein Mountainbike kaufen. Bitte um Kaufhilfe...
Geizhals » Forum » Sport & Freizeit » Werde mir ein Mountainbike kaufen. Bitte um Kaufhilfe... (123 Beiträge, 1889 Mal gelesen) Top-100 | Fresh-100
Du bist nicht angemeldet. [ Login | Registrierung ]
Werde mir ein Mountainbike kaufen. Bitte um Kaufhilfe...
26.05.2019 10:19:01
Da meine linke Achillessehne einige Probleme macht, ist das Laufen von langen Strecken bzw. das schnelle Laufen momentan nicht so wirklich lustig - ich mache einige Übungen für Wade etc. und man wird sehen, wie sich das entwickelt. Aber vorerst will ich ein bisserl auf Radfahren umsatteln und anstatt einen kleinen Hügel in Graz hochzulaufen, werde ich probieren, mit einem Mountainbike hochzufahren. Da ich aber nix besonderes will, Anfänger bin und keine wilden Downhills zu fahren beabsichtige, bin ich preislich im Einsteigerbereich anzusiedeln - eine Analogie: jemand, der noch nie weiter als 3 km gelaufen ist, braucht keine Nike Vaporfly 4%.

Ich schreib das absichtlich hier und nicht in einem Mountainbikeforum, denn dort sind fast nur "Profis" unterwegs, die dir sofort klarmachen, dass du für 300 Euro höchstens eine brauchbare Federgabel, nicht aber ein ganzes MTB bekommst, das auch nur irgendwas wert ist.
Wofür wird mein Mountainbike wahrscheinlich verwendet? - einen Berg hochradeln (aber am ehesten auf der Forststraße, eventuell auch auf einem Trail im Wald, und dann runterfahren auch eher auf Forststraße und wenn schon auf einem schmalen Downhillpfad (ist sicher nicht der richtige Fachterminus, aber ihr wisst, was ich meine bzw. bitte um Korrektur :) ), dann nicht Vollgas (bin kein Hasardeur), trotzdem soll das Rad aber einigermaßen sicher sein - hab daher gelesen, dass Scheibenbremsen da sicherer sind als Felgenbremsen.
Hab da 3 Modelle gesehen, alle mit Scheibenbremsen:

Modell 1
Modell 2
Modell 3
Wieviel Zoll sind okay? Bin knapp 1,79 cm groß.


Macht eine zusätzlich Anschaffung von Beleuchtung, Felgenschutz und Radständer Sinn? Ich würde meinen schon, denn vielleicht fahr ich ja mal am Abend wo hoch und dann bei Dämmerung und angehender Dunkelheit wieder runter.


Antworten PM Alle Chronologisch
 
Melden nicht möglich
... Vom Autor zurückgezogen oder Autor hat seine Registrierung nicht bestätigt  (laCall am 05.06.2019 22:16:22)
. Vom Autor zurückgezogen oder Autor hat seine Registrierung nicht bestätigt  (laCall am 07.06.2019 15:00:24)
... Vom Autor zurückgezogen oder Autor hat seine Registrierung nicht bestätigt  (laCall am 11.06.2019 15:11:55)
....
Re(4): Werde mir ein Mountainbike kaufen. Bitte um Kaufhilfe...
13.06.2019 12:09:51
Ich weiß, dass man die Gefahr meist nicht erkennt - bis man ihr (persönlich) begegnet. Dieser Thematik bin ich berufswegen jeden Tag ausgesetzt.
Zu Deinem Fall: Wenn ich immer davon ausgehen kann, dass ich auf einer gepflegten Straße ohne Schlaglöcher unterwegs bin und dass ich von der nie runter muss (weil ich z.B. einem Fußgänger, einer Gams, einem Auto, einem Radler... ausweichen muss), dann hätte ich persönlich keine Probleme damit.
Leider sieht die Realität meist anders aus.
Aber jeder macht so seine Erfahrungen, aber schlaue Leute lernen aus den Erfahrungen anderer gleich mit.

Hydraulische Scheibenbremsen solltest du mal testen. Konnte mir zu Beginn auch nicht vorstellen, warum der Verkäufer im Geschäft mir gesagt hat, dass ich die Bremse sehr sanft und vorsichtig dosieren soll - bis ich dann einmal zugepackt habe: ich stand quasi SOFORT.
Der Unterschied ist wirklich phenomenal.
Mein Rat: gehe mal in ein Geschäft oder frage einen Freund mit einem Rad mit hydraulischen Scheibenbremsen und mache da eine Probefahrt.

Um mal ein Beispiel aus meiner Rennradzeit zu geben, wie überraschend die Straßenverhältnisse sein können: bei meinem zweiten Skoda Velothon in Berlin wurde ich Zeuge, wie der übernächste Fahrer vor mir auf einmal mit ca. 45km/h aus dem Nichts gestürzt ist. Der nachfolgende Fahrer hüpfte einmal und fing auf einmal zu eiern an, konnte sein Rad nicht mehr kontrollieren, fuhr dem Gestürtzten übers Rad und stürzte selber. Ich war gewarnt und habe deshalb abgebremst, bin langsamer durch die Bodenwelle gefahren und konnte dem Hinterrad des zweiten Fahrer knapp ausweichen. Beide Fahrer lagen einfach nur da und haben sich nicht mehr gerührt. Zum Gluck waren gleich Sanitäter da. Essenz: keiner hat auf einer ansonsten komplett ebenen Straße mitten in Berlin mit solch heftigen Bodenwellen gerechnet, ist ja eine gut ausgebaute Straße in der deutschen Hauptstatt. Diese Annahme wurde mindestens den beiden Fahrern zum Verhängnis. Da aber auch sofrt Sanies zur Stelle waren, gehe ich davon aus, dass noch weitere Fahrer dort gestürzt sind.

13.06.2019, 12:25 Uhr - Editiert von ChipsBier, alte Version: hier
Antworten PM Alle Chronologisch Zum Vorgänger
 
Melden nicht möglich
 

Dieses Forum ist eine frei zugängliche Diskussionsplattform.
Der Betreiber übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge und behält sich das Recht vor, Beiträge mit rechtswidrigem oder anstößigem Inhalt zu löschen.
Datenschutzerklärung

Copyright © 1997-2019 Preisvergleich Internet Services AG