Re(3): Die Grünen schei..., ääh, schießen aus allen Rohren
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.  angrennt - hast recht!  (Almoehy am 25.11.2011, 11:03:37)
... PLONKED von Erinaceidae: Verstoß gegen die Richtlinien   (X_Xtream am 27.11.2011, 16:31:58)
.  Das sind drei sehr gute Initiativen  (lsr2 am 25.11.2011, 18:37:30)
..  Re: Das sind drei sehr gute Initiativen  (Ken Tucky am 25.11.2011, 18:43:30)
........  Re(7): Das sind drei sehr gute Initiativen  (m@tt am 26.11.2011, 15:22:33)
...  Re(2): Das sind drei sehr gute Initiativen  (lsr2 am 26.11.2011, 09:43:50)
.....  Re(4): Das sind drei sehr gute Initiativen  (m@tt am 26.11.2011, 15:18:01)
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...
Re(3): Die Grünen schei..., ääh, schießen aus allen Rohren
27.11.2011, 19:23:35
mobilität ist und war immer schon der motor für die wirtschaft sowie die
persönliche freiheit des individuums.


gegen mobilität sagt ja auch _niemand_ etwas  - aber mobilität kann in städten, dh kurzen wegen, auch anders als mit dem auto erledigt werden. ist der durch den MIV verursachte stau ein "motor für die wirtschaft" oder die gesundheits- und umweltkosten? wie schon geschrieben, zahlen sich umweltschutzkosten auch monetär aus. NIEMAND ist gegen mobilität!!

der autoverkehr mag problematisch sein, aber er ist nicht der alleinige
verursacher für feinstaub und co.

nein, aber der verursacher der am leichtesten zu eliminieren ist - oder soll man aufhören zu heizen oder die saharawinde abfangen?

leute die genug geld haben werden immer mit dem auto fahren, für die ändert
sich also nichts, nur die mittelschicht wird darunter leiden wenn mal das
benzin z.b. 10€ pro liter kosten wird.

wenn die leute weiterhin soviel autofahren, dann kostet der sprit bald 10EUR /liter. wenn die leute weniger autofahren, so wie die grünen das wollen, dann dauerts ein bißchen länger bis der sprit 10EUR/liter kostet - was hast du also gegen die politik der grünen, sie hilft ja nur ressourcen zu sparen und damit den preis langfristig niedriger zu halten.

nocheinmal: es geht _nicht_ gegen das autofahren, sondern gegen das autofahren von kurzen wegen innerhalb der stadt. wenn 50% aller wege unter 5km sind, dann kann mir kein "mittelständler" erzählen, dass er das mit dem auto erledigen muss. und: je weniger autos auf der straße, desto mehr platz für jene autofahrer, die wirklich fahren müssen. weniger autofahren bringt also _allen_ verkehrsteilnehmern was!

umweltschutz schön und gut, aber er darf nicht die menschen gängeln bzw. in
ihrer persönlichen mobilität und freiheit negativ beeinflussen.

viel eher behindert der autoverkehr in der stadt die mobilität - hab selten einen radfahrerstau gesehen, aber autostaus gibts zuhauf. autos brauchen eben - im verhältnis zur nutzlast (1,3personen/auto) verdammt viel platz!

und ganz ehrlich, mir ist es egal was mit der umwelt in 100+ jahren passiert,
da lebe ich nicht mehr, und so denken sicher die meisten menschen auf der
welt, und das ist weder moralisch verwerflich noch egoistisch sondern die pure
realität.

die realität definiert nicht was moralisch verwerflich oder (nicht) egoistisch ist - das sind zwei verschiedene dinge. der mehrheitswille ist weder per-se (langfristig) richtig noch moralisch - dazu gibts historisch zahlreiche beispiele, von frauenunterdrückung über sklaverei bis zum alltäglichen rassismus.

dass es den meisten menschen egal ist, was in 100 jahren passiert, mag so sein - aber was hat man dann dagegen, wenn es ein paar leuten (z.b. den grünen) nicht egal ist? man müsste sich doch gerade darüber freuen, und nicht beschweren! das was sie "uns wegnehmen" (MIV in der stadt) steht in keinem verhältnis, was wir dafür bekommen (weniger unfälle, bessere luft, weniger lärm, sicherere straßen, etc)

--
»Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.«
Volker Elis Pilgrim, Schriftsteller
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