Re: Die Grünen schei..., ääh, schießen aus allen Rohren
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.
Re: Die Grünen schei..., ääh, schießen aus allen Rohren
26.11.2011, 02:37:37
so, jz hab ich den ganzen Thread durchgelesen und lange überlegt, was ich davon eig halte...

Fakten:
1. es sind viele Autos und es gibt wenige Parkplätze in Wien
2. die Luft und die Umwelt wird durch die Autos belastet
3. die Öffis sind langsamer als das Auto (in den meisten Fällen)

meine Situation:
studiere in Wien (20.), wohne in Wien(10.), komme aus Niederösterreich (TU), habe ein Auto (aus Versicherungsgründen auf meinen Vater in NÖ angemeldet)

ich fahre täglich mit den Öffis zur FH (Semsterticket), wöchentlich (zumindest jede zweite Woche) zu den Eltern mit dem Auto, das Auto ist ansonsten im 10. Bezirk geparkt

zum Parkpickerl:
da ergeben sich für mich zwei Möglichkeiten:
1. Auto verkaufen, zu den Eltern mit den Öffis (Jahreskarte 1000€ inkl. Kernzone), dauert 1,5h länger, Fahrplan sehr eingeschränkt, intervalle 1h wenn überhaupt; Transport von mehr als einem Rucksack wird mühsam.. und und und
2. Garagenplatz finden (auch 1000€), und weiterhin Ticket für Wien kaufen (Semesterticket+Ferienticket=209€ mühsam in Erdberg abholen 4x im Jahr)

zu Umweltzone:
wenns der Umwelt hilft dann bitte, mein Auto ist erst ein Jahr alt und sollte hier keine Probleme haben.

als Hintergrund noch:
ich war auch schon in Wien in der Schule, als ich noch nicht in Wien wohnte - war also auch Pendler. Davon 5 Jahre mit den Öffis und paar Monate mit dem Auto.

Meine Meinung:
Wer MUSS mit dem Auto fahren in Wien?
Die Öffis sind gut ausgebaut und man kommt fast überall damit hin - es dauert nun mal länger und es is nicht so bequem.
Warum fahren dann so viele Wiener mit dem Auto täglich herum? Fahrten innerhalb von Wien könnte man doch demnach komplett mit den Öffis bewältigen?
Für was brauchen Wiener überhaut ein Auto? Wenn man der Meinung ist, die Pendler von NÖ/BGL sollen mit den Öffis fahren, warum können das dann nicht auch die Wiener? Selbst wenn sie nach NÖ müssen - dort fährt genauso die ÖBB hin in den meisten Fällen, dauert hald länger.

Park and Ride anlagen sind eine schöne Sache, aber dafür müssen sie an geeigneten Plätzen gebaut werden, eine gute Anbindung an die Öffis haben und nicht zu teuer sein.
Ich bin damals nach der Wieder-Eröffnung gerne in Spittelau im P+R gestanden, weil ich mit der U4 genau dorthin kam, wohin ich musste täglich.
Mittlerweile ist auch das ziemlich voll, und wenn man etwas später kommt wird es zur Qual einen Parkplatz zu finden. Kommt man früher, steht man auf der Nordbrücke genauso im Stau wie wenn ich gleich in die Innenstadt damit fahren würde - seh ich keinen Vorteil für mich.

Ich finde das Konzept einer P+R Anlage grundsätzlich super! Am Land wo die Öffis nicht so super sind, kann ich mit dem Auto fahren, in der Stadt fahr ich mit den Öffis.
Das kann aber nur funktionieren wenn eben dieser nahtlose Übergang da ist, stichwort gute Infrastruktur, und die Öffis es schaffen Qualitativ zumindest annährend gleichwertig zu sein.

Wenn DAS geschafft ist, dürfen sie von mir aus die Parkpickerl und Umweltzonen und so weiter einführen um den Verkehr noch weiter zu reduzieren und somit (hoffentlich) die Lebensqualität in Wien zu steigern (das ist doch das Ziel der Aktion im Endeffekt, oder?)
Wobei es dann, wenn P+R perfekt funktioniert, sowieso  keine privaten Autos mehr geben sollten in Wien.

Kurzfristig wird diese Aktion genau gar nix ändern, außer dass die Stadt ordentlich kassiert und die Autofahrer jammern. Punkt. Genauso wie beim Spritpreis: Er wird mehr, alle jammern, dennoch verzichtet fast keiner aufs Auto weils keine Alternativen gibt.

Gute Nacht.



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....  Platzhalter Topic  (lsr2 am 30.11.2011, 18:35:37)
 

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